Kennen sie diese Menschen?

In deren Gegenwart man sich immer unwohl fühlt und man automatisch anfängt, ihnen ständig und permanent in den Hintern zu kriechen, weil man so hofft, sie irgendwie aufmuntern zu können?
Mit denen man sich eigentlich überhaupt nicht austauschen kann, weil man so unterschiedlich schwingt, man es aber trotzdem ständig und permanent versucht, weil sie zum Beispiel zu den engsten Familienmitgliedern gehören?
Menschen mit denen man ständig und permanent versucht den Kontakt zu halten, weil es ja Familienmitglieder sind und in der Bibel ja geschrieben steht, dass man Vater und Mutter ehren soll.
Weil man in eine Gesellschaft hineingeboren wurde, die Familienmitglieder nicht nach den seelischen Aspekten aussucht, sondern nach der Blutsverwandtschaft und dies mit den seelischen Aspekten gleichsetzt.
Obwohl man mit diesen Menschen nichts, aber auch gar nichts gemeinsam hat.
Obwohl man sich mit Menschen seelisch mehr verbunden fühlt, die man nicht 50 Jahre gesehen hat, sondern vielleicht nur 5 Minuten.
Es ist erschreckend wenn man feststellt, dass Familien absolut bedeutungslos sind, wenn sie nicht auf einer geistigen und seelischen Gleichheit beruhen.
Wenn man sich 50 Jahre vergeblich bemüht hat, um aus einer angeblichen Familie eine wirklich Familie zu machen und danach feststellen muss, dass dies von Anfang an verlorene Liebesmühe war.
Dass man sich noch so anstrengen konnte, man es jedoch niemals schaffen würde, um auch nur im Ansatz ein Gefühl der Familie zu erhalten.
Familien, die gibt es wirklich. Aber nicht auf dieser Welt.
Auf dieser Welt glaubt man nur eine Familie zu haben und dementsprechend füllt man seine Rolle darin aus.
Sucht sich den Platz, den einen die anderen lassen.
Man agiert als Schauspieler in einer Rolle, die andere für einen geschrieben haben.
Will man darin ausbrechen, verweisen sie einen in die Schranken.
Familien werden in der Materie nur mit dem Ego nachgespielt.
Sie werden aber dem, was Familien wirklich bedeuten, nicht gerecht.
Selbst wenn man so sehr in seiner Rolle gefangen ist, dass man dies erst am Ende seiner Reinkarnationen wirklich begreift.