Warum der Mensch ab 50 langsamer treten sollte

Die meisten Menschen werden mit 50 Jahren an irgendeiner Stelle ihres Körpers krank und bekommen immer mehr Probleme mit ihrem Körper und können nicht mehr so, wie noch in jungen Jahren.
Insbesondere in den westlichen Ländern, in denen eine 40 Stunden Arbeitswoche verlangt wird und in vielen Berufen "Stress" deshalb an der Tagesordnung steht.
Wenn der Mensch noch ein klein wenig Selbstliebe innewohnen hat, dann tritt er ab diesem Alter beträchtlich langsamer.
Tut er das nicht, dann wird er krank oder im schlimmsten Fall stirbt er.

Der Grund warum der Mensch ab 50 Jahren langsamer treten sollte liegt in der Produktion des stressabbauenden Hormons DHEA.

Während der Körper mit 20 Jahren noch 100% davon produziert, um so dem Stress entgegenzuwirken, produziert er mit 40 Jahren nur noch die Hälfte davon und mit 65 Jahren nur noch 10%.

Die Produktion von DHEA im Körper fällt von ca. 30mg mit 20 Jahren auf weniger als 6 mg pro Tag im Alter von 80 Jahren. Nach Dr. W. Regelson, Medical College Virginia ist DHEA einer der besten biochemischen MARKER für das chronologische Alter.

http://www.egbeck.de/skripten/dhea1.htm

“DHEA is the most abundant of all steroids and is released from the adrenal glands. DHEA is involved in the manufacturing of testosterone, estrogen, progesterone and corticosteroids. The decline of DHEA parallels that of growth hormone. By age 65, the body makes only 10-20% of DHEA that was made at age 20.

http://healthyprotocols.com/2_dhea.htm

Arbeitet der Mensch also in dem gleichen Rhythmus weiter wie in seinen jungen Jahren, wird er in den meisten Fällen unweigerlich krank.

In einer 12 Jahre andauernden Studie mit 240 Männern im Alter von 50 bis 79 Jahren fanden Wissenschaftler heraus, daß DHEAS-Pegel umgekehrt proportional zur Sterblichkeit sind, egal ob Herzinfarkt oder andere Ursachen zum Tod geführt haben. Einem 1mg/Liter-Anstieg in DHEAS Konzentration entsprach 48% Reduktion der Sterblichkeit an Herzinfarkt. Diejenigen mit einem höheren Blutpegel an DHEAS lebten länger und hatten ein geringeres Risiko an Herzerkrankungen. Diese Ergebnisse lassen den Schluß zu, DHEAS als diagnostischen Standard zu verwenden, Krankheit, Sterbewahrscheinlichkeit und Lebensalter vorherzusagen.

Eine andere Studie testete kürzlich die Effekte minimaler DHEA-Dosen (50mg/Tag) bei Männern und Frauen zwischen 40 und 70 Jahren. Nach 2 Wochen hatte sich der Blutpegel der Leute fast verdoppelt. Sie schliefen besser, fühlten sich entspannter, hatten mehr Energie und reagierten besser auf Stress. Bezüglich einer Gewichtsabnahme wurde in den 3 Monaten nichts festgestellt.

Ich persönlich rate dringend davor ab, das Hormon DHEA als Tablettenform und künstlich hergestellt in irgendeiner Weise zu sich zu nehmen, damit man für die Ausbeutungsindustrie noch länger kurzfristig funktioniert.
Damit macht man sich künstlich zu einem Rennpferd, was jedoch weder natürlich noch gesund ist.
Setzt man das Medikamt dann ab, zeigt sich, wie schädlich es wirklich war.
Alle Krankheitssympthome die man dann bekommt, sind die Folge aus dieser künstlichen Einnahme.
Der Körper zeigt einem dann auf, was man ihm angetan hat, während er krampfhaft versucht, wieder ein natürliches normales Level zu erreichen, ohne dem künstlichen Medikament, den künstlichen Hormonen und den künstlichen Nahrungsergänzungsmitteln.
Solange man künstliche Präparate zu sich nimmt, täuschen die einen über diesen Zeitraum ein Gesundheitsgefühl vor, man wird aber dadurch nicht gesünder, sondern nur kränker.
Der Körper fällt durch diese künstliche Einnahme in ein absolutes Tief, nicht selten stirbt man dann auch, wenn man diese Präparate wieder absetzt, je nachdem wie lange man sie vorher eingenommen hat, auf jeden Fall verkürzen sie die Lebenszeit beträchtlich.
Die Umstellung des Körpers bei Absetzung auf ein natürliches normales Level, werden jedoch immer als "Krankheit" wahrgenommen.
Meine persönliche Erfahrung hat mir gezeigt, dass jegliche Form von künstlich hergestellten Vitaminen, Hormonen, Spurenelementen, Mineralstoffen, dem Körper ausschließlich schaden, weil er sie als Gift wahrnimmt und als Fremdkörper und für dessen Ausscheidung noch die eigenen natürlichen Reserven benutzt. Man wird also dadurch noch kränker als ohnehin schon.
Künstliche Präparate bedeuten für den Körper deshalb noch mehr Stess.
Man hat dann noch weniger Vitamine, Hormone, Spurenelemente und Mineralstoffe im Körper als vor der Einnahme, auch wenn sie dann kurz im Blut dadurch nachweisbar sind und man kurzzeitig das Gefühl hat, es geht einem nun besser, nur weil man kurzzeitig künstlich hochgepusht wurde.
Es ist innetwa vergleichbar mit der Einnahme von Drogen, die dem Probanden erst ein gutes Gefühl geben, den Körper dabei aber immer weiter abbauen lassen.
Den Körper nach Absetzung wieder in ein natürliches Gleichgewicht zu bringen, kostet ihm unglaubliche Kraft und Energie, die er dann aus den ohnehin angegriffenen Reserven nehmen muss.
Deshalb muss eine Energiezufuhr mit allen lebensnotwendigen Stoffen immer auf natürlichem Wege geschehen.
Durch die Nahrung und durch die Lebensweise.

Man kann auch auf natürlichem Weg seinen DHEA-Spiegel erhöhen, ganz ohne Hormon-Einnahme. Eine optimale DHEA-Versorgung des Körpers lässt sich bis zu einem gewissen Grad durch folgende Verhaltensänderungen sicherstellen:

  •  Stress vermeiden, denn Stress zehrt DHEA regelrecht auf. Die Medizinerin und Buchautorin Simone Homm: „Negativer Stress ist einer der schlimmsten Beschleuniger der Alterung.“ Untersuchungen haben gezeigt: Bei den meisten Menschen erhöht DHEA an, sobald die Stressfaktoren wegfallen.
  •  Praktizieren Sie Entspannungstechniken wie Meditation und Yoga. Intensives Training lässt größere psychische Belastungen auch körperlich leichter verkraften. Menschen, die gut mit Stress umgehen können, haben durchweg einen höheren DHEA-Wert. Eine Untersuchung ergab: Im Blut der Teilnehmer eines Antistress-Seminars waren am Ende im Durchschnitt 23 Prozent weniger Kortisol (Stresshormon) und 100 Prozent mehr DHEA als zu Beginn des Kurses.
  • Generell hat sich bei vielen Studien gezeigt: Menschen, die gut mit schwierigen Lebenssituationen (Tod, Arbeitslosigkeit etc.) umgehen können ("Coping"), haben durchweg höhere DHEA-Werte.
  •  Nicht regelmäßig Alkohol konsumieren. Eine Studie ergab: Frauen, die regelmäßig Alkohol trinken, haben durchschnittlich rund 40 Prozent weniger DHEA im Blut.
  • Bestimmte Inhaltsstoffe von Pflanzen haben die Eigenschaft, die Widerstandskraft gegen Stress zu stärken und auf diesem Weg den DHEA-Wert zu erhöhen: Nachgewiesen ist diese Eigenschaft u.a. für Ginseng.
  • Reduzieren Sie Ihre Energiezufuhr und ernähren Sie sich nährstoffreich. Die Anti-Aging Medizinerin Simone Homm: „Was Gesundheit und Alterung betrifft, spielt es keine Rolle, wie leicht oder schwer man abnimmt, sondern nur was und vor allem wieviel man isst. Nicht die Menge des Körperfetts ist für die Altersgeschwindigkeit ausschlaggebend, sondern die Höhe der Energiezufuhr.“ Wer „normal“ isst und relativ dick bleibt, weil er ein besserer Kalorienverwerter ist, lebt nach dieser Theorie also trotzdem gesünder und altert langsamer.

http://www.femininundfit.de/content/dhea-natuerlich-erhoehen