Syrer: „Ich wusste nicht, dass es hier strafbar ist, seine Frau zum Sex zu zwingen.“

Martyrium für die Frau von Abdul A. in einer Asylbewerber-Unterkunft: Der Mann, mit dem sie nach islamischem Recht verheiratet wurde, soll sie misshandelt und vergewaltigt haben, weil sie sich weigerte, ihrer „Sex-Pflicht“ nachzukommen.
„In der Heimat hat sie mich respektvoll angesehen. In Deutschland angekommen hat sie sich verändert.“ Sieben Monate nach ihrer Flucht aus Syrien soll Abdul A. (34) seine nach islamischem Recht angetraute Frau (26) mehrfach vergewaltigt, sie und Söhnchen Emad (3) obendrein misshandelt haben.
Der Asylbewerber aus dem Nordwesten Syriens versteht im Prozess vor dem Landgericht die Welt nicht mehr: „Ich wusste nicht, dass es hier strafbar ist, seine Frau zum Sex zu zwingen.“ Doch davon mal abgesehen, stimme der Vorwurf auch nicht: „Es war immer Amal, die Sex verlangte – abends wenn unsere drei Kinder im engen Zimmer der Flüchtlingsunterkunft schliefen. Und ich war natürlich nicht abgeneigt.“
Seinen Sohn habe er auch nicht in der Warteschlange an der Essensausgabe auf den Boden geworfen und getreten. „Ich habe ihn hochgeworfen, ja. Dann fiel er mir aus den Händen und krachte auf den gefliesten Boden. Es tut mir so leid.“ Er sei damals oft wütend gewesen. „Ich hatte so viele Probleme im Kopf. Es war eine schwierige Situation, in der wir dort lebten.“
Er gibt einzig zu, seine Frau am 28. April 2016 im Görlitzer Park krankenhausreif geschlagen zu haben. Nachdem er wegen der vorangegangen Vorwürfe aus der Unterkunft geflogen war, hätte er sich mit Amal noch einmal getroffen, sie angefleht: „Lass uns wieder zusammenkommen. Ich will dir ein Diener sein.“ Doch sie hätte ihn brüsk abgewiesen: „Nein, es gibt einen anderen Mann in meinem Leben.“ Er sei geschockt gewesen.

Die Ehefrau „ordentlich zusammengeprügelt“

Der Angeklagte: „Vorher in der Unterkunft gab es immer schon diese Gerüchte. Jetzt erfuhr ich es zum ersten Mal aus ihrem Mund.“ Deshalb habe er sie „ordentlich zusammengeprügelt.“ Um anschließend in der Unterkunft anzurufen: „Schickt einen Notarztwagen.“
„Und wie stellen Sie sich nun die Zukunft vor?“ will der Richter vom Angeklagten wissen. Abdul A. setzt eine wehleidige Miene auf: „Sagt Amal ‚nein‘, dann ‚nein‘. Ich weiß nicht, was im Kopf meiner Frau vorgeht.“
Als nach kurzer Prozesspause die kleine, zierliche Amal als Zeugin den Saal betritt, wird die Öffentlichkeit ausgeschlossen. Fortsetzung: 8. November

http://www.bz-berlin.de/tatort/menschen-vor-gericht/die-ehefrau-vergewaltigt-auf-den-sohn-eingetreten

Koran: Sure 4 Vers 34

 
„Die Männer stehen über (qauwāmūn ʿalā) den Frauen, weil Gott sie (von Natur aus vor diesen) ausgezeichnet hat und wegen der Ausgaben, die sie von ihrem Vermögen (als Morgengabe für die Frauen?) gemacht haben. Und die rechtschaffenen Frauen sind (Gott) demütig ergeben und geben acht auf das, was (den Außenstehenden) verborgen ist, weil Gott (darauf) acht gibt (d.h. weil Gott darum besorgt ist, dass es nicht an die Öffentlichkeit kommt). Und wenn ihr fürchtet, dass (irgendwelche) Frauen sich auflehnen, dann vermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie (wa-dribū-hunna)! Wenn Sie euch (daraufhin wieder) gehorchen, dann unternehmt (weiter) nichts gegen sie! Gott ist erhaben und groß.“