Christliche Flüchtlinge flüchten wegen Gewalt von Muslimen aus Deutschland

Die Übergriffe von Muslimen auf christliche Flüchtlinge nehmen zu.
Christen berichten von sexueller Gewalt, Körperverletzung und Beschimpfungen bis hin zu Morddrohungen.

Für viele geflohene Christen hört auch in Deutschland die Schikane durch Muslime nicht auf.

Wer den Kontakt zu Christen in Asylheimen sucht und bei den orientalisch geprägten Gemeinden nachfragt, hört von Gewalt und Morddrohungen. Nachprüfen lassen sich diese Schilderungen oft nur mit erheblichem Aufwand.
Den bisher aufwendigsten Versuch, dieser Frage auf den Grund zu gehen, hat das christliche Hilfswerk Open  In einer bundesweiten Befragung wurden zwischen Februar und September religiös motivierte Übergriffe auf 743 christliche und zehn jesidische Flüchtlinge in deutschen Asylunterkünften dokumentiert. Die theologisch konservativen Organisationen schließen daraus, dass massive Diskriminierungen, Drohungen und körperliche Angriffe auf religiöse Minderheiten in Flüchtlingsunterkünften in ganz Deutschland gehäuft auftreten.

Mehr als die Hälfte der Befragten, die zum Teil mehrere Übergriffe erlebt haben, berichteten von Körperverletzungen, 314 von Todesdrohungen gegen sie selbst oder ihre Familien. Viele berichteten von sexuellen Übergriffen, Beleidigungen und psychisch belastender Abwertung. In mehr als 600 Fällen seien Mitflüchtlinge die Täter gewesen, in rund 200 Fällen Angehörige des meist muslimischen Wachpersonals.


Einige kehren aus Angst sogar in ihre Heimat zurück

Aber es gibt auch die Angst, noch mehr Schwierigkeiten zu bekommen, wenn man von schrecklichen Erlebnissen berichtet. Tatsächlich haben nur 17 Prozent der Befragten die erlebten Übergriffe bei der Polizei angezeigt. Zusammen mit denen, die sich bei den Heimbetreibern beschwerten, waren es 28 Prozent.
Auch Sprachbarrieren können dazu führen, dass Christen, die Übergriffe erleben mussten, nicht mitteilen. Viele Flüchtlinge berichten von Dolmetschern, die ganz bewusst falsch übersetzen. Andere Betroffene wiederum haben resigniert und die Hoffnung auf Hilfe aufgegeben, zumal in vielen der gemeldeten Fälle keine Maßnahmen zum Schutz der Opfer ergriffen wurden.
Open Doors und seine Partner sind letztlich der Überzeugung, dass es eine „erheblich größeren Zahl von Vorfällen“ gibt, als sich in einer Befragung wiedergeben lassen. Der Direktor des Hilfswerks, Markus Rode, sprach „nach wie vor nur von der Spitze des Eisbergs“.

 https://www.welt.de/politik/deutschland/article158836275/Das-hat-mit-dem-Rechtsstaat-nichts-zu-tun.html