Energie gerecht verteilen

Wenn man jedem Menschen auf diesem Planeten exakt die gleiche Summe zum Überleben gibt, dann ist die Energie und die Ressourcen auf diesem Planeten gerecht verteilt.
Wenn jeder Mensch auf diesem Planeten, sagen wir mal 1000 Euro zum Leben erhält, dann verbraucht jeder Mensch auf diesem Planeten exakt die gleichen Ressourcen und exakt die gleiche Energie.
Das ist die Grundvorraussetzung für eine gerechte menschliche Gemeinschaft.
Diese 1000 Euro für jeden einzelnen Menschen sind unantastbar.
Sie gewährleisten, dass jeder Mensch auf diesem Planeten die Möglichkeit hat, sich zu ernähren, ein Dach über dem Kopf hat und somit hier überleben kann.
Diese Chance muss man jedem Menschen auf diesem Planeten gleichermaßen gewährleisten.
Was er dann letztendlich daraus macht, ist dann sein Problem.
Immerhin hat dieser Planet die Ressourcen größtenteils für alle Menschen auf diesem Planeten hergestellt, nicht nur für ein paar Wenige, die glauben, dass sie, nur weil sie diese erzeugten Energien durch die Erde und die Sonne fördern, auch deren Besitzer sind.
Das sind sie aber nicht.
Die Energie, welche die Erde und die Sonne und die Natur allgemein hergestellt hat, gehören allen Menschen auf diesem Planeten gleichermaßen.
Die Erde und auch nicht die Sonne, stellt ihre Energie nicht nur für ein paar Menschen zur Verfügung, sondern für alle.
Sich als einzelne Person zu erdreisten und zu glauben, dass man mehr Energie wie alle anderen verdient hat, ist erst einmal purer Egoismus.
Kommen wir nun zu der erweiterten Ausnahme.
Wenn Menschen mehr Energie wollen, weil ihnen die 1000 Euro nicht zum Überleben reichen, dann müssen sie vorher ihrerseits ihre eigene Energie hergeben, um dafür mehr Energie wie diejenigen zu erhalten, die das nicht machen.
Was ist jedoch mehr Energie die investiert wird, um mehr Energie zu erhalten?
Ist es reine körperliche Arbeitskraft?
Ist es die Fürsorge der Mutter zum Kind?
Ist es ein rein geistiger Prozess?
Sind alle Gedanken und Gefühle nicht Energieaufwand, von dem das komplette Umfeld profitieren kann.
Sind nur sichtbare Anstrengungen wirklich belohnenswert?
Was ist zum Beispiel mit Menschen die sehr viel Energie in sich tragen und diese an ihr Umfeld abgeben?
Was ist mit Menschen, die so viel Licht und Liebe ausstrahlen, dass die ganze Menschheit davon profitiert, diese davon aber nichts mitbekommt?
Was ist mit dem Kind, das seine Mutter anlacht, damit die sich wieder besser fühlt, ist das keine Energie die hier geleistet wird?
Wo nun fängt die Arbeit an und hört die Arbeit auf?
Wer bestimmt, was wirkliche Leistung und Arbeit ist?
Ist die Arbeit einer Mutter wirklich keinen einzigen Cent wert, so wie momentan auf diesem Planeten und die Arbeit eines Fußballspielers alles?
Welches Genie auf diesem Planeten schätzt die Arbeit auf diesem Planeten gerecht so ein, dass man andere damit nicht übervorteilt?
Wo ist der Katalog, der mit so viel Geist und Seele entwickelt wurde, dass auch wirklich kein einziger auf diesem Planeten zu wenig oder zu viel für seine erbrachte Leistung erhält?
Kann es den jemals in der gespaltenen Menschheit geben?
Um zumindest ein klein bisschen Gerechtigkeit in der Ressourcenvergabe zu erreichen, dürfen zum Beispiel Stundenlöhne nicht in so eklatanter Weise auseinanderklaffen, wie es momentan in der Menschheit der Fall ist.
Diese Schere sollte maximal 1:5 sein.
Der niedrigste Stundenlohn ist 10 Euro, der höchste 50 Euro.
Damit erniedrigt man nicht diejenigen die für 10 Euro arbeiten und erhöht nicht diejenigen die für 50 Euro die Stunde arbeiten.
In diesen Berechnungskatalog kann man die investierte Zeit für ein bestimmtes Wissen genauso mit einberechnen, wie das einzigartige individuelle Können.
Mehr oder weniger ist ein Mensch aber nicht wert und soll es auch gar nicht sein.
Wenn ein Mensch sich also zusätzlich zu seinen 1000 Euro noch etwas hinzuverdienen will, dann kann und soll er das und wird in Zukunft mit 10 Euro Stundenlohn oder maximal 50 Euro Stundenlohn dafür von der Gemeinschaft belohnt, wenn seine Arbeit der Gemeinschaft dient und die Gemeinschaft beschlossen hat, dass diese Arbeit so notwendig ist, dass man dafür noch einmal zusätzlich etwas bekommt.
Zinsen, Spekulationen, Gewinnmaximierung und überhöhte Stundenlöhne, die größten ungerechten Ressourcenverteiler der Menschheitsgeschichte, kann es dann nicht mehr geben.
Nur so bekommt man eine Gleichheit, Brüderlichkeit und Einigkeit in der Menschheit hin.
Durch das gerechte Verteilen der Ressourcen.
Alles andere bleibt nur eine Utopie.
Alle jetzigen Ressourcenverschiebungen sind ein Machtmissbrauch.
Angefangen bei den Männern, die sich für ihre Arbeit Ressourcen zuschanzen und den Müttern weltweit für ihre Arbeit keine Ressourcen gewähren, um so die Macht über die Frauen und Kinder zu erhalten, bis zu den Männern, die dem eigenen Volk ihr Zahlungsmittel für teueres Geld verkaufen, um mit diesem Gewinn die Geschicke der gesamten Menschheit steuern zu können.
Wenn die Menschheit wirklich den Machtmissbrauch auf diesem Planeten eindämmen will, dann muss sich jeder Mensch erst einmal selbst die Frage stellen, ob er seinen damit verbundenen Machtverlust wirklich verschmerzen kann, um damit sich und der Menschheit ein kleines Stückchen mehr Frieden zu schenken.