Die Naivität der Gutmenschen

Gutmenschen glauben, wenn man Menschen die böse sind, einfach nur lange genug streichelt, dann werden sie gut.
Das Problem ist nur, böse Menschen hacken einem beide Hände ab, damit man sie erst gar nicht streichelt.
Nimmt man dann die Füße, hacken sie diese auch noch ab.
Versucht man dann noch, sie mit dem Kopf zu streicheln, ist der auch gleich weg.
Böse Menschen haben keinerlei Interesse, überhaupt gestreichelt zu werden.
Sie halten das für Schwäche. Für Kindergarten, für Kokoloris.
Sie können mit guten Worten, mit Liebesbekundungen, mit Sanftmut, mit Toleranz, Verständnis, Einfühlungsvermögen und Emphatie gar nicht umgehen, denn sie haben diese Charaktereigenschaften nicht.
Deshalb erkennen sie diese positiven Charaktereigenschaften beim anderen auch nicht.
Da kann man sich als Gutmensch anstrengen wie man will.
Man wird für den bösen Menschen nicht gut, weil er selbst dazu erst gut werden muss.
Er muss selbst in einem jahrtausendelangen Prozess diese Charaktereigenschaften, durch das Leben hindurch, entwickeln, bevor er überhaupt weiß, was diese Charaktereigenschaften sind, wie sie sich ausdrücken und ob sein Gegenüber diese auch hat oder nicht.
Man kann von einem Menschen der noch zu sehr in seinem Schmerz der Spaltung gefangen ist nicht erwarten, dass er Mitgefühl für sein Umfeld besitzt, denn sein Selbsthass ist so derartig ausgeprägt, dass er alles und jeden um sich herum hasst wie die Pest.
Seine einzige Befriedigung besteht darin, seinem Umfeld so viel Schmerzen wie möglich zuzufügen, weil er selbst dadurch seinem eigenen Schmerz Ausdruck verleiht.
Durch seine Spaltung ist er ein einziger Schmerz und dieses Gefühl dominiert ihn noch komplett.
Was anderes kann er noch gar nicht fühlen. Er kann nicht wie ein Mensch agieren, der Mitgefühl besitzt, Einfühlungsvermögen und Mitleid, weil er sein komplettes Umfeld nur als Feind betrachtet.
Deshalb konnte sich auch weltweit eine Religion gründen, an die sich bereits 2 Milliarden dieser gespaltenen Menschen angeschlossen haben, weil zwei Milliarden Menschen einen Feind im Außen benötigen, an dem sie ihre ganze Wut und ihren ganzen Hass gegen sich selbst ausleben können.
Deshalb wird Mohammed auch so fanatisch als Prophet verehrt, weil er absolute Gewalt an anderen Menschen gelebt hat und diesen Gewaltakt auch noch als göttlich an seine Anhänger verkauft hat.
Dadurch legitimiert diese Gemeinschaft ihr gewaltvolles Handeln und redet sich noch in ihrem Wahn ein, dafür auch noch ins Paradies zu kommen.
Gehen sie aber nun mal zu so einem Menschen hin und erklären sie ihm das.
Das wird nicht funktionieren, weil ihm der nötige Geist und die nötige Seele fehlt, um das zu begreifen.
Dafür ist er noch zu unterentwickelt und noch zu sehr in seinem Schmerz der Spaltung gefangen.
Es nützt also nichts, Menschen darüber aufklären zu wollen, dass sie falsch liegen, denn sie werden es nicht hören wollen.
Kommen nun diese Menschen über eine Ländergrenze, dann kann man sie noch so sehr mit positiven Energien vollpumpen und hoffen, dass sie sich ändern, doch so funktioniert das nicht.
Böse Menschen hassen liebe Menschen, weil sie ihnen ihre eigene Fehlbarkeit aufzeigen.
Je lieber ein Mensch ist, je mehr wird er von seinem Umfeld gehasst.
Je mehr wird sein Umfeld versuchen, ihn kleiner zu machen, damit es sich selbst wieder einreden kann, bereits göttlich zu sein.
Es ist absolut naiv von Gutmenschen, wenn sie glauben, dass ein Kurs in Benimmregeln etwas an der Emphatielosigkeit der Teilnehmer ändern wird und sie daraufhin keine Frauen mehr vergewaltigen.
Emphatie, Mitgefühl, Einfühlungsvermögen sind Tugenden, die sich erst im Laufe von Jahrtausenden im Menschen entwickeln. Die bekommt man nicht durch einen Benimmkurs der nur ein paar Tage, Wochen oder Monate dauert.
Menschen die noch zu sehr in ihrem Schmerz der Spaltung gefangen sind, reden sich selbst ein, dass sie alles dürfen und ihr Umfeld überhaupt nichts.
Sie gewähren anderen Menschen nicht die gleichen Rechte wie sich selbst. Sie wollen sich, durch ihren Schmerz bedingt, gegenüber allen anderen Menschen erhöhen, indem sie diese erniedrigen, versklaven, als Kriegsbeute mit nach Hause nehmen, vergewaltigen und töten dürfen, wann immer es ihnen beliebt.
Das gibt ihnen das Gefühl, die Macht über ihr eigenes Schicksal zu haben. Damit wollen sie sich selbst das Gefühl geben, der Herr in ihrem Leben zu sein.
Das ist die absolute primitive Gefühls- und Gedankenwelt von Gewaltmenschen.
Weiter können sie noch gar nicht denken.
Weiter können sie noch gar nicht fühlen.
Deshalb macht es auch nicht den geringsten Sinn, sie aufklären zu wollen, ihnen Bildung geben zu wollen. Sie haben gar nicht den Geist und die Seele, diese Dinge aufzunehmen.
Um sich überhaupt bilden zu können, muss man erst einmal den Willen haben, sich bilden zu wollen.
Man muss sich innerlich schon so weit entwickelt haben, dass man sein Umfeld nicht nur als absoluten Feind betrachtet sondern auch als Chance, um an ihm zu wachsen.
Ist man noch nicht so weit, ist der Mensch noch gar nicht lernfähig.
Je gewaltbeladener oder auch schmerzbeladener der Mensch noch ist, je weniger Geist besitzt er, um Dinge überhaupt begreifen zu können. Je weniger Seele besitzt er, um überhaupt fühlen zu können.
Der Schmerz der Spaltung baut sich im Menschen über Jahrtausende hinweg ganz langsam ab.
Dafür muss er unzählige Dinge erleben, die ihn immer ruhiger werden lassen, so dass überhaupt erst einmal etwas zu ihm durchkommt. Ansonsten reagiert er wie ein Berserker, der in jedem Wort seines Gegenübers einen Angriff sieht.
Solche Gewaltmenschen sind für eine normal funktionierende Gesellschaft, in der sich Wohlstand, Kultur, Selbstbestimmung der Frau und weitgehendst Frieden entwickeln kann, noch gar nicht entwickelt.
Sie entwickeln sich auch nicht schneller, wenn man sie in einen Haufen von weiterentwickelteren Menschen schmeißt, denn deren Verstehen, deren innere Sprache, deren Moral, Geist und Seele sind schon ganz anderes entwickelt wie seine eigene.
Er kann da noch gar nicht mitreden, weiß auch überhaupt nicht, von was diese Gruppierung überhaupt spricht, geschweige denn, wie sie fühlt. Er hält diese Gruppierung höchstens für geisteskrank, weil sie von Dingen reden, die er noch gar nicht kennt.
Von Gefühlen und Gedankengängen, die es für ihn gar nicht gibt und die er nicht nachvollziehen kann.
Wenn ein weiterentwickelter Mensch auf ihn zugeht und ihm erklären will, dass Frauen die gleichen Rechte haben wie Männer, dann denkt er höchstens, dass derjenige spinnt, weil er es gefühlsmäßig und verstandesmäßig gar nicht nachvollziehen kann.
Das kann er auch bis zu seinem Tode nicht.
Das dauert noch unzählige Leben, bis er so langsam begreift, was derjenige, den er tausend Leben vorher getroffen hat, ihm damit eigentlich sagen wollte.
Bis dahin bleibt den Gutmenschen nur, dies endlich zu begreifen, natürlich erst, wenn ihr Geist und ihre Seele das zulassen und schon so weit entwickelt sind, um diese Wahrheit als wahr zu begreifen.
Bis dahin werden sie diesen Text hier lesen und gar nicht begreifen, was hier eigentlich geschrieben steht.