Wie sie Gewaltmenschen nicht ändern

Die meisten Menschen glauben, dass man einen Menschen in einem Leben grundsätzlich ändern kann und liegen damit komplett falsch.
Sie denken, wenn man nur ein ordentliches Gespräch mit diesem Menschen führt, ihm bestimmte Regeln aufzeigt, dann wird er das verstehen und sich danach richten.
Insbesondere die Gutmenschen glauben, dass wenn Menschenschlächter nach Deutschland einfallen, sie dann für immer ihre menschenverachtenden Taten ablegen, die Frauen- und Menschenrechte anerkennen und durch und durch ein "Deutscher" werden.
Dazu genügt es lediglich, dieses "heilige" Land zu betreten und alle negativen Charaktereigenschaften fallen von demjenigen ab wie ein Mantel.
Er wird gewaltlos, edel und gut.
Weil die Deutschen im Übermaß gewaltlos, edel und gut sind und das dann abfärbt.
Er sieht, wie gut die Deutschen leben, wie toll es ist, wenn man ohne Gewalt lebt und das inspiriert ihn dann so sehr, dass er genauso wird.
Das denkt ein Gutmensch.
Es genügt, dem Gewaltmenschen als gutes Beispiel zu dienen und er legt ab, alle seine Verwerfungen, seine Gewalteskapaden und wird ebenfalls ein guter Mensch.
Dann wird er noch zum Therapeuten geschickt, zum Psychologen oder ins Gefängnis und dann, kommt er geläutert und gereinigt wieder heraus und ist ein guter Mensch.
Wenn das so einfach wäre, dann gäbe es überhaupt keinerlei Gewalt auf diesem Planeten, denn das Gute hätte das Schlechte und somit jegliche Formen der Gewalt auf diesem Planeten, schon längst ausradiert.
Wenn ein Gespräch, ein positives Beispiel genügen würde, um den Menschen von seiner Gewalt abzuhalten.
Dem ist aber leider nicht so.
Gewaltmenschen ändern sich nicht so ohne Weiteres durch ein gutes Gespräch oder gute Menschen in ihrem Umfeld.
Diese machen sie in der Regel höchstens noch aggressiver, weil sie ihnen ihre Schlechtigkeit noch mehr aufzeigen.
Was also nun tun, um all die Schlechtigkeit aus der Menschheit zu vertreiben, wenn gute Gespräche, Therapeuten, Psychologen und Gefängnisse nicht wirklich etwas nützen?
DEM LEBEN SEINE ARBEIT MACHEN LASSEN.
Es ist das Leben selbst, das einen Menschen ändert.
Jedoch nicht in einem Leben, sondern in tausenden von Reinkarnationen kommt so langsam die Wahrheit über sein Sein durch.
Gewalt im Menschen minimiert sich nur über jahrtausendelange Erfahrungen diesbezüglich und den damit verbundenen Lernprozess.
Gewalt baut sich erst in Jahrtausenden im Menschen ab und lässt ihn so immer mehr Geist und Seele erfahren.
Je mehr Gewalt um einen Menschen herum ist, je weniger können sich gute Gespräche und gute Erfahrungen in ihm absetzen.
Er wird sie abschmettern wie ein Übel, das ihm widerfahren ist.
Das Gute ist für einen von Gewalt dominierten Menschen das absolut Schlechte.
Er verwandelt durch seine innewohnende Gewalt das Gute in das Schlechte und umgekehrt.
Auf dieser Realität baut er sich nun sein Leben auf.
Wenn man ihm nun damit kommt, dass er falsch liegt, dann wird er höchstens glauben, dass der andere falsch liegt.
Somit sind Gespräche oder die Einreise in ein anderes Land, mit lauter friedliebenden Menschen um ihn herum, vollkommen sinnlos, sondern stacheln ihn nur noch mehr zu Gewalttaten an, weil er seine Chance erkennt, dort weitaus ungehinderter zu agieren, als in seinem ehemaligen Gewaltumfeld, in dem alle so gewalttätig waren, dass er nicht so ohne Weiteres seine Gewalt leben konnte.
Kommt deshalb ein Gewaltmensch in ein friedvolleres Gebiet, dann ist das für ihn wie ein Paradies, weil er dort weitaus ungehemmter seine negativen Charaktereigenschaften ausleben kann.
Die Friedfertigen sieht er nur als leichte Beute an, denen man weitaus ungehinderter wie vorher, Gewalt antun kann.
Seine Gewalt blüht beim Umzug in friedfertigere Gefilde regelrecht auf.
Seinen ganzen Hass, seine ganze Menschenverachtung kann er dort zu seiner vollsten Zufriedenheit nun ohne große Konsequenzen leben.
Seine Opfer erkennt er nur als vollkommen seelenlose, geistlose Wesen, denen er keinerlei Rechte zugesteht.
Mitgefühl, Einfühlungsvermögen, Menschlichkeit hat er nicht und kann sie so auch nicht entwickeln.
Stattdessen wächst seine Gewalt immer mehr, je mehr Opfer er findet und an ihnen seine Gewalt ausleben kann.
Dabei verbrüdert er sich mit den anderen Gewaltenergien um ihn herum, die wenn er Glück hat, auch immer mehr in seinem Umfeld werden.
Das Gute setzt sich so in der Region, in welche der Gewaltmensch eintrifft nicht durch, sondern wird immer weiter verdrängt, weil das Gute sich eben nicht durch Gespräche, Therapeuten und Psychologen durchsetzt, sondern nur durch eigene negative Erfahrungen und die damit verbundene Zeit zu erkennen, dass Gewaltauslebungen auf Dauer nicht glücklich machen.
Das benötigt Jahrtausende, bis ein Mensch das langsam begreift.
Das geht nicht in einem Leben.
Erst langsam minimiert sich, durch die Erfahrungen die der Mensch durch seine Gewalt macht, sein Hang zur Gewalt.
Die Zeit und das daraus immer weiter währende Unglück, durch die Gewalt nicht ins Paradies gekommen zu sein, lässt einen Menschen erst ruhiger und damit anfälliger für mildere Energien werden.
Am Anfang ist er wie ein Berserker, der einfach nur wütet, zu dem überhaupt noch nichts durchbricht und der sich in allem in absolutem Recht wähnt.
Der auf die Gefühle, die Verletzungen und die Demütigungen der anderen gar nichts gibt, die er durch seine Gewalt verursacht hat.
Diese stacheln ihn höchstens noch an.
Erst im Laufe von tausenden von Reinkarnationen wird der Mensch langsam müder und ruhiger.
Erkennt, dass sich erst dann an seinem Unglück etwas ändert, wenn er anfängt sich selbst zu ändern.
Wenn er erkennt, dass sein Unglück immer unmittelbar mit ihm zu tun hat.
Wenn er dadurch immer ruhiger, demütiger und nicht mehr so leicht aufbrausend wird.
Dann können langsam die wahren Tugenden zu ihm durchdringen. Die Menschenrechte, die für alle gleichermaßen gelten sollten, auch für die Frauen und Friedfertigeren im Volk.
Bis dahin müssen sich die Friedfertigeren durch Grenzen vor Gewaltmenschen schützen, mit Ländergrenzen und individuellen persönlichen Grenzen, damit sie nicht überrollt werden von der negativen Energie der Gewaltmenschen und dadurch wieder hinabgezogen werden in Gefilde, die sie glaubten schon längst verlassen zu haben.
Ein wirklich reifer Mensch glaubt nicht mehr einen Gewaltmenschen ändern zu können, sondern weiß, dass er sich vor ihm nur durch eine Grenze, die er zu ihm zieht, schützen kann.
Alles andere ist reine unerfahrene Naivität geboren aus Selbstherrlichkeit.