München: Die Gedächtnislücke der Polizei hinsichtlich des Attentäters

Am Tag des Anschlages in München berichtete der Polizeisprecher im Fernsehen, von mir persönlich gesehen, dass sie einen neunten toten Mann gefunden hätten. Sie wissen aber noch nicht, ob es sich um ein Opfer oder um den Täter handelt.
Dieser Mann ist durch Gewalt umgekommen, näheres wisse man noch nicht.
Es muss jetzt ermittelt werden, ob es sich dabei um ein Opfer oder um einen der Täter handelt, so die Aussage des Polizeisprechers.
Wenn man das nicht weiß, dann lag erstens schon mal keine Pistole in unmittelbarer Nähe des Getöteten.
Wenn sich jemand selbst mit einer Waffe erschießt, dann sieht man das auf den ersten Blick, ob es sich hier um ein Opfer von Terroristen handelt oder ob derjenige sich selbst erschossen hat.
Von daher gibt es hier erst gar nichts zu ermitteln. Dann hat sich derjenige ganz klar selbst erschossen.
Was aber in diesem Zusammenhang noch merkwürdiger ist, ist die Tatsache, dass sich dann plötzlich Polizeibeamte im Nachhinein daran erinnern, dass er sich eigentlich vor ihren Augen erschossen hat.
Das wurde bei dieser Pressekonferenz nicht erwähnt, weil die Polizei die da anscheinend anwesend war, kurz mal eine Gedächtnislücke aufwies.
Erst einen halben Tag später fiel den Polizeibeamten wieder ein, dass sich der vermeintliche Attentäter vor ihren Augen erschossen hat.

Vermutlich war es aber eher so, dass der Staat ganz schnell einen Täter servieren musste, um Sicherheit im Lande zu demonstrieren und sich in unmittelbarer Nähe des Tatortes einen jungen Mann ausgesucht hat, jung deshalb, weil er dann noch keine Kinder und Ehefrau hat, die vielleicht zu viele Fragen stellen könnten, um ihn dann eiskalt zu erschießen, weil er optisch dem Täterprofil entsprach.
Dann stürmt die Polizei die Wohnung des Getöteten und platzieren dort sämtliche Beweismittel.
Es werden unzählige Behauptungen erstunken und erlogen, im Zusammenhang mit dem vermeintlichen Täter, dass er sich zum Beispiel die Waffe im Darknet besorgt hat. So werden Details in die Geschichte eingebaut, die man dann auch noch politisch nutzen kann.

Nichts von all dem entspricht jedoch der Wahrheit.
Die Eltern sind natürlich vollkommen geschockt und glauben alles, was die Polizei ihnen über ihren Sohn mitteilt, obwohl sie vorher nichts, aber auch gar nichts von den dunklen Machenschaften ihres Sohnes mitbekommen haben.
Ein absolut unschuldiger Freund wird, um diese Geschichte noch zu untermauern, erst mal als Mitwisser festgenommen, damit es wenigsten einen gibt, der anscheinend die Kriminalität des Getöteten mitbekommen hat. Das schafft noch mehr Glaubwürdigkeit in der Öffentlichkeit.
Der Vater erkennt auf einem vollkommen unscharfen Video, auf dem das Gesicht des Attentäters nicht zu erkennen ist, plötzlich seinen Sohn.
Seinen Sohn wohlgemerkt, der wie aus dem Nichts schießen kann wie ein Profi, in einer Internetanleitung gelernt hat, wie man einen Facebookacount hacken kann und der, mit seinen 18 Jahren, sich schon über ein Jahr lang auf diesen Amoklauf vorbereitet hat.
Wenn dem wirklich so gewesen wäre, dann hätte er nicht wahllos irgendwelche Menschen erschossen, sondern dann hätte sich seine Rache auf diejenigen bezogen, die ihn angeblich gekränkt haben.
Für so eine Tat benötigt man jemanden, auf den man seine Wut und seinen Zorn richten kann, um sich so immer weiter in seine Wut hineinzusteigern, um dann auch den Mut und die Kraft zu finden, diesen Gewaltakt, gegen jegliche innewohnenden Hemmnisse, auch durchzuführen.
Man tötet nicht einfach aus einer Laune heraus, sondern man tötet, weil man sich seinen Feind im Inneren über Jahre aufgebaut hat.
Dann tötet man gezielt diesen Feind.
Man tötet nicht irgendjemanden, sondern gezielt diesen Feind.
Dies kann in einer Kurzschlussreaktion erfolgen, durch einen Streit, indem man sein Gegenüber plötzlich als absoluten Feind betrachtet oder aber eben auch durch jahrelange innere Vorbereitung, indem man sich einredet, dass eine bestimmte Gruppe oder auch Ungläubige, der Feind sind.
Dann schlägt man zu.
Der Attentäter jedoch in München, schlug wahlos zu, was sich auch in dem Video des Attentäters ausdrückt.
Er schoss auf alles und jeden der aus dem Gebäude flüchtete. Die Gesicher sah er nicht.
Dieses Verhalten kann es so nicht geben, weil dann keinerlei Triebfeder vorhanden ist, diese Menschen zu erschießen.
Die Triebfeder, um so einen Akt auszuführen, kommt erst durch die innere Suggestion, dass diese Menschen den Tod verdient haben.
Dadurch muss man sie erst einmal verteufeln. Dieser Akt schafft erst die Energie, Menschen überhaupt umzubringen.
Wahllos, geht deshalb ein Amokläufer und auch ein Terrorist niemals vor.
Was sagt uns das nun über das Attentat in München?
Das sagt uns, dass der Attentäter alle Menschen in diesem Gebäude für schuldig empfunden hat, doch warum?
Wie kann man den Mantel der Verurteilung über Menschen legen, die man noch nie zuvor gesehen hat?
Das geht nur, wenn man sich in großem Stil einredet, dass alle diese Menschen schuldig sind, weil sie Ungläubige sind.
Dann kann man auch Menschen von hinten erschießen, die man gar nicht mal richtig erkannt hat, weil dann alle der potenzielle Feind sind.
Deshalb kann es nur, in diesem Zusammenhang, ein islamistischer Anschlag gewesen sein und sonst gar nichts.


Zeugin berichtet von "Allahu Akbar" Rufen während der Hinrichtung.