Familien in denen Gewalt herrscht, waren nie Familien

Wenn in einer Familie die Kinder vor dem Vater oder der Mutter Angst haben, dann waren sie nie eine wirkliche Familie.
Wenn eine Frau in einer Familie vor ihrem Mann Angst hat, dann waren sie nie eine Familie.
Wenn die Kinder in der Familie vor dem Vater Angst haben, dann waren sie nie eine Familie.
Angst in einer Familie vor Familienmitgliedern symbolisiert immer, dass diese Familie nie eine Familie war.
Dann dominiert Gewalt diese Familie und dann ist diese Familie auch nur durch Gewalt entstanden.
Wenn ein Mann nur durch Gewalt den Respekt seiner Frau und seiner Kinder erntet, dann ist das kein Respekt, sondern eine auf Gewalt beruhende Angst.
Wenn ein Mann nur durch Gewalt den Gehorsam seiner Kinder bekommt, dann ist das keine Familie, sondern nur auf Gewalt aufgebaute Gemeinschaft.
Wenn ein Mann eine Frau sexuell nur dann bekommt, wenn er Gewalt anwendet, dann ist das keine Liebe, sondern nur ein Versuch dessen.
Wenn eine Familie auf der Gewalt von anderen begründet wurde, indem ein anderer als die Frau ihren Ehepartner ausgesucht hat, dann ist das keine Familie, sondern nur eine Gewaltgemeinschaft.
Wenn die Frau in der Familie sich nicht absolut frei äußern darf, wenn sie immer Angst haben muss, dass dem Mann ihre Äußerungen nicht passen und er daraufhin mit Gewalt reagiert, dann war dies nie eine Familie.
Wenn die Kinder mit Züchtigungen rechnen müssen, wenn sie ihre Meinung und ihre Gefühle offen kundtun, dann war dies nie eine Familie.
Wenn eine Frau aus Angst ihren Mann nicht verlässt, dann war dies nie eine Familie und dann war das auch nie ihr Mann.
Wenn die Grundlage von Familien die Angst ist, dazu gehört auch die Existenzangst oder die Verlustangst oder die Angst vor Einsamkeit, dann war dies nie eine wirkliche Familie.