Das Märchen von den guten Migranten und den lieben Flüchtlingen

Es war einmal vor langer Zeit, als sich Menschen in das gelobte Land aufmachten, in dem Milch und Honig flossen.
Dort war es wunderschön und seit ewigem Gedenken herrschte dort Frieden, Wohlstand und Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern.
Die Frauen konnten Nachts alleine auf die Straße und durften sich auch ihre Lebenspartner selbst aussuchen.
Von klein auf brachte man dem Volk dort bei, dass Frauen und Männer die gleichen Rechte hatten.
Auf dieser Basis dann, gründete sich ihr Wohlstand und ihr Frieden.
Die Menschen dort glaubten an die Nächstenliebe, an die Sorgfaltspflicht und waren auch sonst in ihren Tugenden schon weit entwickelt.
Auf dieser wunderbaren Energie konnte sich ein Wohlstand aufbauen, der seinesgleichen in der Welt suchte.
Die Menschen dort waren jedem, der in ihr Land kam, freundlich gesonnen und beschenkten ihn mit einem Haus, einer Wohnung und allem, was er zum Leben benötigte.
Die Quelle aus dem sie ihren Reichtum hatten, waren sie selbst.
Nun begab es sich, dass in fernen Ländern, in denen die Menschen alle in Schwarz herumliefen, weil sie so in tiefer Trauer über sich selbst waren, man von diesem gelobten Land hörte.
Sie selbst hatten keine dieser Tugenden, sondern unterdrückten die Frauen in ihrem Land, regelten alles dort über die Gewalt und jeder war so von sich eingenommen, dass er nicht wirklich arbeiten wollte.
Das ließ natürlich keinen Reichtum zu in diesen Ländern, sondern nur Dunkelheit, Kummer, Armut und Schmerz.
Die Menschen dort jedoch erkannten nicht, dass es an ihnen lag, dass es in ihrem Land dort so aussah, sondern sie erfanden die unsinnigsten Ausreden, um sich nicht selbst ansehen zu müssen.
Als großes Vorbild, an dem sich alle in solchen Ländern festhielten, hatten sie einen Mann, der Frauen versklavte, Kinder entjungferte, Juden köpfte und Ungläubige abschlachtete.
Diesen Mann hielten sie für einen Propheten.
Es ist deshalb kein Wunder, dass diese Menschen, durch ihre Gewalt, zu nichts kamen.
Wenn sie etwas Reichtum ansammelten, dann nur, weil sie die Leistung der friedfertigen Völker stahlen oder die Leistung der Mutter Erde dafür benutzten, um an die Arbeitsleistung der friedfertigen Völker zu kommen.
Sie selbst sahen gar nicht ein, wirklich zu arbeiten, denn sie hielten sich für etwas Besseres.
Jeder kann sich nun vorstellen, was geschah.
Die Menschen in diesen dunklen Ländern hörten von dem wunderbaren Land, in dem Milch und Honig, aufgrund der Leistung der Bewohner dort, floß.
Da sie selbst zu keiner Leistung fähig waren, beschlossen sie, sich in dieses Land aufzumachen.
Zu Millionen packten sie ihre paar Sachen, denn zu mehr hatten sie es in ihrem Leben nicht gebracht, und machten sich auf ins gelobte Land.
Da die Bewohner des gelobten Landes keine Falschheit kannten, erkannten sie auch nicht, dass sie hier einer Energie ihr Land öffneten, die sie vernichten würde.
In ihrer wunderbaren Naivität freuten sie sich über die Neuankömmlinge, um sie genauso reich zu machen wie sich selbst.
Sie kannten es nicht anders. Bis jetzt kannten sie nur Menschen, die genauso waren wie sie selbst, deshalb waren sie ohne Furcht und Tadel dieser neuartigen Energie gegenüber.
Da die Neuankömmliche schnell merkten, dass hier vollkommen Ahnungslose am Werk waren, spielten sie erst einmal das Spiel mit.
Sie gaben sich liebevoll und aufnahmefähig, damit sie so viel Leistung von dem friedfertigen Volk abgreifen konnten, wie es nur ging.
Dieses ließ sich bereitwillig täuschen, denn sie kannten es nicht anders.
So begab es sich, dass sie selbst immer weniger wurden in ihrem eigenen Land und die Menschen mit der dunklen Energie immer mehr wurden, bis sie die Oberhand in ihrem Land hatten.
Dann zeigten die Neuankömmliche ihr wahres Gesicht.
Sie zeigten, dass sie in Wahrheit lieb und gut waren, denn sie schmissen die friedfertigen Einwohner aus ihrem ehemaligen Land, damit sie nicht mit ihnen zusammenwohnen mussten.
Das taten sie, damit sie vor ihrer Energie geschützt wurden.
So lieb hatten die Neuankömmlinge in Wirklichkeit die friedfertigen Einheimischen und wenn die nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.
Wie und wo auch immer.