Wie karmatische Verbindungen entstehen

Karmatische Verbindungen sind das Abfallprodukt unserer wirklichen Beziehung zu uns selbst.
Alle Verbindungen die wir im gespaltenen Zustand mit anderen Personen eingehen, emotional oder körperlich, sind minderwertig und entsprechen nicht dem ewigen Sein.
Diese Verbindungen entstehen, wenn wir unsere Dualseele noch nicht gefunden haben.
Wenn wir auf der verzweifelten Suche nach uns selbst sind.
Dann gehen wir Kompromisslösungen ein, um diese Lücke zu füllen.
Wir kleistern diese Beziehungen mit unseren Wunschvorstellungen zu, haben dabei jedoch nie die reine Erfüllung.
In unserer Illusion bilden wir uns ein, dass der dementsprechende Partner, den wir uns für dieses Spiel ausgesucht haben, die Dualseele ist.
Diese Illusion haben wir bei jedem Partner, auf den wir uns körperlich und/oder emotional einlassen.
Wir schaffen uns dadurch unsere kleine Welt, die uns Trost spenden soll, über unseren großen Verlust von uns selbst.
Der andere muss für diese Illusionen herhalten, komme was da wolle.
Da werden gemeinsame Kinder gezeugt, Häuser gemeinsam eingerichtet und versucht die Zeit diesbezüglich zu dehnen wie es nur geht.
Alles um diesen Illusionen irgendwie gerecht zu werden.
Was passiert nun aber mit unseren Energien, wenn wir dies tun?
Wir schwächen uns selbst dabei.
Wenn wir mit Personen eine emotionale oder körperliche Verbindung eingehen, dann zieht uns das nach unten, weil wir eine immense Energie damit verschleudern, mit ihnen unsere Illusionen aufrecht zu erhalten.
Alles was jedoch widernatürlich ist, kostet unnötig Energie. Schwächt uns in unserem tatsächlichen Sein.
Früher oder später werden wir die Quittung dafür bekommen.
Diese unnatürlichen Verbindungen laufen immer nach dem selben Schema ab.
Wir treffen jemanden im Leben und glauben bei diesem Treffen, dass dies nun unser Schicksal sei.
Dass es nur unsere Sehnsucht ist zu uns selbst, die immer latent in uns vorhanden ist, wissen wir nicht.
Wir interpretieren dann dieses Zusammentreffen für eine Fügung der Götter.
Dabei muss der andere nicht wirklich großartige Kriterien erfüllen, Hauptsache er ist von dem Geschlecht das wir gerade in dieser Reinkarnation bevorzugen, entspricht noch einigermaßen unseren körperlichen Vorstellungen und ist in seinem Wesen nicht gerade ein Mensch der uns sofort töten würde, sondern frühestens dann, wenn wir seinen Wunschvorstellungen nicht mehr entsprechen.
Mit diesen Voraussetzungen können wir dann gut leben.
Wir spüren im Grunde schon beim ersten Zusammentreffen, dass es unsere andere Hälfte niemals sein kann, doch dieses Gefühl opfern wir unserer Sehnsucht.
Wir wollen auf Teufel komm raus diese Lücke schließen.
Wir ignorieren dieses Gefühl, das sofort bei jeder Begegnung mit einem Menschen da ist, doch bei den meisten nur einen Bruchteil einer Sekunde und deshalb schnell wieder verdrängt werden kann.
Durch diese Ignoration, nimmt das Schicksal seinen Lauf.
Wir fangen an, uns energetisch auf den anderen einzustellen.
Dies verbindet energetisch immer mehr. Wir kreieren Szenarien in unserem Kopf und Herzen mit diesem Gegenüber, die uns immer mehr energetisch in einen Teufelskreislauf ziehen.
Wir glauben dadurch immer mehr, dass wir jetzt endlich unsere Dualseele gefunden haben.
Alle Gegebenheiten die uns jetzt über den Weg laufen, alle Geschehnisse und Empfindungen, stricken wir in unsere Illusionen mit ein.
Wir investieren dabei heftige Emotionen und ganze Welten von Szenarien, die uns in unserer Illusion von uns selbst stützen sollen.
Bei den Meisten dauern diese Illusionen deshalb mehr als nur ein ganzes Leben. Sie ziehen sich über mehrere Reinkarnationen mit ein und demselben Menschen hinweg, weil karmatische Verbindungen spätestens mit dem Eintreffen der Realität erst gelöst werden können.
Solche Realitäten werden zum Beispiel durch das Abnabeln des Partners aus diesen Illusionen hervorgerufen.
Wir landen wieder emotional und geistesmäßig auf dem Boden der Tatsachen.
Ab diesem Zeitpunkt erkennen wir, dass alles diesbezüglich nur eine seelische und geistige Illusion war.
Diese Verbindungen sind sehr gefährlich, weil sie unglaublich schnell entstehen können.
Da genügt ein Blick, ein Zufall, eine Geste, eine Erinnerung und wir fangen schon an, uns energetisch auf den anderen einzulassen.
Das Drama daran ist, dass wir dann unfassbar lange darin gefangen sind, je nachdem wie viel Stärke wir besitzen und ausgereifte Selbstliebe, um uns aus so einer Verbindung so schnell wie möglich wieder zu lösen.
In der Regel schaffen das die Menschen bei massiver Gewalteinwirkung in die Beziehung überhaupt nicht mehr in ihrem Leben, sind sie schon etwas freier, ist auch ein Wechsel von mehreren Partnern möglich.
Zufrieden werden wir in beiden Beziehungen nicht, doch wir lernen durch den Wechsel immer mehr, auf uns selbst zu hören.
Wir verlernen unsere Angst alleine zu sein. Mit jeder Abnabelung aus unseren falschen Illusionen stärken wir uns so selbst. Erkennen, dass wir trotzdem überleben. Das macht immer mehr Mut. Lässt uns immer mehr in uns selbst erstarken.
Wir lernen immer mehr auf unsere innere Stimme zu hören, die immer weniger Kompromisse mit dem Gegenüber zulässt.
Diesen Impuls können wir nur dann spüren und umsetzen, wenn wir eine gewisse Stärke erreicht haben.
Wenn wir uns selbst mehr treu sein wollen.
Dann schaffen wir schneller den Sprung aus unseren Illusionen.
Diesen Prozess üben wir. Ein Leben lang. Mehrere Leben lang.
Wir lernen dabei immer mehr die Realität von der Illusion zu unterscheiden.
Erkennen immer schneller das verhängnisvolle Zusammenspiel unserer Emotionen mit unseren geistigen Bauten.
Können uns immer schneller daraus befreien.
Wenn wir dann so weit sind, dass wir nur noch uns selbst treu bleiben wollen, unserer inneren Stimme die sich zu einem lauten Organ in all dieser Zeit entwickelt hat, dann sind wir bereit uns auf unser wahres Sein einzulassen, das keinerlei Kompromisse kennt sondern nur die reine erfüllende Liebe für uns bereithält.