Was ich heute Nacht geträumt habe

Ich habe heute Nacht drei Szenarien geträumt.

Jeder der intensiv träumt und sich daran erinnern kann der weiß, dass die Empfindungen im Traum um ein Vielfaches höher und klarer sind, als im realen Leben.
Die Intensivierung der Gefühle im Traum umfassen das komplette Sein.
Man nimmt Stimmungen und Schwingungen viel klarer wahr als in der Materie selbst.
Deshalb möchte ich heute hier von meinem Traum der letzten Nacht erzählen.

Szenario eins spielte sich auf der Straße ab.
Ich ging dort alleine am Tag als weiße Frau. Am Straßenrand waren Schwarzafrikaner, die mich als Beute ausmachten.
Es waren außer mir keine Weißen auf der Straße, nur dunkelhäutige Menschen.
Ich bemerkte sofort, dass ich die komplette Aufmerksamkeit dieser Gruppe auf mich zog.
Es war meine weiße Hautfarbe, die Jagd auf mich machen ließ.
Der Umstand, dass ich eine andere Hautfarbe hatte, ließ mich zu deren Opfer werden.
Was für ein Mensch ich war, zählte dabei nicht.
Es ging nur um die Hautfarbe.
Sie gingen auf mich aggressiv zu und ich wusste, dass sie nichts Gutes mit mir im Schilde führten.
Ich spürte ihre negative Energie.
Ich versuchte auf eine Nebenstraße auszuweichen, doch immer mehr Schwarzafrikaner wurden auf mich aufmerksam und verfolgten mich.
Es war ein absolut scheußliches Gefühl so derartig von so einer negativ besetzen Menschenmenge gejagt zu werden.
So etwas wünscht man seinem größten Feind nicht.
Dann bin ich aus diesem Szenario aufgewacht.


Das zweite Szenario spielte sich im Haus ab.
Ich war vor meiner Haustüre, noch im Haus und es war wieder Tag.
Sie war sehr groß und aus schwerem Holz. Ich machte die Türe auf und wollte nach draußen, doch der Gehsteig war weggebombt.
Es war kein Frieden mehr auf der Straße, sondern Krieg.
Die Trümmer lagen überall auf der Straße verteilt. Man konnte also nicht mehr normal gehen.
Das Gefühl, den Krieg so nahe an die eigene Haustüre gelassen zu haben, war unbeschreiblich schrecklich.
Im Traum fühlte ich, dass es ein großer Fehler war, die Gewalt so nahe vor die Haustüre kommen zu lassen, weil ich spürte, dass sie auch vor meiner Haustüre bald keinen Halt mehr machen würde.
Diesen Fehler zu spüren und zu spüren was er bewirkte, war ekelhaft.
Keine Sicherheit mehr, keine Freiheit mehr, keinen Frieden mehr.
Dann bin ich aus diesem Szenario aufgewacht.

Das dritte Szenario versetzte mich in ein öffentliches Cafe.
Ich ging dort mit Begleitung hinein und spürte sofort eine widerliche Energie um mich herum.
Dort waren alle Männer mit langen Kaftans bekleidet und trugen lange Bärte.
Sie hatten diesen Raum mit ihrer Energie voll im Griff.
Ich fühlte mich nicht wohl, als ich diesen Raum betrat.
An der Theke wollten Frauen etwas kaufen und eine davon war für die Männer im Raum nicht korrekt genug gekleidet.
Sie hatte keine Ärmel an ihrem Kleid und es ging ihr nur bis zu den Knien.
Das monierten die Männer in dem Raum.
Alle griffen die Frau verbal an.
Sie bevormundeten sie und zwangen ihr den eigenen Willen auf.
Auch dieses Gefühl war absolut widerlich.
Gott sei Dank bin ich aus diesem Szenario auch gleich wieder aufgewacht.