So wenige sichtbare Flüchtlinge wie nie, heute in Nürnberg

Es hatte mich schon gewundert, dass es in der S-Bahn keine Flüchtlinge auf der Hinfahrt nach Nürnberg gab.
Normalerweise dominieren die Flüchtlinge die komplette S-Bahn.
Als ich dann am Bahnhof in Nürnberg ankam, traute ich meinen Augen nicht.
Es war ein Bild wie vor 30 Jahren.
Nur Deutsche dort unterwegs, aber keine Flüchtlinge.
Normalerweise dominieren auch hier die Flüchtlinge die Skyline.
Wenn man am Bahnhof dort ankommt, stehen 100 - 200 Flüchtlinge immer irgendwo herum.
Das setzt sich dann in den U-Bahnen fort.
Doch heute, nichts.
Sie waren wie vom Erdboden verschluckt.
Hat die deutsche Regierung hier bundesweit Anweisungen gegeben, dass die Flüchtlinge sich erst einmal dezent im Hintergrund halten sollen, bis die Erinnerung an die Geschehnisse in Köln am Silverster langsam wieder nachlassen?
Wollte man den Deutschen damit ein anderes, aufgeräumtes Deutschland präsentieren?
Die Polizeiautos heute, die ansonsten nie durch die Einkaufsmeilen fahren, würden dazu passen. 
Fakt ist auf jedenfall, dass auch in der Innenstadt in Nürberg, kaum Flüchtlinge zu sehen waren.
Auch hier dominieren normalerweise die Flüchtlinge die Einkaufsstraßen, doch auch hier, überwiegend nur Deutsche oder Migranten.
Für mich als Frau war es auf jedenfall wunderbar, einmal wieder durch mein altes Deutschland zu schlendern, wie ich es 40 Jahre lang gewohnt war.
Keine gierigen Männerblicke an jeder Ecke, in der S-Bahn, in der U-Bahn oder auf dem Bahnsteig.
Einfach nur friedliche Deutsche, die wissen wie man sich benimmt.
Überwiegend dazu auch noch Frauen, die sich bis jetzt noch ohne Burka auf die Straße trauen.
Für einen kurzen Moment habe ich mich in Deutschland wieder wie zu Hause gefühlt.
Erst wie es dunkel wurde, auf der Heimfahrt, waren wieder mehr Flüchtlinge zu sehen.
Da wusste ich, dass das alles nur ein kurzer Traum war.