Wie gesunde Menschen zu Geisteskranken und Geisteskranke zu gesunden Menschen erklärt werden

Eins muss man wissen wenn man hier ist, diese Welt tickt nicht ganz richtig.
Wer immer noch glaubt, dass hier das Paradies ist, dem ist nicht mehr zu helfen.
Auf diesem Planeten hausen Gespaltene und genau aus diesem Grunde ist nichts so, wie es scheint.
Weder die Regierungen der jeweiligen Länder, noch die Justiz, noch die Behörden noch sonst irgendeine offizielle Stelle, geschweige denn die Gesundheitsindustrie, arbeiten für das Gute.
Das ist auch gar nicht möglich, da der Mensch in seinem gespaltenen Zustand von Grund auf schlecht ist.
Er hat schon lange vergessen, dass er gespalten wurde und spielt diese Verdrängung bis zum Exzess.
Dies kann man auch sehr schön an unserem Arbeitswesen ableiten, in dem die Menschen die ein klein wenig gesünder sind wie andere, für geisteskrank erklärt werden.
In einem Anfall von absolutem Selbsthass ignoriert der Mensch alle seine natürlichen Empfindungen und stellt sie so hin, als ob sie geisteskrank wären.
Selbstliebe wird als Krankheit definiert.
Wer zum Beispiel in einem Betrieb arbeitet in dem er sich nicht wohl fühlt, weil er zum Beispiel unmögliche Kollegen hat, die den ganzen Tag nichts anderes machen als über ihn und andere Kollegen abzuhetzen, der muss das ignorieren.
Er spürt zwar, dass dieses Umfeld ihm nicht gut tut, weil es ihn nach unten zieht, doch er kann nicht raus, weil er dann von den Behörden und den Ärzten als "labil" und "nervenschwach" eingeschätzt wird.
In Wahrheit jedoch ist dieser Mensch gesünder wie die Behörden und alle Ärzte zusammen, weil er noch auf seine innerlichen Empfindungen diesbezüglich hört.
Das ist jedoch in einer Gesellschaft, die voll und ganz auf Masochismus aufgebaut ist, nicht erwünscht.
Jeder Mensch, der in dieser Gesellschaft noch so etwas wie ein gesundes Empfindungsvermögen besitzt, wird als geisteskrank hingestellt.
Wer merkt, dass er an einer Arbeitsstelle schlecht behandelt oder ausgebeutet wird, darf darauf nicht reagieren, weil er sonst von den Behörden und den Ärzten als geisteskrank hingestellt wird.
Wer zu viel Streß auf seiner Arbeit hat, weil er tatsächlich durch die Arbeit oder die Umstände dort reingestreßt wird, der wird nicht für ernst genommen, sondern bei dem kommt der Neurologe, also der Nervenarzt ins Spiel.
Jegliche gesunde Empfindungen, was gut für einen ist und was nicht, werden so durch die Behörden und die Ärzte als Krankheit dargestellt, damit sich der Mensch weiterhin ausbeuten und krank machen lässt.
Diese ganze Gesellschaft ist deshalb geisteskrank.
Sie stellt diejenigen die noch einen Resthauch von Selbstliebe besitzen als geisteskrank hin und lobt diejenigen, die lieber krank werden, als für krank gehalten zu werden.
Wer empfindet, dass seine Arbeit ihn krank macht, der ist krank.
Der hat etwas an den Nerven oder ein psychologisches Problem.
Der kann nicht ganz gesund sein.
Dass er einfach nur spürt, dass es seinem Körper, seiner Seele und seinem Geist nicht gut tut, wenn er durch andere in Situationen gezwungen wird, wird in unserer Gesellschaft als Geisteskrankheit gebrandmarkt.

Dass derjenige jedoch gesünder ist als alle anderen zusammen, die sich und andere in diesem geisteskranken Zwangszustand gefangenhalten wollen, erkennt die gespaltene Gesellschaft nicht.
Da muss ein Nervenarzt, Psychiater und Psychopharmaka her.