Die Bild-Zeitung und die männliche Selbstmitleidsnummer

Niemand auf diesem Planeten ist wehleidiger als die männliche Energie.
So schwach, wie sich die männliche Energie auf diesem Planeten gibt, würde sich ihr eine entwickelte weibliche Energie niemals freiwillig hingeben.
Egal was die männliche Energie auch immer an Gewalttaten macht, immer ist eine Frau daran schuld.
Das hat bei Adam und Eva angefangen und zieht sich bis zum heutigen Tage durch.
Wenn Männer ihre Kinder umbringen, weil sie in ihrem Stolz gekränkt sind und bis zum heutigen Tage noch nicht kapiert haben, dass die Kinder nicht ihr Privatbesitz sind, dann wird das in der Presse so dargestellt:

Als er ein Haus baute, verließ ihn seine Frau

http://www.bild.de/news/inland/news-inland/paar-trennte-sich-nach-hausbau-42059310.bild.html


Das interessiert keine alte Sau, ob die Frau ihn vor 5 Jahren verließ, als er gerade ein Haus baute.
So eine Schlagzeile über sich in der Zeitung lesen zu müssen, wenn gerade ein zutiefst gewalttätiger Mann die eigenen Kinder im Alter von 9 und 10 Jahren ermordet hat, ist das Allerletzte.
Die Frau und Mutter dieser Kinder hat in diesem Bericht nichts zu suchen, rein gar nichts, geschweige denn die Geschichte, dass sie ihn vor 5 Jahren verlassen hat, als er ein Haus baute!
Das sind Informationen die nicht dort hingehören, außer man versucht hier eine Verbindung zwischen der heutigen Tat und dem Handeln der Frau herzustellen, was wieder mal typisch für die männliche Energie ist.
Schön immer irgendwie versuchen die Gründe für solche Taten bei der Frau zu suchen, auch wenn deren Handlungen schon 5 Jahre her sind und auch dann keinen Grund darstellen, dass man seine 9 und 10 Jahre alten Kinder ersticht und von der Brücke schmeißt oder warum sonst, wurde das hier sonst erwähnt?
Selbst wenn sie ihn einen Tag vorher verlassen hätte, wäre das kein Grund gewesen.
Wenn Männer so etwas machen, dann weil sie ihre Kinder nie wirklich geliebt haben, sondern immer nur die Illusion von ihnen und der damit verbundenen heilen Welt.
Die Kinder haben sie als Menschen gar nicht wahr genommen, sondern sie immer nur als Spielfigur in ihren eigenen Illusionen gesehen.
Müssen sie ihre Illusionen verlassen, nehmen sie ihre Spielfiguren einfach mit, weil sie noch gar nicht kapiert haben, dass sie ein Teil der Realität außerhalb ihrer Illusionen sind.
Für solche Menschen besteht nur ihre eigene kleine Welt in der sie sich als Gott sehen und wenn die zusammenbricht, dann sehen sie es als ihr Recht an, alles was darin war zu zerstören, auch die Menschen darin, weil es nur tote Spielfiguren waren, denen sie von Anfang an das eigene Leben abgesprochen haben.
Es wäre auch durchaus möglich, dass die Frau diesen Egoismus ihres Mannes gespürt hat und es deshalb zu einem Sorgerechtsstreit kam. Wie sich nun herausstellte, tat sie gut daran, ihre Kinder vor dieser Energie beschützen zu wollen.
Gut, dass sie ihn schon vor 5 Jahren verlassen hat!
Er hat mit dieser Tat eindeutig bewiesen, dass er nie ein guter Vater war, geschweige denn ein guter Ehemann, auch wenn er ein Haus gebaut hat.
DAS hätte die Bild mal in aller Deutlichkeit schreiben sollen, um die Männer mal ein bisschen zu disziplinieren, damit sie nicht weiterhin ewig in diese Selbstmitleidsnummer verfallen und so ihre Kinder mit in den Tod reißen.
Doch von so viel Selbstreflexion, ist die männliche Energie noch Lichtjahre entfernt.


"Freunde beschreiben ihn als liebevollen Vater. Erst vor einigen Wochen, soll er zum Geburtstag eines der Kinder noch das gepflegte Haus geschmückt haben. Er galt als hilfsbereit, unterstütze Bekannte beim Dachdecken oder Elektroinstallationen"

http://www.bild.de/news/inland/familiendrama/dieser-vater-sprang-mit-kindern-in-den-tod-42063974.bild.html

Das ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie viel Menschenkenntnis der Mensch über sich selbst, seine Nachbarn und Freunde besitzt.

Nachbar: "Sie waren eine ganz normale Familie"

Genau, SO sehen ganz normale Familien aus!