Die Wahrheit über Griechenland

OK, Griechenland war noch nie das leistungsstärkste Land in Europa, aber 50 Jahre lang ging es den Griechen so, dass sie dort gut leben konnten, ohne den Euro.
Es war ein beliebtes Urlaubsland und den Griechen ging es so, dass sie mit dieser Situation gut leben konnten.
Bis der Euro eingeführt wurde.
Dann war Schluss mit lustig.
Das Bankenwesen funktionierte nicht mehr richtig, warum auch immer, die Banken in Griechenland mussten plötzlich mit Milliarden finanziert werden, damit es sich weiterhin am Laufen hielt, doch die Frage die sich hier stellt: Warum hat es die letzten 50 Jahre unter dem Drachme funktioniert?
Warum trat das Desaster 10 Jahre nach der Euroeinführung auf, während der Drachme eine stabile Wirtschaft über 50 Jahre garantierte?
SO gut kann der Euro dann auch nicht sein, auch nicht für die Griechen.
Denen ging es nämlich nach der Euroeinführung immer schlechter.
Momentan sieht es so aus in Griechenland:



Die Troika zeigte sich beim letzten Besuch "zufrieden". Zufrieden womit? Damit, dass es in Griechenland wieder Malaria-Tote gibt? Oder zufrieden mit der Verdreifachung der Selbstmordrate, die jahrelang die niedrigste in Europa war? Ist die Troika vielleicht zufrieden mit der Arbeitslosigkeitsquote von 27 Prozent? Oder mit einer Jugendarbeitslosigkeit von 70,6 Prozent in der griechischen Region Dykiti Macedonia? Ist die Troika zufrieden damit, dass weit mehr als 300.000 Griechen ihr Auto abgemeldet haben? Dass Eltern ihre Kinder in SOS-Kinderdörfern abgeben, weil sie sie nicht mehr ernähren können? Das ist die Situation in Griechenland.


Den Griechen geht es schlechter durch den Euro, als es ihnen jemals durch ihre Drachme gegangen ist.
Das ganze Eurosystem krankt.
Es frisst sich wie ein Geschwür fest und zerstört die Wirtschaft eines jeden Landes, weil es absolut natürlich ist, dass jedes Land seine eigene Währung hat, die sich an die Leistung des Landes anpasst.
Will man eine Währung über verschiedene Länder gleichzeitig stülpen, dann ziehen die gegenströmlichsten Kräfte an ihr, weil jedes Land vollkommen unterschiedlich in seiner Wirtschaftsleistung ist. 
Diese Diskrepanz lässt sich nicht beseitigen. Sie macht den Unterschied der jeweiligen Völker aus, ohne hier werten zu wollen.
Die Griechen sind nicht "Euro", die Griechen sind "Drachme", das hat wunderbar in den vorherigen 50 Jahren funktioniert.
Das gilt auch für alle anderen Länder.
Durch die wahnwitzige Idee, die individuell abgestimmten Länderwährungen abzuschaffen und durch Zwang eine Gemeinschaftswährung herbeizuführen, geht es den Griechen jetzt so schlecht und nicht nur ihnen, ganz Europa geht es schlecht.
Jedem einzelnen Land, das dem Euro angeschlossen wurde, geht es jetzt schlechter wie vor dem Euro, zumindest der breiten Masse darin.
Auch die Deutschen verloren durch den Euro an Lebensqualität. Die Preise wurden auf einen Schlag fast verdoppelt, das Gehalt blieb aber gleich. Diese Wahrheit hört man nicht gerne, bei den Eurobefürwortern, doch dafür muss man nur die breite Masse befragen, privat, nicht jedoch den Statistiken diesbezüglich glauben.
Durch den Euro fallen erst die Leistungsschwächsten und dann geht es genau so in dem Modus weiter, bis Deutschland an der Reihe ist, als letztes Land.
Den Griechen wird es erst dann wieder besser gehen, wenn sie ihre eigene Währung wieder haben, genauso allen anderen EU-Staaten.
Bis dahin jedoch versuchen die Kräfte, die den Euro unbedingt sehen wollen, da sie damit eine bessere finanzielle Kontrolle über die EU-Staaten erhalten, den Euro auf Teufel komm raus zu retten.
Das wissen mittlerweile auch die Griechen und deshalb lassen sie sich nicht mehr alles gefallen.
Sie wissen, dass den Mächtigen an einem Erhalt von Griechenland im Euro gelegen ist, denn sie haben panische Angst vor der Konsequenz, nämlich dass es den Griechen plötzlich nach dem Euro wieder besser geht und die anderen Länder das merken könnten, dann wäre nämlich ihr Traum vom Euro für immer geplatzt. 
Deshalb können die Griechen in ihrer Situation eigentlich alles fordern, weil sie alles bekommen werden.
Die Griechen sind an der Macht, denn sie nützen die Gier der Finanzoligarchen jetzt für sich aus.
Recht haben sie!
Sie haben darunter lange genug gelitten!

  Die Troika zeigte sich beim letzten Besuch "zufrieden". Zufrieden womit? Damit, dass es in Griechenland wieder Malaria-Tote gibt? Oder zufrieden mit der Verdreifachung der Selbstmordrate, die jahrelang die niedrigste in Europa war? Ist die Troika vielleicht zufrieden mit der Arbeitslosigkeitsquote von 27 Prozent? Oder mit einer Jugendarbeitslosigkeit von 70,6 Prozent in der griechischen Region Dykiti Macedonia? Ist die Troika zufrieden damit, dass weit mehr als 300.000 Griechen ihr Auto abgemeldet haben? Dass Eltern ihre Kinder in SOS-Kinderdörfern abgeben, weil sie sie nicht mehr ernähren können? Das ist die Situation in Griechenland.

 Die Troika zeigte sich beim letzten Besuch "zufrieden". Zufrieden womit? Damit, dass es in Griechenland wieder Malaria-Tote gibt? Oder zufrieden mit der Verdreifachung der Selbstmordrate, die jahrelang die niedrigste in Europa war? Ist die Troika vielleicht zufrieden mit der Arbeitslosigkeitsquote von 27 Prozent? Oder mit einer Jugendarbeitslosigkeit von 70,6 Prozent in der griechischen Region Dykiti Macedonia? Ist die Troika zufrieden damit, dass weit mehr als 300.000 Griechen ihr Auto abgemeldet haben? Dass Eltern ihre Kinder in SOS-Kinderdörfern abgeben, weil sie sie nicht mehr ernähren können? Das ist die Situation in Griechenland.