Neue Champions braucht die Welt

Gerade eben laufen im TV Männer auf einem Rasen herum, die eine "Champions League" gewonnen haben.
Es wird im TV ein Tamtam veranstaltet der sich gewaschen hat, gefühlte 20 Millionen haben dieses Spektakel im TV gesehen, höchstwahrscheinlich waren es mehr.
Die Männerwelt steht kopf, wenn es darum geht einen Sieger herauszufinden der besser einen Ball ins Tor befördern kann als eine andere Mannschaft.
Für Viele ist das ihr größtes Hobby, ihr größter Lebensinhalt oder ihr Traumberuf, ein Fußballprofi zu sein.
Unsummen von Geldern kann so ein Fußballprofi verdienen, wenn er nur so gut wie möglich einen Ball ins Netz der anderen Mannschaft schießen kann.
Regelmäßig gibt es diesbezüglich ein Turnier nach dem anderen, um am Ende einen Gewinner so eines Turnieres präsentieren zu können.
Fußball schafft es Männer so derartig in seinen Bann zu ziehen, dass alles Wichtige im Leben zur Nebensache degradiert wird.
Am meisten bringt man eine größere Masse von Männern zum Weinen, wenn es um die Niederlage ihres Fußballvereins geht.
Weder die Vergewaltigung von Frauen im Lande bringt sie dazu, noch das Tottreten ihres Volkes durch immer mehr Gewaltverbrecher, sondern der Umstand, dass ihre Fußballmannschaft verloren hat oder nicht aufgestiegen ist.
Es interessiert sie nicht, ob ihr Volk versklavt wird, ob immer mehr Gewaltverbrecher sich in ihrem Volk ausbreiten und auch nicht, dass immer mehr Frauen, Kinder und Männer im Volk, Opfer von Gewaltverbrechen werden.
Der Großteil dieser Männer verhindert nicht, dass sich eine Religion in ihren Reihen ausbreiten kann, dessen Propheten Frauen versklavt, Ungläubige abgeschlachtet, Kinder entjungfert und Juden geköpft hat.
Das interessiert den Großteil der Männer die sich für Fußball interessieren nicht.
Diese Männer haben in ihrem Leben besseres zu tun, als sich über solche profanen Dinge den Kopf zu zerbrechen. Sie machen sich lieber Gedanken darüber, ob ihr Fußballverein im nächsten Jahr wieder aufsteigt, wer beim nächsten Turnier als Champion vom Platz geht oder wer in der nächsten Fußballsaison wieder absteigt.
Das sind die wirklich wichtigen Dinge die einen fußballbegeisterten Mann interessieren.
Für solche profanen Dinge wie die Eroberung ihres Landes durch Menschen die eine frauen- und menschenverachtende Gesetzgebung für göttlicher halten als ihre Demokratie und ihre Menschenrechte, haben fußballbegeisterte Männer keinen Kopf.
Deshalb ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass sich der Islam als "Friedfertige Religion" weiterhin in ihren Ländern ausbreiten kann.
Ob diese Gesetzgebungen bei einer Vergewaltigung einer Frau zum Beispiel vorsehen, dass diese vier männliche Zeugen benötigt, um ihre Unschuld zu beweisen oder ansonsten selbst für Ehebruch verurteilt wird, ist kein Grund um sich einmal etwas genauer mit dieser göttlichen Gesetzgebung auseinanderzusetzen, um zu erkennen, dass sie gegen jegliche Menschenrechte verstößt.
Was interessieren einen fußballbegeisterten Mann schon die Menschenrechte für Frauen, Kinder oder Männer außerhalb seines Fußballstadions, solange seinem Fußballgott auf dem Rasen Gerechtigkeit widerfährt?

In seinem Stadion mutiert er zum absoluten Helden, wenn es um die Verteidigung der Rechte seines Fußballhelden geht.
Da kann er in Wallung geraten, fühlt plötzlich die unsagbare Ungerechtigkeit die Menschen widerfahren können und brüllt zumindest für einen kurzen Augenblick seines Lebens hinter dem abgesperrten Arenal für Freiheit, Gerechtigkeit und Menschenrechte.
In diesem Bereich ist ihm das von der Obrigkeit erlaubt.
Außerhalb dieser Umzäunung verliert der Tiger seine Zähne.
Da wird er zum angepassten willenlosen Mann, der sich in seiner Feigheit selbst einredet, dass alles schon so stimmt, was man ihm von Oben erzählt.
Da werden die Entscheidungen der "Schiedsrichter" nicht angezweifelt, sich nicht ins Zeug gelegt für die Gerechtigkeit auf dem Rasen des Lebens.
So ist es auch kein Wunder, dass die Champions welche die neueste "Champions League" gewonnen haben in einem Trikot aufgelaufen sind,  auf dem "QATAR" stand.
Ein Land in dem die "göttlichen" Gesetze zum großen Teil herrschen.
Das hat aber die große Masse der fußballbegeisterten Männer nicht interessiert.
Hauptsache die Menschenrechte wurden auf kleinem Rasen gelebt.
Neue Champions braucht die Welt.

63,7 Millionen Europäer sahen Champions-League-Finale
http://www.derwesten.de/sport/sport-medial/63-7-millionen-europaeer-sahen-champions-league-finale-id8002525.html