Der gesunde Sexualakt

Über den Sexualakt wurde schon viel geschrieben und viel spekuliert, doch er ist im Grunde sehr einfach zu beschreiben.
Der Sexualakt wie ihn der momentane Mensch bedient, ist die erniedrigte Variante der Verschmelzung der männlichen und weiblichen Energie zu einer Einheit.
Der gespaltene Mensch versucht diesen Zustand wieder herzustellen und erhofft sich, in einer ständigen Wiederholung dessen, dieses Loch zu füllen.
Im Grunde jedoch ist er dabei nicht mehr wie ein Tier, das so diese niederen Bedürfnisse in einer Instinkthandlung abdeckt oder eher gesagt noch weniger.
Der Partner ist dabei X-beliebig austauschbar, da es lediglich um das Anzapfen des Spermas zur Herstellung von Kindern geht.
Eine Minute kurzes Zucken in der Lendengegend und das Sperma ist da.
Der Mensch unterscheidet sich in dieser Verkörperung mit nichts zu den Tieren, außer dass diese ein höheres Bewusstsein wie er besitzen und deshalb den Sexualakt in dieser erniedrigten Form auch dementsprechend artgerecht ausführen, während der Mensch sein Sperma in den After und den Mund der jeweiligen Partnerin und des Partners steckt, was seine Abartigkeit in seinem momentanen Zustand widerspiegelt.
Tiere beweisen diesbezüglich noch mehr Achtung und Respekt vor dem Leben.
Sie sind dem Göttlichen näher wie der gespaltene Mensch.
Deshalb gibt es unter den Tieren auch nicht so eine grenzenlose sinnlose Gewalt wie zwischen den Menschen.
Wer deshalb etwas über die nichtpervertierte Form der Sexualität auf diesem Planeten lernen will, der sollte sich ein Beispiel an den Tieren nehmen, die uns als Vorbild diesbezüglich zur Verfügung stehen.
Tiere haben nicht ständig und permanent Sex, sondern lediglich zum Befruchten des Weibchens wird der Sex praktiziert.
Tiere haben noch ein gesundes Sexualempfinden. Weder vergewaltigen sie ihre Weibchen, noch gibt es ein allgemeines Rudelbumsen.
Sie wissen auch genau, wo ihr Penis hingehört und Kindersex kommt für sie überhaupt nicht in Frage.
Was jedoch ganz wichtig ist, überwiegend sucht sich das Weibchen dort das Männchen aus.
Der Sexualakt ist deshalb auch durch Bereitschaft gekennzeichnet und nicht durch Gewalt.
Der Sexualakt stellt in der Materie im Kleinen die Empfängnis dar, deshalb kann er auch nicht wirklich funktionieren, wenn er nur zur Befriedigung der Triebe missbraucht wird.
Die weibliche Energie muss offen für die Befruchtung sein und sie muss es ohne Zwang sein, dann wird er im Kleinen optimal nachempfunden.
Wird verhütet, ist die Empfängnis der weiblichen Energie nicht mehr gegeben, wird der Sexualakt in seinem Ursprung nicht mehr ohne Hemmnis ausgeführt, sondern man fährt auf Sparflamme, soll heißen, der Sexualakt wird nur noch verwendet, um die sexuelle Energie des männlichen Teils zu befriedigen.
Deshalb stellt ein Sexualakt mit dem Wunsch der Verhütung niemals den natürlichen Urzustand her.
Beide müssen deshalb zumindest so viel füreinander empfinden, dass sie jederzeit mit der Zeugung eines Kindes klarkommen können.
Damit ist der Sexualakt zumindest schon einer seiner Perversitäten beraubt.
Die zweite weitverbreitete Perversität die dem momentanen Sexualakt des gespaltenen Menschen zugrunde liegt ist die Gewalt, mit der die männliche Energie die weibliche Energie zum Sexualakt zwingt.
In dem Moment wo die männliche Energie Gewalt anwendet, um die eigenen sexuellen Triebe zu befriedigen, sei es durch Zwangsheirat oder dem nehmen der weiblichen Selbstbestimmung durch Ressourcenkontrolle, ist durch diesen Zwang die Empfängnisbereitschaft und die Hingabe der weiblichen Energie zum Schöpfungsakt nicht mehr gegeben.
Gewalt verhindert eine optimale Paarung.
Findet die Paarung durch Gewalt statt, kann daraus nicht ein optimaler Schöpfungsakt entstehen, mit den dementsprechenden Früchten, sondern es werden dadurch lediglich Früchte gezeugt, die Ausdruck dieses Gewaltaktes sind.
Von daher sollten sich die Menschen beim Paarungsakt ein Beispiel an den Tieren nehmen, die bis zum heutigen Zeitpunkt keine Degeneration in ihrem Auswurf vorweisen können, weil sie in ihrem Verhalten den göttlichen Schöpfungsakt auf perfekte Weise nachempfinden.