Wie Gewaltmenschen ticken

Wenn ein friedfertiger Mensch einem Gewaltmenschen auf der Straße begegnet, dann geht der friedfertige Mensch von sich selbst aus, was jedoch ein Fehler ist.
Gewaltmenschen ticken ganz anders als der friedfertige Mensch.
Friedfertige Menschen haben nicht den Drang andere zu verletzen oder zu töten, der Gewaltmensch schon.
Bei einem Gewaltmenschen ist das sein größter Trieb. Diese Energie bestimmt ihn ganz.
Wenn ein Gewaltmensch auf die Straße geht, um einen anderen Menschen als Opfer zu suchen, dann ist er in seiner Welt und für Argumente nicht zugänglich.
Sie können also nicht mit einem Gewaltmenschen reden und ihn davon überzeugen, dass er sie nicht verletzen oder töten soll.
Für einen Gewaltmenschen sind sie nichts, weniger wie nichts.
Sie sind lediglich ein totes Objekt, an dem er seine Gewalt ausleben will.
Der Gewaltmensch sieht sie nicht.
Es ist ihm vollkommen egal was für ein Mensch sie sind und je friedfertiger sie ihm erscheinen, je mehr Lust hat er, Gewalt an ihnen auszuüben.
Sie können von einem Gewaltmenschen kein Mitgefühl oder Mitleid erwarten oder ihm signalisieren, dass sie ihm nichts machen und auch keinen Streß mit ihm wollen, er wird auf ihre ganzen verbalen Versuche, ihn von seinem Vorhaben abzubringen, nicht reagieren.
Es interessiert ihn einfach nicht.
Er ist so derartig in seiner Gewaltenergie gefangen, dass nichts von dem was sie zu ihm sagen, auch nur ansatzweise seinen Geist erreicht.
Er hört sie nicht.
Sie können ihn also nicht verbal dazu bringen, ihnen keine Gewalt anzutun.
Das Schlimme bei solchen Attacken ist jedoch, dass sich der Angegriffene immer persönlich angegriffen fühlt und glaubt, dass ihm dieses Schicksal ereilt hat, weil er böse ist.
Doch das stimmt nicht.
Die meisten Opfer von Gewaltattacken sind die friedfertigsten Menschen überhaupt.
Gerade solche Menschen werden mehr zu Opfern von Gewalt als Menschen die nicht so Friedfertigen.
Es ist daher dramatisch, dass Gewaltattacken einen Menschen nicht nur körperlich verletzen, sondern insbesondere auch seelisch.
Der friedfertige Mensch versteht nicht, dass es nichts mit seiner Person zu tun hat, dass er Opfer von Gewalt wurde, sondern dass er lediglich ein Zufallsopfer war, der zur falschen Zeit am falschen Ort war.
Wäre ein andere an seiner Stelle an diesem Ort zu dieser Zeit gewesen, dann hätte es ihn erwischt.
Leider werden solche Gewaltattacken in unserem Land, bei denen es lediglich um die Verletzung und Tötung von Menschen geht, immer mehr.
Diese Überfälle werden als Raubüberfälle getarnt, da diese vor Gericht nicht so stark geahndet werden als eine vorsätzliche Jagd auf Menschen, bei der es darum geht das Opfer vorsätzlich zu verletzen oder gleich ganz zu töten.
Diese Jagd auf friedfertige Menschen in unserem Land, die von Jahr zu Jahr zunimmt, wird jedoch nicht weiter von unserer Politik und unserer Justiz als solche beleuchtet und gebrandmarkt, im Gegenteil.
Unsere Regierung und unsere Medien tarnen solche Gewaltüberfälle auf friedfertige Menschen als "Streit" oder "Raub".
Selbst das immer häufiger eingesetzte Messer bei solchen Treibjagden stimmt sie nicht um.
So werden friedfertige Menschen in unserem Land immer mehr Opfer von Gewaltmenschen, Gewaltmenschen die erst dann zufrieden sind, wenn sie ihr Opfer blutend, wehrlos und dem Tode nahe am Boden liegen sehen.