Warum der Mensch die Begegnung mit seiner Dualseele scheut

Einem Menschen zu begegnen der absolute Macht über einen hat, eine Macht der man sich nicht verwehren kann, macht Angst, unfassbare Angst.
Einem Menschen zu begegnen, bei dem man die Kontrolle verliert und der einen so tief verletzen kann, dass man kurz vor dem Wahnsinn steht, macht Angst, unfassbare Angst.
Dieser Kontrollverlust, den die wahre Liebe auslöst, ist die reinste Hölle.
Es ist verständlich, dass man deshalb diese Begegnung meidet so lange es geht.
Bei dieser Begegnung kommen Schmerzen hoch, die kaum zu ertragen sind.
Schmerzen, wie man sie nie zuvor auch nur im Ansatz durch andere Personen oder Begebenheiten erlebt hat.
Diese Schmerzen sind der Mittelpunkt der Hölle, sind die reine Essenz des Wahnsinns.
Wer seiner Dualseele begegnet, wird mit diesen Schmerzen konfrontiert.
Der Auslöser dieser Schmerzen ist der Zweifel, ist die Angst nicht geliebt zu werden, ist die Angst vor dem Verrat.
Dieses tiefe Gefühl, nicht wahrhaftig geliebt zu werden, ist der Ursprung allen Leides hier auf diesem Planeten.
Es ist diese Angst die uns steuert.
Diese Angst, die uns von der wahren Liebe fernhält.
Wir nehmen alles in Kauf, was unsere Ersatzhölle zu bieten hat, Hauptsache wir bleiben von der wahren Liebe verschont, die für uns noch eine größere Hölle darstellt.
Es ist diese Hilflosigkeit, dieses Ausgeliefertsein gegenüber einer Energie die wir nicht steuern können, was wir als Hölle interpretieren.
Dieser Nacktzustand, der keinerlei Schutz mehr bereit hält.
Sich dieser Energie hinzugeben bedeutet sich dem Tod hinzugeben.
Nur wer keine Angst mehr hat vor dem Tod und der Hölle, wird seiner Dualseele begegnen.