Parteien auflösen

Eigentlich bräuchten wir in unserer Politik überhaupt keine Parteien.
Parteien machen nur unglaublich unflexibel und werden der Individualität des Menschen nicht gerecht.
Durch den Zwang der Führungsspitze werden so mündige Bürger zu Wahlvieh, die nur noch das abstimmen können, was die Spitze beschließt.
Diese Unfreiheit macht sich dann auch nach einiger Zeit bei den Politikern bemerkbar, jeder geht seinen eigenen privaten Weg und freut sich nur noch, dass das monatliche Geld auf dem Konto eingeht, Mitspracherecht und eigene Gedankengänge über bestimmte Themen sind von oberster Seite nicht mehr erwünscht.
So wird eine tote Politik kreiert, die nur noch den Anschein von Regierung bildet.
Besser wäre es da, die Parteien aufzulösen und somit einen großen Haufen zu formen dessen jeweilige einzelne Stimme wieder etwas zählt, durch Abstimmungen die nicht durch jeweilige Parteien und ihrer Führungselite bestimmt werden.
So zählt jede Stimme wieder gleich viel im Bundestag. Keiner ist seiner Partei verpflichtet sondern nur noch seinem Gewissen und seinem Volk.
Selbstverständlich gibt es kein Geheimnis darüber, wie diejenigen abgestimmt haben, denn sie vertreten den Willen des Volkes. Die Entscheidung ist daher offen.
Dadurch kann das Volk entscheiden, wen es im Bundestag haben will und wen nicht.
Vertritt derjenige nicht den Willen des Volkes, wird er nach spätestens 2 Jahren abgewählt.
Das Volk merkt sich, wer wie bei Entscheidungen abgestimmt hat.
Themen werden so wieder flexibler und können auch zu einer Änderung führen, da nicht eine Partei und deren Führungspitze entscheidet, sondern der komplette Bundestag und darüber hinaus.
Es müssen mehr als die jetzigen Bundestagsabgeordnete ein Mitsprachrecht haben, am besten das ganze Volk durch Volksabstimmungen, bei wichtigen Entscheidungen und bei kleineren Gesetzesänderungen muss die Zahl der Entscheidungsträger mindestens das Zehnfache der jetzigen Bundestagsmitglieder beinhalten.
So kann wieder mehr Moral und Selbstbestimmung in den Bundestag einziehen und die Regierung wird demokratischer und Volksnäher.
Es entscheidet jeder nur noch mit seinem Gewissen, was er als Richtig für das Volk betrachtet, ohne Angst haben zu müssen, aus der Partei geschmissen zu werden.
Das wäre einmal eine Regierung, die den Namen "frei", "unabhängig" und "demokratisch" wirklich verdient hat.

PS:
Das Parteigerangel hat dann auch endlich mal ein Ende, wie das ständige Beschimpfen gegenseitig, auch das Geld für den Wahlkampf kann eingespart werden und die Bürger können vor Ort durch Wahlen in ihren Gemeinden entscheiden, wen sie gerne als Vertreter ihrer selbst im Bundestag sehen wollen.