Jack the Ripper als Prophet

Nehmen wir einfach mal als einfaches Beispiel Jack the Ripper, dann verstehen vielleicht einige hier besser, was damit gemeint ist, keinem Gewaltmenschen der andere abgeschlachtet hat, als Propheten zu folgen.
Wenn ich Jack the Ripper als Propheten verherrliche und seine Taten dementsprechend für göttlich halte, dann fördere ich die Gewalt.
Dann hebe ich Handlungen als göttlich hervor, die es nicht sind.
Dann stütze ich sozusagen mit meiner Verherrlichung gewalttätiger Taten und einer Verherrlichung eines Gewaltmenschen die Gewalt.
Aus diesem Grund ist es nicht in Ordnung, einem Gewaltmenschen als Propheten zu folgen.
Denn dann kann ich bei der Ausübung meiner Gewaltaten an anderen immer sagen, dass dies ja göttliche Taten sind und wenn sie andere ausüben die den gleichen Propheten verherrlichen, dann auch.
Dann lehne ich mich innerlich auch nicht mehr gegen diese Taten auf und kämpfe für die Friedfertigen, weil es keinen Grund für mich gibt dagegen zu kämpfen, da sie ja göttliche Handlungen sind.
Das Köpfen, Abschlachten, Versklaven, Entjungfern, aus dem Land treiben, den Willen aufzwingen, das alles wird dann zu einer göttlichen Handlung, obwohl es eigentlich Gewalthandlungen sind.
Dann verharren die Menschen die an so einen Propheten glauben in ihrem Glauben, dass dies ja göttliche Handlungen sind.
Sie setzen sich nicht mehr gegen die Gewalt ein, sondern fördern sie durch ihren Glauben an den Gewaltmenschen als Prophet, in dem sie dessen Handlungen als Göttlich erklären.
Genau aus diesem Grund darf es einer Gemeinschaft nicht erlaubt werden, einem Gewaltmenschen als Propheten zu folgen.
Denn dann fördert man die Gewalt weltweit an unschuldigen friedfertigen Menschen.