Sucht - Mangelerscheinung der Dualseele

Der Grund warum der Mensch eine Sucht entwickelt ist ganz einfach, er versucht die Lücke, welche die Dualseele hinterlassen hat, wieder zu füllen.
Dies geschieht auf vollkommen unterschiedliche Weise und doch ist alles ein und dasselbe.
Nehmen wir zum Beispiel einmal einen Menschen, der dem Glücksspiel verfallen ist.
Hier ein kurzer Ausschnitt:

Pathologisches Spielen gehört, da dem Körper keine Substanzen zugeführt werden, zu den so genannten nichtsubstanzgebundenen Abhängigkeiten. Spielen hat jedoch eine ähnliche Wirkung wie die Einnahme von Amphetaminen oder Kokain. Das Hochgefühl wird durch die vermehrte Ausschüttung der Neurotransmitter Noradrenalin und Dopamin ausgelöst. Die biochemische Struktur lässt aber diese Veränderung nicht über einen längeren Zeitraum zu und stellt den ursprünglichen Zustand wieder her. Das Hochgefühl lässt nach und der Betroffene muss das Spielverhalten steigern, was auch als Toleranzsteigerung bezeichnet wird. Sucht bezeichnet demnach “ein unabweisbares Verlangen nach einem bestimmten Erlebniszustand. 

 http://www.spielsucht-therapie.de/

Das heißt nichts anderes, dass der Mensch ständig und auf`s Neue versucht, glücklich zu sein.
Er tut das mit den Mitteln, die ihm dabei irgendwie zur Verfügung stehen.
Er versucht auf vollkommen unterschiedliche Weise, Glückshormone in seinem Körper zu produzieren, die ihn für einen kurzen Moment das Gefühl zurückgeben, das er andauernd mit seiner Dualseele hatte.
Das Problem ist nur dabei, dass er es nicht schafft, diesen Zustand ewig zu halten, ohne auch nur einer einzigen Anstrengung, so wie das mit der Dualseele der Fall ist.
Er schafft das nur für einen kurzen Moment und fällt danach umso tiefer in ein Loch, weil er durch die Absetzung der Glückhormone erst recht schmerzlich an seinen Verlust erinnert wird.
DESHALB braucht er beim nächsten Mal eine größere Dosis, weil sein Schmerz hinsichtlich seiner Erkenntnis über seinen Verlust, größer wurde und immer größer wird.
Das kann ihnen jedoch kein Psychologe sagen und auch kein Therapeut und auch kein Wissenschaftler, weil die gar nicht wissen, was die Ursache ihres Schmerzes ist.
Deshalb können sie ihnen nur Kauderwelsch anbieten, hinsichtlich ihres Nichtwissens über ihr Sein.
Deshalb hatten sie bis heute auch noch keine wirkliche Erklärung dafür, warum das so ist, dass sich die Sucht steigert oder vollkommen hahnebüchene Erkärungen aus dem Hut gezaubert.
Jeder Mensch versucht auf die ein oder andere Weise, sich seine Dosis Glückhormone abzuholen.
Sei es beim Sport, beim Wettkampf, beim Erfolg im Beruf, beim Verliebtsein, beim Sex, bei Erfindungen, beim Komponieren, Malen, Einkaufen, Kinder kriegen, Haus bauen, Tieren helfen, Menschen helfen, Kochen, Essen, Auto fahren, Alkohol trinken, Schokolade essen, Drogen nehmen, Zigaretten rauchen, mit seinen Kindern spielen, einfach bei allem was er macht, versucht er sich ständig seine Dosis Glückshormone zu produzieren.
Das Drama ist nur, dass er es nicht auf Dauer und ohne in den Entzug zu fallen, schafft.
Das macht ihn müde.
Irgendwann einmal wird er an den Punkt kommen, an dem er erkennt, dass es so nicht funktioniert.
Dass er so nur seine Energie vollkommen sinnlos verschleudert und zu keinem wirklichen glücklichen Seinszustand findet, der auch ewig hält.