HoGeSa, oder eine gelungene Demonstration

Was wirklich auf der Demo gegen die Salafisten in Köln geschah.
Während die Hooligans absolut friedlich waren, siehe auch hier im Video



machte die Antifa und die Polizei ziemlich Rabatz!

Nichts fürchtet die Elite des Landes mehr, als Menschen, die ihren eigenen Willen im Lande haben und dieser auch noch komplett konträr gegen den Willen der Eliten im Lande läuft.
So etwas muss durch allerlei Tricks so gut es geht verhindert werden.
Als erstes einmal werden Menschen von den Eliten angeheuert, die ordentlich Zoff auf Demos machen, damit der gemeine Michel Angst bekommt, sich diesen Demos anzuschließen und die Demonstranten die schon da sind, in Verruf geraten.
Diese Klientel sorgt für ordentlich Gewalt auf den Straßen, damit sich auch ja kein normaler Bürger mehr bei Demonstrationen mitzumachen traut.
Diese Bilder werden dann genau so über den Äther geschickt, da die Massenmedien selbstverständlich die Arbeitnehmer der Eliten sind.
Um das Ganze noch etwas Theatralischer zu gestalten, wird dafür ein Polizeiauto umgeschmissen, denn das sind sehr schöne Bilder zur Abschreckung.
Dann werden noch irgendwo die obligatorischen Reifen angezündet, denn auch diese Bilder sind hervorragend zur Abschreckung geeignet.
Selbstverständlich wird die Polizei angewiesen, die friedlichen Demonstranten erst einmal zur Bestrafung, weil sie sich überhaupt erdreistet haben zu demonstrieren, einzukesseln. Das ist sozusagen die erste Bestrafung durch die Eliten.
Damit soll gezeigt werden, wer hier im Lande wirklich an der Macht ist.
Das ist obligatorisch und wird, um den Demonstranten den Schneid zu nehmen, fast immer so gemacht.
Als Nächstes kommen dann die Steinewerfer dran, die für ein paar Verletzte sorgen sollen, denn so ein paar vor Blut Verschmierte auf Bildern, kommen immer gut zur Abschreckung.
Selbstverständlich wird dann auch noch der Wasserwerfer auf die friedliebende Masse abgefeuert, das sollte auf Dauer wirklich jeden davon abhalten, so öffentlich seine Meinung über die Politik im Lande kund zu tun.
Selbstverständlich werden nur die Friedliebenden auf einer Demonstration von der Polizei hart in die Mangel genommen, die anderen arbeiten ja mit der Polizei zusammen.
Wenn die Demonstration dann vorbei ist, besorgen die Massenmedien den Rest.
Dann wird nochmal auf die friedliebenden Demonstranten verbal eingedroschen, damit das breite Volk gleich mal weiß, dass man sich solchen "Hooligans" auf keinen Fall anschließen sollte.
Dieses "Handbuch für Demonstrationen", hat auch dieses Mal wieder vorbildlich funktioniert oder um es mit den Worten der Eliten auszudrücken: "Wir hatten alles im Griff!"

"Ich bin Rechtsanwalt - und Hooligan"
http://www.pi-news.net/2014/11/ich-bin-rechtsanwalt-und-hooligan/#more-433582

Aufbegehren unerwünscht
http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2014-45/aufbegehren-unerwuenscht-die-weltwoche-ausgabe-452014.html

http://www.fr-online.de/politik/hooligan-demonstration-in-koeln-angeblich-alles-im-griff,1472596,28862782.html


Verfassungsfeind Ralf Jäger?
http://www.pi-news.net/2014/10/verfassungsfeind-ralf-jaeger/

http://journalistenwatch.com/cms/2014/10/27/tatjana-festerling-die-wahrheit-ueber-die-hogesa-demo/

http://www.netzplanet.net/statement-eines-teilnehmers-der-hogesa-demo/15596 

Hier ein Bericht von der Demonstration, wie man ihn sich von den Massenmedien gewünscht hätte!
http://www.pi-news.net/2014/10/grosse-video-und-bildernachbetrachtung-von-der-hogesa-kundgebung-und-demo-in-koeln/#more-432288 

HoGeSa Köln - die Masse war friedlich

Ich möchte die Einladung zur Berichterstattung betrefflich der HoGeSa-Demonstration in Köln vom 26.10.2014 nutzen und meine Erfahrungen und Erlebnisse berichten. Da das Bild der Demonstration durch die vorrangig monotone Berichterstattung der Medien verfälscht zu sein scheint, werde ich hier auch auf die entsprechenden Aussagen eingehen.
(Augenzeugenbericht gefunden auf Facebook)
Zuvor stelle ich klar, dass ich weder ein Hooligan noch ein Neo-Nazi bin. Ich kann mich auch nicht mit den Hooligans oder dem National-Sozialismus identifizieren, im Gegenteil, ich bin nicht einmal ein Fußballfan. Ich liebe die Freiheit und obwohl ich durchaus sozial sein kann, fehlt mir die, im politischen Sinne, sozialistische Ader.
Rassismus mag ich nicht, ich selbst habe zum Teil ausländische Vorfahren und war selbst sogar schon mit einer Halbtürkin und einer Russin zusammen.
Ich bin ein Bürger, den man durchaus als Durchschnitt verstehen kann und als solchen verfasse ich diesen Bericht.
Vor der Demonstration
(Presse: Hooligans verbünden sich mit Nazis, um volltrunken Ausländer und Polizisten zu verprügeln)
Durch die sozialen Netzwerke und die Medien war mir bekannt, dass Hooligans und Fußballfans gegen Salafisten demonstrieren. Die HoGeSa luden über Schrift als auch über Video andere Bürger dazu ein, sich ihrer Demonstration anzuschließen. Namentlich genannt wurden unter anderem „Ausländer“, „Muslime“, „Kurden“. Es wurde im Vorfeld ein Alkoholverbot kommuniziert und per öffentlichen Videonachrichten erinnert, dass dies eine friedliche Veranstaltung sein soll. Das im Vorfeld geprägte Motto „Gemeinsam sind wir stark“ galt offenbar nicht länger nur für verfeindete Fußballfans, sondern wurde öffentlich für alle verschiedenen Gruppen der Bevölkerung ausgeweitet. Man setzte auf Vielfalt.
(Presse: Die Menschen waren ungebildete Leute)
Da einige mir bekannten Leute, selbst weder Hooligans noch Neonazis, ebenfalls die Chance nutzen wollten gegen die totalitären Ausläufer der Politreligion Islam zu demonstrieren, schloss ich mich diesen an. Diese Leute haben mindestens „höherwertige“ Ausbildungen, in der Schulbildung viele mit Abitur, manche Studenten. Ich selbst habe ein Abiturabschluss mit einer 1 vor dem Komma (nicht aus Berlin).
Ankunft
(Presse: Es kamen nur rechte Hooligans und Neonazis)
Bei der Ankunft wurden wir fast nicht auf den Breslauer Platz gelassen. Wir wurden kurz vor dem Weiß-Rot gestreiften Absperrband von einem Polizisten gestoppt, der uns bzw. einige von uns zunächst nicht durchlassen wollte. Die Begründung lautete, dass einige von uns (ein Mann und eine Frau) „linksalternativ“ aussahen. Die meisten und ich selbst von unserer losen Gruppe waren eher bürgerlich gekleidet. Gleich daneben ging der Stereotyp des Neonazis mit Glatze, Springerstiefel, enger Jeans und Bomberjacke ohne Kontrolle durch. Da Polizisten in erster Linie Anweisungen befolgen, wird hier in der Masse zwangsläufig die Frage laut, ob man von Anfang an gezielt eine homogene „rechtsradikale“ Masse erschaffen und ein „gemeinsam“ verschiedener Bürger unterbinden wollte. Insbesondere Linksalternative sind gegen totalitäre Ideologien und regelbesetzten Religionen, so dass diese der Einladung der HoGeSa folgend in der Demonstration richtig gewesen wären. Erst mit einer Ausweiskontrolle und der Beteuerung, wirklich keine Linksradikale zu sein, ließ man uns durch.
Der Anfang
Der Anfang ging sehr gesittet zu. Die Demonstrationsteilnehmer versammelten sich am Breslauer Platz. Das Feld direkt vor dem Bahnhof wurde als Fluchtweg genannt. Teilnehmer und Passanten, die dort herumstanden, wurden einmal per Durchsage der Polizei und von einzelnen Polizisten aufgefordert, diesen Bereich für Fluchtwege freizuhalten. Die Teilnehmer kamen dieser Aufforderung ohne Aufsehen nach. Vereinzelt sah man vom Kleidungsstil Neonazis zurechenbare Personen, man sah Kurden, man hörte Franzosen und Holländer. Die Masse aber erinnerte an eine Mischung, wie sie aus einem Stadion beim Ende des Spiels kommen könnte, wenn sich die Fankurve mit den Plätzen der normalen Bürgern vermischt.
Zu Anfang wurden einige Worte auf der Bühne gesagt, es trat eine Band auf. Ausländerfeindliche Parolen wurden nicht gerufen. Entgegen dem Alkoholverbot sah man vereinzelt Personen mit Bierdosen für den persönlichen Konsum. Die Masse war aber nicht be- oder angetrunken.
Es sammelten sich Schaulustige und auch einige Salafisten oben auf dem Bahnhof. Als die Menge die Salafisten entdeckte rief man lautstark „Wir wollen keine – Salafistenschweine!“.
Der Zug zieht los
(Presse: Kaum Frauen, nur dumpfe Nazis)
Die Demonstrationsteilnehmer zogen los. Hier wurde ein gemischtes Spektrum deutlich. Es waren Männer, Frauen, Paare, sogar Familien mit ihren Kindern dabei. Ich hörte persönlich, wie einem kleinen Mädchen die Analogie zur Mauer in der DDR erklärt wurde und wie wichtig es ist, für die Freiheit und die Menschenrechte auf die Straße zu gehen.
Vorfall – Wasserwerfer auf Ende des Zugs
(Presse: Die Polizei musste Wasserwerfer einsetzen)
Es wurde der erste Wasserwerfer gesichtet. Gründe dafür waren nicht ersichtlich, wahrscheinlich stand er nur für den Fall der Fälle an dem Platz, was für eine gewisse Erheiterung der Menge sorgte. Etwas war dann am Ende des Zuges, was ich nicht genau mitbekam, ich konnte aber keine große Sache ausmachen. Die Polizei setzte den Wasserwerfer ein. Sie sprühte über die Menge – ein Warnschuss weiter zu gehen. Die große Masse bewegte sich auch eilig nach vorne, man wollte nicht nass werden und war friedlich. Dies führte mitunter zu einem Gedränge. Der Wasserwerfer wurde wiederholt eingesetzt, es ging dennoch nicht schneller voran. Zweifel und leichter Ärger kam auf, was die Polizei denn noch erreichen will, nachdem die Masse nun nicht schneller voran kommen konnte.
Ich sichtete einen volltrunkenen Mann, der von zwei anderen mitgetragen wurde. In meinem Umkreis schüttelte man die Köpfe. Der Mann wurde dann von seinen Freunden seitlich am Demonstrationszug vorbei befördert. Er war von der Masse nicht akzeptiert. Einige wenige führten eine Flasche Bier mit, hatten aber sonst kein Alkohol dabei.
Vorfall Antifa-Durchbruch
Plötzlich tauchte nach einer Seitenstraße auf dem linken Gehsteig eine Reihe junger vermummter Gestalten auf. Sie hatten es sehr eilig. Die Demonstrationsteilnehmer waren sich unsicher, ob das Antifa-Anhänger waren oder zu der Demo gehörten. Es herrschte eine Konfusion, da diese zwar so aussahen, als ob sie nun kurz vor einem Angriff auf die HoGeSa-Demo standen, aber selbst etwas verwirrt waren. Ich gehe davon aus, dass die Gegendemonstranten durch die Seitenstraße kamen, mit der Absicht, den Demonstrationszug anzugreifen, von der großen Masse aber überwältigt waren und dann unschlüssig zwischen Flucht und Angriff schwankten. Diese Entscheidung wurde ihnen abgenommen, als sich etliche der Demonstrationsteilnehmer lösten und die Vermummten jagten. Die Bürgerlichen im Zug waren spür- und hörbar erleichtert.
Die Vermummten flüchteten in die nächste Seitenstraße. Die Polizei sperrte schnell die Straße per Personeneinsatz ab. Da aber ein großer Teil des Zugangs auch über Wiese und Gehweg zu erreichen war, gelang ihr das nicht. Dies wurde von einzelnen Polizisten erkannt, sie erkannten aber auch die Aussichtslosigkeit der Lage und blieben zunächst stehen.
Schnell wurde jedoch die Straße gescheiter abgeriegelt, die Hooligans liefen beim Auftauchen der organisierten Polizei dann schnell zurück. Sie riefen auch „zurück zurück“, die Lage war unter Kontrolle. Es wäre wohl ein leichtes gewesen, die Polizeikette zu durchbrechen, man tat dies jedoch nicht. Es wurde „Wir sind friedlich, was seid ihr“ von den HoGeSa-Teilnehmern skandiert. Es flogen einige Gegenstände in Richtung der HoGeSa-Teilnehmer. Getroffen wurde aber auf Grund der Entfernung eher die Polizei.
Vorfall Haus
Aus einem Haus wurden Böller von oben auf die Polizei und die Demonstrationsteilnehmer geworfen. Es handelte sich wohl um Südländer, ich erkannte dies selbst aber nicht. Einigen bisher gesitteten Neonazis entglitten für diesen Zeitpunkt einige szenetypischen Ausdrücke. Es blieb dennoch friedlich. Die Polizei stellte sich zum Schutz vor das Haus und wurde selbst von Böllern getroffen.
Die Stimmung war danach etwas aufgeregt, aber friedlich. Vergleichbar mit einem Fanzug, der gerade auf dem Weg zum Stadion ist. „Wir wollen keine – Salafistenschweine“ wurde gerufen. Ausländerfeindliche Parolen blieben aus.
Vorfall Auflösung
Die Polizei wollte dann dennoch die Demonstration auflösen. Dies sorgte für Unmut, die Polizei baute sich als Feindbild auf. Die Demonstrationsteilnehmer wollten sich die Demonstration nicht nehmen lassen. Ich nehme an, dass man bei der Wahl zwischen Auflösen durch Gewalt und Weiterziehen lassen, sich für Weiterziehen lassen entschied oder gar entscheiden musste.
Ab da an hörte man gelegentlich „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus!“ von Gruppen von vier, fünf Leuten. Die Menge machte dabei aber nicht mit, übertönte zeitweilig auch einfach mit „Wir wollen keine – Salafistenschweine“. Da gleich daneben Südländer mit im Demozug waren, die Nazis aber nicht gegen diese vorgingen, werte ich diese Parolen eher als Protest gegen Polizei und System. Ernst nahm die keiner. Dies ist keine Sympathiebekundung mit den Nazis meinerseits, sondern lediglich eine Beschreibung der Sachlage.
Vorfall Provokation
Kurz vor Ende, kurz bevor es wieder auf dem Breslauer Platz ging, erschien ein ca. 50-jähriger Mann und kurz darauf noch drei, vier junge „Hänflinge“ an einem an der Straße höher gelegenen und mit einem Zaun gesicherten Abschnitt. Sie beleidigten die Demonstrationsteilnehmer und forderten sie auf, nach oben zu kommen. Einige ließen sich offenbar provozieren. Aus der Menge rief man, dass das Provokateure der Polizei seien und man sich nicht provozieren lassen soll. Ob es tatsächlich Provokateure der Polizei waren oder ob diese Menschen auch nachmittags ungeschützt auf einer Wiese eine kalbende Kuhherde reizen würden, kann ich nicht sagen. Einige ließen sich wie gesagt provozieren und stürmten den nächsten Zugang beim angrenzenden Hotel. Was dort passierte, kann ich nicht sagen, aber kurz darauf liefen sie von der Polizei weg. Während sie dann die Treppe herunterliefen und schnellstmöglich vor der Polizei flüchteten, schlug die Polizei mit den Knüppeln hinterher. Dies wurde von der Menge als unnötige Polizeigewalt betrachtet. Die Flüchtenden wehrten sich trotz der Schläge nicht. Dennoch bekam jeder den Knüppel zu spüren. Auch in Richtung Kopf. Einige wollten zur Unterstützung kommen, wurden dann von anderen Demonstrationsteilnehmern deeskalierend aufgehalten.
Vorfall Polizeibus
Als ich den Breslauer Platz erreichte, war der Polizeibus bereits umgestoßen. Etliche nahmen dies zum Anlass, sich vor dem Auto ablichten zu lassen, ohne etwas mit dem Vorfall zu tun gehabt zu haben. Die Lage schien beruhigt.
Die Endkundgebung war kurz, man rief noch einmal zum Frieden auf und machte wahrscheinlich wegen des umgestoßenen Polizeibusses Vorwürfe. „…Könnt ihr nicht einmal für euer Land fünf Minuten friedlich sein“.
Jetzt mehrten sich Angetrunkene. Aber sie bildeten nicht die Mehrheit. Die Demonstration war auch wohl zuende, sicher war ich mir zu diesem Zeitpunkt aber nicht. War aber von der Logik ableitbar, wir wollten auch nicht länger bleiben und dachten an die baldige Heimfahrt.
Vorfall Einkesselung
Gegen Ende wurde eingekesselt. Der Bahnhof wurde zunächst gesperrt, begründet wurde dies mit Überfüllung. Ich selbst konnte nicht in den Bahnhof sehen, es hieß aber, dass dieser komplett leer wäre. Dies könnte zumindest den Tumult dort erklären. Die Lage spitzte sich zu. Die Polizei rief wiederholt auf, sich zurückzuziehen, was die Demonstrationsteilnehmer aber nicht befolgten. Dann gingen die Scheiben durch Gewalteinwirkung zu Bruch. Der Wasserwerfer wurde eingesetzt, es kam offenbar zu Auseinandersetzungen. Erbost kamen einige zurück. Ich sah einen nach außen hin wirkenden Neonazi, der völlig außer sich wegen welcher Sache auch immer Rache üben wollte und zu Fahrrädern griff.
Diese waren aber alle gut befestigt. Er griff nach auf dem Boden liegenden Glasscherben, offenbar um diese zu werfen. Er wurde aber von anderen Demoteilnehmern (augenscheinlich seine Freunde) beruhigt, dass dies nicht der richtige Weg sei. Andere, einschließlich mir, machten sich bereit, ihn notfalls körperlich aufzuhalten, doch er ließ von seinem Vorhaben ab.

Derweil hatte die Polizei jeden Zugang zum Breslauer Platz abgesperrt. Die Situation wirkte sehr bedrohlich, man wusste nicht, was die Polizei nun vorhat. Besonders die Bürgerlichen bekamen Angst. Viele wollten nun auch gegen Ende nach Hause, zu ihren Autos, zum Zug. Wir beschlossen, ebenfalls zu gehen, doch man ließ uns nicht. Man bot an, sich auch auszuweisen, ohne Erfolg. Die Stimmung heizte sich deswegen auf. Einige nutzten dennoch die Zeit, um sich kennenzulernen, andere, um mit der Polizei zu diskutieren oder zur Rede zu stellen. Keiner wusste, was los ist. Ich hörte, dass beim Eintreffen auf dem Breslauer Platz ca. 15 Leute von außen durch die Polizeisperre gelassen wurden. Diese waren sehr konfrontativ und sollen versucht haben, die Masse zur Gewalt mitzureißen. Später las ich davon auch in den sozialen Netzwerken. Ob es stimmt, weiß ich nicht. Ich hörte wie jemand in Nähe von einem Polizisten sagte, dass es mittlerweile dunkel wird. „Dann setz doch mal die Sonnenbrille ab, du Clown“, war die Antwort. Es wurde nochmal nachgefragt, was der Polizist gesagt hat „Wie bitte?“. Der Polizist wiederholte sich, ließ diesmal aber „du Clown“ weg.
Gruppenweise wurden die Leute durchgelassen, aber viele wussten nicht wo. Es war mittlerweile dunkel. Die Stimmung kippte zusehends zu vollends genervt. Wir entdeckten eine kleine Gruppe, die am anderen Ende durchgelassen wurde. Wir liefen hin und huschten mit durch.
Schlusswort
In der Presse liest man, dass sich die Hooligans und Nazis zum Ausländer und Polizisten verprügeln in Köln trafen. Das stimmt nicht. Das politische Bild war zwar in das rechte Spektrum geschoben, es gab auch richtige Vorzeigenazis, aber die hängten sich genauso an die Demo wie Bürgerliche, Einzelpersonen, Familien. Die Konfrontation mit der Polizei wurde nicht gesucht. Ausländer und Familien liefen inmitten der Demo mit. Es waren in der Masse keine Krawalltouristen, wie man nun sagt. Und da kann sich Polizei und Politik glücklich schätzen. Wäre eine Mehrheit darauf aus gewesen, hätte man wohl angesichts der Übermacht Köln wirklich in ein Schlachtfeld verwandeln können. Gelegenheiten, die Polizei einfach zu überrennen, gab es genug. Stattdessen ist es wohl dem deeskalierenden Einwirken der Masse zu verdanken, dass die wenigen Gewaltsuchenden unerwünschte Randerscheinungen waren. Der Grund-Unterschied war wohl, dass sich Hooligans nicht wie die Bürger von Duisburg kommentarlos eine Eisenstange über den Schädel ziehen lassen. Persönlich weiß ich nicht, was ich nun genau davon halten soll. Hätte es keine gewaltaffinen Gruppierungen in der Demo gegeben, hätte man wohl zahlreiche durch Antifa-Schläger verprügelte Bürger beklagen müssen. Die Salafisten wären wohl auch kaum fern geblieben und wären ihrem Lieblingssport, den Ungläubigen-Messern, nachgegangen. Man muss sich aber auch darüber im Klaren sein, dass sich Hooligans und Co. leichter provozieren lassen.
Flüchtenden Menschen vor einer ganzen Gruppe von Hooligans mit den Knüppeln nachzuschlagen ist sicher solch eine Provokation. Gewalt, sofern sie in den Ausnahmesituationen stattfand, war begründet. Die Masse war friedlich und reiste keineswegs der Gewalt wegen an. Ausnahmen gab es aber. Anlässlich der schieren Anzahl der Rufe à la „Wir wollen keine – Salafistenschweine“ kann man durchaus sagen, dass die Demo genau darum ging, wofür sie genehmigt wurde. Gegen Salafisten.
Ich selbst frage mich, warum man als normaler Bürger schon der Einladung von Hooligans folgen muss, wenn man medienwirksam gegen totalitäre Religionen demonstrieren will. Wo sind die Grünen, die SPD, die Gewerkschaften? Warum demonstrieren die nicht gegen Salafisten? Warum haben die sich nicht der HoGeSa einfach angeschlossen und so den Anteil der Neonazis bei der HoGeSa strategisch sinnvoll in einen Promillebereich und damit in die Bedeutungslosigkeit gedrückt? Hooligans sind unpolitisch, da hätte man sich nicht als Gehilfe der NPD oder sonst wem erwiesen. Im Gegenteil, wenn Menschen aufgerufen sind, dem Beispiel der Hooligans folgend ihren kleinkarierten Hass gegeneinander beiseite zu lassen und gemeinsam gegen ein Deutschland als Gottesstaat zu demonstrieren, rufen die etablierten Parteien zu einer Gegendemonstration auf und bieten den Salafisten Rückendeckung. Ja, man lässt sogar Freigeister vor der Demo durch die Polizei ausfiltern.
Ich muss auch sagen, dass ich natürlich nur mein Umfeld im Blick hatte und nicht weiß, was vor oder nach mir passiert ist. Youtube ist aber voll von ungeschnittenen Rohvideos. Darüber bin ich froh, so hat jeder die Möglichkeit, Berichte der Presse, der Polizei und tatsächlichen Vorfällen direkt miteinander zu vergleichen und abzuwägen.

http://www.pi-news.net/2014/11/hogesa-koeln-die-masse-war-friedlich/#more-433171

Demonstration in Dresden gegen Islamisierung
http://www.blauenarzisse.de/index.php/anstoss/item/5002-sie-wissen-was-sie-tun

https://www.youtube.com/watch?v=kHEjqVle6Ko&feature=youtu.be

Über "gewaltbereite" Demonstranten und andere "Gewalttäter"
http://journalistenwatch.com/cms/2014/11/08/ueber-gewaltbereite-demonstranten-und-andere-gewalttaeter/