Die Vorbereitung auf unsere Dualseele

Im Grunde geht es immer nur um eins, nämlich unsere Energie so gut es geht auf die andere Hälfte von uns selbst vorzubereiten.
Das machen wir, tagtäglich, 24 Stunden lang.
Selbstverständlich nehmen wir es nicht als solches wahr, doch genau das ist unser einziger Lebensinhalt.
Egal was wir machen, egal wen wir treffen, egal wo wir arbeiten, alles, aber auch wirklich alles, hat mit der Vorbereitung auf unsere andere Hälfte zu tun.
Dabei geht es immer nur darum, unsere Energie in den Griff zu bekommen, soll heißen, den Impuls in uns in den Griff zu bekommen, alles und jeden lenken zu wollen.
Dieser Energie in uns, gilt es den Garaus zu machen.
Je weiter man entwickelt ist, je weniger hat man diesen Impuls und lebt ihn in seinem Umfeld aus.
Diese aufkeimende Energie, irgendetwas zu denken und alles und jeden in seinem Umfeld dementsprechend dazu anzupassen und wenn etwas schief läuft, dann in absolute Emotionen zu verfallen.
Diesen Impuls gilt es zu zähmen und zu meistern.
Die Kunst ist es, immer mehr das Leben so anzunehmen wie es kommt.
Ereignisse, die nicht mit der eigenen Planung konform gehen, in das eigene Leben zu integrieren.
Das ist das, was wir wieder lernen müssen.
Wir müssen das deshalb, weil wir nur so mit unserer anderen Hälfte harmonisieren können.
Solange wir versuchen dominant zu sein, sperren wir uns für die andere Energie von uns selbst.
Demut ist hierzu der Schlüssel.
Empfundene Niederlagen anzunehmen und nicht mehr dagegen anzukämpfen.
Wir müssen anfangen, alles was uns passiert, als Chance für unser Wachstum zu begreifen.
Je schneller wir lernen mit Situationen umzugehen, die wir so nicht wollten, je schneller machen wir einen weiteren Schritt auf uns selbst zu.
Damit machen wir uns gefügig, für eine Weisheit, die jenseits unserer Vorstellungskraft liegt.
Wir hören auf zu kämpfen, wir hören auf, uns für so wichtig zu nehmen, dass wir dadurch in Emotionen verfallen.
Es ist das Vertrauen in etwas anderes und gleichzeitig in etwas, das wir schon immer kennen.
Wir können nur zu unserer vollständigen Größe heranwachsen, wenn wir unser Gegenüber nicht mehr als Konkurrenz betrachten, sondern als einen Teil von uns selbst.
Wenn wir aufhören, ihn dominieren zu wollen.
Wenn wir nicht mehr in Emotionen verfallen, wenn uns das nicht gelingt.
Sich bewusst und in voller Demut für die Niederlage zu entscheiden,
öffnet das Tor zu unserem größten Sieg.