MH17 - Politische Propaganda

Sofort bei der Bekanntgabe des Flugzeugabsturzes war mir klar, dass die USA sofort Putin die Schuld für diesen Absturz in die Schuhe schieben wollen.
Leider kam es dann auch genau so, leider deshalb, weil die USA und ihre Verbündeten, somit auch unsere deutsche Presse, noch ihre Chance hatten, diesmal vielleicht anderes zu handeln.
Doch wie auch immer es zu diesem Unglück gekommen ist, sei es tatsächlich Zufall, dass es genau dort abgestürzt ist oder auch Berechnung, Putin war es auf keinen Fall.
Putin ist der Letzte, der von diesem Abschuss profitieren würde, er hätte auch nicht die geringste Veranlassung dazu, sondern die Einzigen, die etwas von diesem Flugzeugabsturz haben, ist die USA, um den Krieg zwischen der Ukraine und Russland auszuweiten, um somit immer mehr politische Kontrolle über diese Region zu erhalten.
Dafür eignet sich ein Flugzeugabsturz hervorragend, denn so ein Massenmord rechtfertigt immer Sanktionen, Kriegsaktionen und Eroberungsfeldzüge in ein neues Gebiet.
Wer die Kriegsmaschinerie und das Kriegsgebahren der USA kennt, der weiß, dass sie vor nichts und niemanden Halt machen und ihr einziges Ziel ist es, so viel Kontrolle wie möglich über die einzelnen Länder zu erhalten.
Demokratie, Freiheit und Menschenrechte haben die jetzige Regierung der USA noch nie interessiert.
Um an Russland noch näher heranzukommen, benötigt es schon medienwirksamer Bilder von vielen Leichen und einer guten Story, um die Eroberungsfeldzüge auch vor dem dummen Rest rechtfertigen zu können.
Da kommt so ein Flugzeugabsturz gerade recht.
Die armen Menschen, so viele Kinder, so nette blonde junge Frauen, Kinderspielzeug, die Pässe, die Absturzstelle, der Zuschauer muss so nah wie möglich am Geschehen dran sein, damit er auch durch diese Betroffenheit seine Zweifel an den darauffolgenden politischen und kriegerischen Aktivitäten verliert.

Wir lesen in den Medien immer nur, die Separatisten haben dies, die Separatisten haben jenes, doch in Wirklichkeit kann man uns diesbezüglich eine Show liefern, die sich nur so gewaschen hat.
Niemand weiß, ob diese Separatisten auch wirklich Putintreue sind, oder von der USA engagierte, die sich nur als Putintreue ausgeben.
Niemand weiß, wen wir da wirklich auf den Bildern hören und vor alledem niemand weiß, wer, wann, wie und für wen dort agiert hat.
Die Medien können uns jegliche Story als "Wahr" verkaufen und wir sind immer noch so blöd und glauben das, zumindest die große Mehrheit des Volkes, die immer noch glaubt, dass die Guten im Volk an der Spitze sitzen.



Russland: Radar zeigte zweites Flugzeug nahe MH17

http://www.wsj.de/article/SB10001424052702304058404580043251967372646.html?mod=rss_newsreel_WSJGermanyInternational

Russland hat vor dem Absturz des Malaysia-Airlines-Fluges MH17 am Donnerstag nach eigenen Angaben ein weiteres Flugzeug in der Nähe der Verkehrsmaschine gesichtet. Radarvorrichtungen hätten die Bilder von dem Flugzeug aufgefangen, erklärte das russische Verteidigungsministerium am Montag bei der Präsentation eines detaillierten Berichts zu dem Vorfall.
Zudem hätten Satellitenbilder gezeigt, dass die Ukraine zuvor Raketenabschusssysteme in die Region geschafft hätte. Die Beteiligung prorussischer Rebellen bestreitet das Verteidigungsministerium damit.
Luftwaffenchef Igor Makuschew sprach auf einer Pressekonferenz zwar nicht eindeutig aus, wen er für den Verantwortlichen des Abschusses hält. Seine Version stimmt aber mit der Linie überein, die das russische Staatsfernsehen seit Tagen verbreitet: Dort wird die Ukraine beschuldigt, die Maschine abgeschossen zu haben, möglicherweise mit einem Kampfflugzeug.
Russland drängt auf eine unabhängige internationale Untersuchung zu dem Fall und beschuldigt die Ukraine, mit dem Flugzeugabsturz die Rechtfertigung für eine internationale militärische Operation gegen die Rebellen legen zu wollen.
Ukrainische und westliche Vertreter haben hingegen erklärt, sie hätten Beweise, die in Richtung einer Schuld der prorussischen Rebellen in der Ostukraine deuteten. Die Separatisten sollen MH17 danach mit einem Raketensystem abgeschossen haben, das Russland geliefert hat. Moskau hat dies dementiert.
In seiner Präsentation, zu der auch Radar- und Satellitenbilder gehörten, sagte Luftwaffenchef Makuschew, die zweite Maschine sei wahrscheinlich ein ukrainischer Kampfjet gewesen. Zwei russische Radarstationen in Grenznähe hätten die Maschine über vier Minuten beobachtet. Sie hätten das Flugzeug nicht identifizieren können, "sehr wahrscheinlich" weil es kein System zur sekundären Identifizierung gehabt habe. "Dies ist charakteristisch für Kampfflugzeuge", sagte der Generalleutnant.
Makuschew sagte, die russischen Radarsysteme hätten das Flugzeug nur zum Zeitpunkt des Aufstiegs wahrgenommen, weil sie nur auf Flugobjekte ausgerichtet seien, die höher als 5.000 Meter flögen. Das Radar habe das nicht identifizierte Flugzeug in der Nähe von MH17 registriert, "um die Entwicklung der Situation zu kontrollieren."
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums ist der Kampfjet des Typs Su-25 in der Nähe verschiedener Zivilmaschinen gesichtet worden, darunter auch MH17.
Ein weiterer Top-Militär, Generalleutnant Andrej Kartapolow, sagte auf der Pressekonferenz, der Kampfjet sei bis auf drei oder fünf Kilometer an MH17 herangekommen. Er war damit gut in dem Radius von 12 Kilometern, für die seine übliche Raketenbewaffnung ausreichend ist.
Luftwaffenchef Makuschew zeigte überdies Satellitenfotos, die mehrere Boden-Luft-Raketensysteme des Typs Buk zeigen sollen, und zwar in der Region um die Absturzstelle. Die Systeme, sagte er, könnten nur dem ukrainischen Militär gehören. Die Buk-Raketen seien von russischer Seite in Lugansk und Donezk gesichtet worden, hatte die Russische Luftwaffe schon vor Tagen erklärt.
Die Ukraine wiederum hatte Russland beschuldigt, den Rebellen ein Buk-System zur Verfügung gestellt zu haben, mit dem die Maschine abgeschossen worden sei.
Makuschew sagte, die Passagiermaschine sei 14 Kilometer weit von ihrem Kurs abgekommen, habe dann jedoch versucht, auf den alten Kurs zurückzukommen, ehe sie kurz darauf abstürzte. Russland sei bereit, alle Informationen an europäische Behörden weiterzugeben, darunter Satellitenbilder und Daten der Radarsysteme.
Im Verlauf der Pressekonferenz legten die russischen Militärs keinerlei Bilder vor, die die Flugbahn einer Rakete nachgezeichnet hätten.
Der russische Präsident Wladimir Putin war in den vergangenen Tagen vom Westen hart kritisiert worden. Die USA und andere Staaten geben ihm eine Mitschuld an der Eskalation. Putin beantwortete diese mit eigenen Beschuldigungen in Richtung Ukraine. Sie sei verantwortlich für die Instabilität in der Region, die den Absturz letztlich verursacht habe.