Warum die Deutschen "Grüß Gott" nicht mehr sagen dürfen



Schluss mit lustig!

Zeit für Mut, Ehrlichkeit und Taten

Wie eine Schlange schleicht sich in den europäischen Staaten und Rechtsordnungen die islamische Scharia ein. Doch wer hierüber spricht, gilt immer noch als Ausländerfeind, als Scharfmacher, als ein an Islamophobie Erkrankter. Wer will das schon? Da hockt das europäische Kaninchen doch lieber vor der Schlange, hält sich die Ohren zu, schließt die Augen und wedelt freundlich mit dem Schwanz.

„Schläft Deutschland?“, fragten türkische Zeitungen schon vor Jahren mit Blick auf den weltweiten islamistischen Terror. Fakt ist: der Islam expandiert, die Anzahl der Moscheen explodiert. Täglich bringen die Medien Meldungen über Ehrenmorde, brutale Überfälle in Bahnhöfen und auf Straßen, Zwangsverheiratungen von minderjährigen Mädchen mit längst erwachsenen Männern. Mitten in Deutschland.

Nein, es geht keinesfalls um „Stimmungsmache“ gegenüber Islam und moslemischen Mitbürgern. Doch was soll man glauben, wie sich verhalten? Mit vielen Muslimen sind Deutsche befreundet. Es sind zumeist hilfsbereite Nachbarn, fleißige Kollegen, engagierte Eltern, loyale Staatsbürger, liebenswerte Vereinskameraden, gute Freunde. Unter ihnen sind viele Menschen mit Idealen und stark ausgeprägtem Familiensinn. Doch unser Vertrauen gegenüber ihren Eliten, Imamen, Politikern und Verbandsfunktionären schwindet, die mit säuselnder Stimme vom friedlichen Islam und Dialog faseln, während in fast allen muslimischen Staaten Christen und Juden diffamiert, gefoltert und ermordet werden.

Die Wahrheit kann grausam sein. Trotzdem – oder gerade dann muss man sie benennen dürfen. Ist der Islam eine friedliche Religion, so soll man ihm selbstverständlich respektvoll begegnen. Ist er gewalttätig, so muss man sich wehren. Es ist Zeit!

von Carsten Ostrowski

Nein, angeworben hatte Deutschland die türkischen Gastarbeiter nicht. Doch sie kamen – und eigentlich war Deutschland froh. Als in den sechziger Jahren die ersten muslimischen Gastarbeiter aus der Türkei kamen, prüfte man ihre Zähne und ihre Arbeitsfähigkeit. Um ihre Hoffnungen, Sehnsüchte und ihre Kultur kümmerte man sich nicht. Sie sollten das deutsche Wirtschaftswunder garantieren und anschließend schnell wieder gehen. Man brachte sie in Männerwohnheimen in den Industriegebieten unter, fernab der regulären Gesellschaft. Sie sollten schuften, nicht Deutsch lernen – wozu auch. Doch der Satz, der längst ein Klischee geworden ist, stimmt: Man wollte Arbeitskräfte, es kamen Menschen. Menschen – mit eigenen Überzeugungen und eigenem Glauben.

Sesshaft wurden sie erst nach dem „Anwerbestopp“ 1973, zu einer Zeit, als die wirtschaftliche Situation in der Türkei katastrophal war und bei vielen die Entscheidung fiel für ein dauerhaftes Leben in der Fremde. Die Frauen und Kinder wurden aus der Heimat nachgeholt, die Wohnheime wurden gegen billige Wohnungen in Sanierungsgebieten getauscht. Und plötzlich lebten mitten unter den so gar nicht kosmopolitischen Deutschen ebenso wenig kosmopolitische „gefährliche Fremde“, wie der „Spiegel“ sie einmal nannte.

Beflügelt vom weltweiten Aufstieg des politischen Islam und vom rotgrünen Multi-Kulti-Schwärmen etablierten sich in diesem Vakuum die Moscheen, betrieben von einem Geflecht von Vereinen, allen voran die gemäßigte „Türkisch-islamische Union der Anstalt für Religion“, deren Imame von der Regierung in Ankara entsandt wurden. Und von der radikaleren „Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs“, die längst ein komplettes Freizeitangebot von der Wiege bis zur Bahre anbietet: Koran- und Arabischkurse für Kinder, fromme Ferienlager im Sommer, Gesprächskreise für Frauen, Teestuben für Rentner. So wurde die Religion für die Migranten wie das Hilton-Hotel für die Amerikaner: „a home away from home“.

So begann es in Deutschland. Heute sind wir weiter. In Deutschland, Europa und der Welt.

Terror in der Welt

„Es gibt die Strategie des Islam, den ganzen Kontinent (Afrika) zu islamisieren. Der Islam ist konsequent: Alle müssen Allah gehorchen. Sie glauben, leichtes Spiel zu haben mit den Christen, denn die seien gütig und duldsam.“ So das Urteil des katholischen Generalvikars von Enugu (Nigeria), Obiora F. Ike. Islamische Fanatiker haben in seinem Heimatland 700 Kirchen niedergebrannt und 11.000 Christen ermordet. Insgesamt sind in den vergangenen fünf Jahren 150 serbisch-orthodoxe Kirchen und Klöster im Kosovo zerstört worden.

Der demokratische Sozialismus blieb ein Wunschtraum. Was aber ist mit demokratischen islamischen Staaten? Gibt es einen einzigen? Im Sudan werden Christen eingefangen und als Sklaven verkauft. Ägypten kennt Terror gegen die christlichen Kopten. In Saudi-Arabien ist Christen jede religiöse Betätigung verboten. In Indonesien und Ost-Timor werden Christen zu Tausenden abgeschlachtet oder zwangsbekehrt. Amnesty International hat festgestellt, dass in allen islamischen Staaten die Menschenrechte massiv verletzt werden. Immer wieder beteuern führende muslimische Repräsentanten in Deutschland, der Islam sei gemäßigt, die große Mehrheit der Muslime lehne Gewalt ab. Dem ist auch sicher so. Aber es geht nicht nur ums Fußvolk.

Wie weit lässt sich der Koran interpretieren und „missbrauchen“? Unter dem Taliban-Regime war alles verboten: Fernsehen, Theater, Literatur, Tanzen und Musik galten als haram, als Sünde. Tabakgenuss, Drachensteigen und das Flötenspiel des Hirten waren nicht erlaubt. Frauen erhielten keine Ausbildung, durften nicht arbeiten, sich nicht von Ärzten behandeln lassen. Lautes Lachen oder Sprechen in der Öffentlichkeit wurde mit Prügel bestraft. Und trotz Burka durften Frauen weder Make-up noch hohe Absätze tragen, im Taxi nicht neben dem Fahrer sitzen und nur in Begleitung ihres Ehemanns oder Bruders die Straße überqueren, wobei sie den Kopf züchtig senken und beim Gehen keine Geräusche machen durften. Wer keinen Ernährer hatte, musste sich prostituieren. Und darauf stand Steinigung. Ist das im Sinne des Korans?

Es ist weithin unbekannt, welche Verpflichtungen es für Christen und Juden in vielen islamischen Staaten gibt. Juden müssen gelb markierte, Christen blau markierte Kleidung tragen. Sie dürfen keine höheren Häuser als Muslime bauen. Sie dürfen keine Glocken läuten, nicht laut über Christus oder den Messias reden, nicht öffentlich Wein trinken. Sichtbare Kreuze sind verboten. Ihre Toten müssen sie still begraben, und sie dürfen keine Pferde, sondern nur Esel oder Maultiere reiten.

Falsche Interpretation?

Muslimische Geistliche beschwichtigen, der Koran würde falsch interpretiert. Europäische Islamwissenschaftler sehen dies anders und wagen nun häufiger offene Worte: „Der Islam ist keine Religion im westlichen Sinn“, sagt der Islamforscher Bernd Lewis. Er sei „eine Gemeinschaft, eine Unterwerfung, ein Lebensstil. Der Islam ist politisch, oder er ist gar nicht.“ Auch der Islamexperte der Hanns-Seidel-Stiftung, Rainer Glagow, ist der Ansicht, es gehöre weiterhin zur Lehre der meisten Strömungen im Islam, dass der anzustrebende Idealstaat, die Umma, eine islamische Gemeinschaft unter Geltung der Scharia sei. Eine Trennung zwischen Kirche und Staat widerspreche muslimischem Staatsverständnis, da sich hier der Einzelne religiös gerade im Kollektiv verwirkliche.

Der französische Islamwissenschaftler Alexander del Valle schreibt unter dem Titel „Der Islam ist kriegerisch“ in der FAZ am SONNTAG: „Es ist falsch, was muslimische Propagandisten und westliche Islamforscher verbreiten: Sie stellen die Intoleranz der Islamisten, einer fanatischen Minderheit ‚falscher‘ Muslime, einem angeblich gemäßigten Islam gegenüber, welcher der wahre Islam sein soll. Fakten decken das nicht. Wohin man schaut, die Religion Mohammeds setzt sich heute mit Gewalt durch. Das gilt für Sudan und Bangladesch, für Mindanao und Kaschmir, für Aserbaidschan, Tschetschenien, Afghanistan, Tadschikistan, Iran, Ägypten, Libanon, Palästina, Algerien und Nigeria.“

„Djihad“ bedeutet nun einmal nicht nur „friedliche Anstrengung“, wie ein „Zeit“-Redakteur seinen Lesern die Formel „Djihad für Demokratie“ falsch vermittelt. „Qital/Kampf“ ist nach dem Koran ein Bestandteil des Djihad. Dennoch ist der Djihad als klassischer Krieg, weil er nach strengen Regeln geführt wird, kein Terror, denn Terrorismus bedeutet Gewalt ohne Regeln und ist demnach ein irregulärer Krieg. Rotraud Wieland, Professorin für Islamkunde und Arabistik an der Uni Bamberg, hat nachgewiesen, dass der Begriff „Dschihad“ an 35 Stellen im Koran auftaucht und nur an sechs Stellen im Sinne der Grundbedeutung, nämlich „sich abmühen, sich anstrengen“ verwendet wird. Sonst sei er militärisch, als „Krieg“ zu verstehen. Dschihad, der heilige Krieg, wird eben nicht nur als Kampf gegen die inneren Triebe, sondern auch als Kampf mit Waffengewalt verstanden.

Toleranz und Dialog

Toleranz gegenüber dem Islam, Dialog mit dem Islam, sich öffnen gegenüber dem Islam. Selbstverständlich – wenn dies gegenseitig geschieht. Manche verurteilen die Gegenfragen: Was ist mit Christen in islamischen Ländern? Welche Freiheiten haben sie? Heißt Dialog, hierüber zu schweigen? Warum ist es einer muslimischen Frau verboten, einen Christen zu heiraten? Warum erhalten in vielen islamischen Ländern Mädchen keine Schul- und Berufsausbildung? Warum erben Söhne doppelt soviel wie Töchter? Warum werden Frauen und nicht die Männer bei Ehebruch gesteinigt? Warum ist die Zeugenaussage eines Mannes vor Gericht dreimal mehr wert als die einer Frau?

Wie soll ein ehrlicher Dialog mit Muslimen möglich sein, wenn es im islamischen Glauben eine Verhaltensregel gibt, man „taqiya“ (arab.: Vorsicht, Verstellung) nennt und im Dialog praktiziert wird? Täuschung und Verschleierung, Lüge und Verstellung sind im Islam, nach diesem Gebot, beim Umgang mit den Ungläubigen erlaubt, wenn es um die „gerechte“ Sache Allahs geht und ein Widerstand bei der Ausbreitung des Islam erwächst.

Dialog, Dialog, Dialog. Das ZDF-Magazin „Frontal 21“ zeigt den Mitschnitt einer Predigt, die in der Mewlana-Moschee in Berlin gehalten wurde. Der Hodscha erklärte dort: „Es gibt Deutsche, die auch gut sind. Aber sie sind und bleiben doch Atheisten. Wozu nutzen sie also? Haben wir jemals einen Nutzen von ihnen gehabt? Auf der ganzen Welt noch nicht. Weil Gott mit ihnen Mitleid hatte, gab er ihnen Freuden im Diesseits. Aber im Jenseits kann der Deutsche wegen seiner Ungläubigkeit nur das Höllenfeuer erwarten.“ Und dann ging der Hodscha zur puren Hetze über: „Diese Deutschen, diese Atheisten, rasieren sich nicht unter den Armen. Ihr Schweiß verbreitet einen üblen Geruch und sie stinken. Sie benutzen daher Parfüm und haben deshalb eine ganze Parfümindustrie aufgebaut.“ Rechtfertigt eine solche Hetze die Freude der katholischen Bischofskonferenz darüber, „dass sich das Zusammenleben von Christen und Muslimen in unserem Lande friedlich gestaltet und zu gegenseitiger Bereicherung führt“?

Nicht Vernichtung, sondern Herrschaft als Ziel

Der bekannte Moslem Prof. Bassam Tibi lehrt in Göttingen Internationale Politik und spricht eine klare Sprache: „Es geht nicht um einfache kriminelle Taten, sondern um einen religiös legitimierten Djihadismus. Hierbei handelt es sich um eine islamistisch bedeutende Strömung; ihre Wirkung gilt gleichermaßen für den amerikanischen 11. September wie für den westeuropäischen 11. März. Dieser Djihadismus fußt auf einer zwar falschen Interpretation des klassischen islamischen Djihad, dennoch präsentiert er sich als die ‚wahre Stimme des Islam‘, steht also durch die religiöse Legitimation nicht außerhalb des Islam.“

Und Tibi fährt fort: „Wie Mohammed – durchaus nach Rückschlägen – in seinen Kämpfen gegen die Heiden in Mekka, die Juden in Medina und die Wankelmütigen unter den Muslimen schließlich erfolgreich war, so sind auch muslimische Terroristen davon überzeugt, dass Allah ihnen zum Sieg verhelfen werde. So barbarisch ihre Methoden sind – ihr Ziel ist nicht Vernichtung, sondern Herrschaft des Islam in Europa.“

Kompliziert. Wenn es sich bei den Islamisten aber trotz allem nur um einige wenige Terroristen handelt, warum haben dann die muslimischen Verbände in Deutschland so lange zu den jüngsten Terroranschlägen geschwiegen, bis der Druck der Öffentlichkeit schließlich zu stark wurde? Keine Verurteilungen, keine Demos. „Wo sind die Lichterketten, wo bleibt der Aufstand der anständigen Muslime?“, fragt „Die Zeit“. Nichts.

„Gegen das Kopftuchverbot haben der Zentralrat der Muslime und der Islamrat ihre Mitglieder zu Demonstrationen mobilisiert. Aufrufe, gegen den Terror von Madrid auf die Straße zu gehen, hört man dagegen kaum“, schimpft der stellvertretende Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, der wie viele andere Muslime auch enttäuscht über die Zurückhaltung der beiden Verbände ist.

Kriminalität oder Islam

Feridun Zaimoglu, Autor des mit dem Bachmann-Preis ausgezeichneten Buches „Zwölf Gramm Glück“, sieht soziale Gründe als Ursache für die Stärke des Islamismus in Deutschland: „Türkischstämmigen Jugendlichen ohne Hauptschulabschluss stellen sich eigentlich nur zwei Alternativen: Kriminalität oder Islam. Die Islamisten bieten Computerkurse, Jobs und Hilfe bei Behördengängen. Die meisten sprechen ein vollkommenes Deutsch. Sie haben studiert und können argumentieren. Sie haben keine Identitätsprobleme, sie verstehen sich als Deutsche. Und sie werden in absehbarer Zeit zur Elite gehören. Das sind keine Obskurantisten, die vor Dummheit lallen. Islamismus ist auch ein Integrationsmodell. Leider eines, das unsere Freiheit und unseren gesellschaftlichen Reichtum bedroht.“

40 Prozent der türkischstämmigen Schulabgänger finden keinen Ausbildungsplatz; in Berlin verlässt ein Viertel aller Migrantenkinder ohne Abschluss die Schule, nicht einmal jeder dritte Schüler schafft die mittlere Reife, nur acht Prozent machen Abitur. Dagegen wissen die islamischen Fundamentalisten genau, was sie wollen – „keine Assimilation, sondern Integration“, so Mustafa Yoldas vom Bündnis islamischer Gemeinden, der einmal polemisch urteilte: „Die Deutschen werden uns erst akzeptieren, wenn wir nach der Arbeit in der Kneipe sitzen, Schweinewürste essen, Bier trinken und mit ihnen gemeinsam schreien ‚Ausländer raus‘!“ Virtuos polemisiert der 34jährige Hamburger Allgemeinarzt: „Heiraten wir Deutsche, durchrassen wir sie, heiraten wir Türken, überfremden wir Deutschland. Engagieren wir uns politisch, unterwandern wir Parteien, tun wir es nicht, sind wir nicht integriert. Kopftücher in Putzkolonnen und Fabriken stören niemanden, in der Schule werden sie zum Ärgernis.“ Darf man sich noch trauen, so etwas als „unverschämt“ zu kritisieren?

„Die Gutmenschen warten. Denen werde ich zum Fraß vorgeworfen“, sagt der Sozialdemokrat Buschkowsky. Er ist Bezirksbürgermeister von Neukölln, dem Berliner Stadtteil, der mit 300.000 Einwohnern eine eigene Großstadt bildet. Seit der SPD-Politiker erklärte, die Multikulti-Gesellschaft sei gescheitert, hat er viel zu tun. Er ist zum offiziellen Kronzeugen gegen die „Gutmenschen“ im Lande geworden. Buschkowsky, der Experte für die Parallelgesellschaft. So bezeichnet er seinen Bezirk, in dem 100.000 Einwanderer wohnen, die meisten aus der Türkei und arabischen Ländern.

Der Bürgermeister redet über Bio-Unterricht und Schwimmstunden und darüber, dass immer mehr Väter ihren Töchtern verbieten, daran teilzunehmen. Er erzählt von Jugendlichen, die anderen die „Jacke abziehen“ und, wenn sie festgenommen werden, ihren Kumpels zwei Stunden später erzählen, wie „obercool es war, in dem grünweißen Auto zu fahren“. Er redet über 18jährige Frauen, die aus der Türkei eingeflogen werden, „weil der Patriarch mit der aufgeklärten türkischstämmigen Sparkassenangestellten aus Neukölln nichts anfangen kann“. Und er sagt: „Man muss auch nicht verschweigen, dass 80 Prozent der Straftäter in Neukölln Migranten sind und 85 Prozent der Opfer Deutsche.“ In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Arbeitslosen in Neukölln um 45 Prozent gestiegen, die Zahl der
Sozialhilfeempfänger sogar um 65 Prozent. Heute haben nur fünf Prozent aller Migrantenjugendlichen eine Lehrstelle.

Multi-Kulti-Träumereien

Matthias Iken kommentiert am 28.1.2004 in der „Welt“: „Viel zu lange haben in Deutschland die Verantwortlichen weggeschaut oder aus falsch verstandener Toleranz mehr respektiert, als zu respektieren war. Die Ergebnisse sind bekannt. Längst haben sich in Stadtteilen Hamburgs wie Wilhelmsburg oder auf dem Veddel Parallelgesellschaften entwickelt, die nicht nur ihre eigene Sprache, sondern ihre eigenen Normen und Gesetze haben ... Die Leisetreterei der Vergangenheit, die unter dem Motto „multikulturelle Gesellschaft daherkam, hat den Einwanderern am meisten geschadet.“ Und allen Multi-Kulti-Beteuerungen zum Trotz: Das Verhältnis zwischen Deutschen und Türken, es ist nach wie vor nicht „unproblematisch“. Das erlebt jeder Fußballtrainer, Lehrer und Sozialarbeiter, der in Stadtvierteln mit hohem Ausländeranteil aktiv ist. Verständlich, dass sich ihr Ärger häufig gegen jene Politiker richtet, die einmal jährlich aus schicken Südvierteln anreisen, um wieder einmal das Hohelied auf die „multikulturelle Gesellschaft“ anzustimmen, und dann rasch wieder verschwinden.

Einer der Gründe für die Probleme: Hier begegnen sich zwei unterschiedliche Mentalitäten, Kulturen und Religionen; Christen und Muslime, die gemeinsam auf eine konfliktträchtige Geschichte zurückblicken. Mehr als zwei Millionen Türken leben hier, die große Mehrzahl sind Muslime. Nimmt man Muslime aus anderen Ländern hinzu, dann ergibt sich eine Zahl von 3,3 Millionen bei insgesamt fast 7,5 Millionen legal hier lebenden und bei bis zu 1,5 Millionen illegalen Ausländern. Viele türkische Familien haben ihre Kinder zurück in die Heimat geschickt. Die Bundesregierung spricht von 7.000, Vertreter türkischer Organisationen von 18.000 Kindern. Ihre Eltern wollen sie schützen, vor „schlechten westlichen Einflüssen“, vor der Flut von Sendungen, in denen Sex, Mord, Ehebruch und Prostitution ausführlich gezeigt werden. Man kann sie verstehen.

Mehr Muslime, weniger Christen

Die Zahl der Muslime, Gebetsräume und Moscheen in Deutschland steigt gewaltig. 2.700 Gebetsräume gibt es in Deutschland, 17 alleine in Kassel. Zugleich wird Deutschland Diaspora. Die Zahl der Weihen katholischer Priester ist dramatisch gesunken, die Anzahl katholischer Trauungen hat sich seit 1960 halbiert, die Kirchenaustritte haben sich seitdem pro Jahr verfünffacht, die Besucherquote der Sonntagsgottesdienste ist auf ein Drittel gesunken. Wie viele katholische Geistliche in 20 Jahren noch da sein werden, wie viele Pfarrkirchen es noch geben wird, man kann es nur ahnen. Vielleicht werden noch fünf, drei oder zwei katholische Pfarrer in Kassel wirken. Zwischen den 17 oder dann vielleicht 20 muslimischen Gebetsstätten. Doch ernsthaft interessiert das kaum jemanden.

In einer Zeitschrift der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs in Deutschland liest man: „Der Europäer ist ein Atheist und Götzenanbeter, ein Wucherer, Kapitalist, Sozialist, Zionist, Kommunist und Imperialist, ständig inbrünstig und besoffen, ehebrecherisch und materialistisch. Er hat sich dem Teufel verschrieben. Sie können als Arzt auftreten, als kluger Lehrer, als Gewerkschaftler, aber alle sind sie Feinde des Islam.“ Wann eigentlich wehrt sich die „wehrhafte Demokratie“?

Anders in Frankreich, wo der laizistische Staat das Kopftuch an staatlichen Schulen und die Gesichtsverschleierung in der Öffentlichkeit verboten hat. Der Philosoph Alain Finkielkraut fordert von Frankreichs Muslimen, die Werte der Republik zu respektieren: „Es war nie das Ziel, die jakobinische Republik in ein multikulturell zersplittertes Frankreich zu verwandeln. Das Gesetz stellt klar, dass die verschleierten Musliminnen das Problem sind und nicht die Normen, die sich die Republik gegeben hat. (...) Zunächst gilt für alle Einwanderer die Notwendigkeit, sich zu integrieren – in eine andere Welt, deren Gebräuche und Regeln: Sie müssen die Prinzipien einer Gesellschaft akzeptieren. Erst wenn das gewährleistet ist, kann man vieles zulassen. Eine Gemeinschaft innerhalb einer Nation existiert nicht dadurch, dass sie Recht beansprucht. Die Muslime wollen dies und das, und deshalb gehören sie zu Frankreich? Nein. Sie wohnen in Frankreich, und sie können etwas fordern. Aber: Sie leben in einem Land, das ohne sie zusammengefunden hat und das sie jetzt aufnimmt. Die absolute Mehrheit der Muslime hat übrigens kein Problem mit der Republik.“

Verständnis für Moslems

Wie aber sollte eine Verständigung mit Muslimen gelingen, deren Glaube der westlichen Welt oft diametral entgegen steht? „Für einen gläubigen Moslem ist ein Mensch, der auf Religion verzichtet, ein Tier“, kommentiert Peter Scholl-Latour kalt. Und weiter meint der Nahost-Experte: „Das World Trade Center anzugreifen ist ein Angriff auf die Globalisierung, die im Grunde eine Amerikanisierung der Welt ist.“ Nicht nur Islamisten hassen deshalb die USA und ihr kapitalistisches Laisser-faire. „Die Globalisierung ist für sie ein Frontalangriff auf die Freiheit ihres Glaubens und auf die drei Säulen des arabischen Wesens: Staat, Nation, Vaterland“, meint Mohammed Abd al-Dschabiri, Gallionsfigur der Intellektuellen in den Golfstaaten.

Ebenso kritisch sehen sie das gegenwärtige Europa. Es ist für sie gleichbedeutend mit Gottlosigkeit und Unmoral. Deshalb meinen sie, Europa im Namen Allahs bekämpfen zu müssen. Dass sie dabei abscheuliche und zutiefst unmoralische Methoden anwenden, stört Terroristen nicht. „Heute sind die europäischen Staaten eindeutig postchristliche – in vielerlei Hinsicht sogar postreligiöse – Gesellschaften. In den Niederlanden, in Großbritannien, Deutschland, Schweden und Dänemark geht nicht einmal jeder zehnte Bürger auch nur einmal im Monat in die Kirche; eine große Mehrheit geht gar nicht. In England besuchen wöchentlich mehr Muslime die Moschee als Anglikaner den Gottesdienst. Die Wirklichkeit sieht so aus, dass die Europäer in einer Gesellschaft leben, die ökonomisch, demographisch und vor allem kulturell im Niedergang begriffen ist“, schreibt der Schotte Niall Ferguson, Professor für Finanzgeschichte an der New York Universität, in der „Welt am Sonntag“.

Wie aber soll es auch einer liberalen und atheistisch werdenden westlichen Welt möglich sein, gläubige Moslems und deren Prioritäten prinzipiell zu verstehen? Könnten denn all jene Politiker Europas, die von links-liberalem Milieu geprägt, selbst den Eid auf Gott verweigern, ein Leben aus dem Glauben letztlich begreifen, selbst wenn sie sich mühten? Auch das von überzeugten Christen? Übernatürlichen Zielen, Transzendenz und dem Glauben an Gott steht in weltanschaulich neutralen Staaten zumeist nur noch ein Bekenntnis zur Demokratie, Gerechtigkeit und Freiheit gegenüber. Hohe und wertvolle Ideale der westlichen Welt – für viele Staatsmänner allerdings mehr: ihre Religion, von einer „Ethik“ ihrer Wahl notdürftig gestützt.

Multi-Kulti und laue Christen

Keine Frage: Schuld tragen auch die Christen. Denn das wachsende Selbstbewusstsein des Islam in Europa ist vor allem auf die Schwäche des Christentums zurückzuführen. Dieser Ansicht ist die ehemalige Generalsekretärin des katholischen Hilfswerkes „Kirche in Not/ Ostpriesterhilfe“, Antonia Willemsen. „Wir sind lau oder gleichgültig geworden. Wie kann unser Glaube Muslime überzeugen, wenn wir selbst nicht davon überzeugt sind?“, fragte sie auf einem Kongress des Hilfswerkes in Augsburg. Während man katholische und protestantische Kirchen schließe, entstünden neue Moscheen.

Nach Meinung von Willemsen sind die Christen in Europa zu wenig um die Moslems bemüht. So seien 12.000 Aleviten in Europa „Zeugen Jehovas“ geworden, „weil wir uns nicht um sie gekümmert haben“. Die rund zwei Millionen Aleviten sind eine islamische Religionsgemeinschaft, die weder von Schiiten noch Sunniten als Moslems anerkannt werden. Sie haben ihren Namen von Ali ibn Abi Talib, dem Schwiegersohn Mohammeds.

Und Klaus Berger, Professor für neu-testamentliche Exegese an der Universität Heidelberg, fordert: „Ein heillos zerstrittenes Christentum war schon im achten Jahrhundert die große Chance des Islam. Es wird nichts helfen, die drei ,K‘ werden uns in dieser weltgeschichtlichen Auseinandersetzung notwendig werden: Katechismus, Kultur und Kinderfreundlichkeit.“

Europa sollte sich vor einem „Feindbild Islam“ hüten – raten Menschen, die um einen Ausgleich zwischen Muslimen und Christen bemüht sind. Der Rat ergeht zu Recht. Leider führt das aber noch nicht zu vermehrtem gegenseitigen Verständnis. Viele Dialoge, die mit dem Ziel geführt werden, sich näher zu kommen, leiden darunter, dass es ein Feindbild „Christentum im Islam“ gibt.

Zudem: ein Dialog ist kein Kaffeeplausch. Christen sollten ihn souveräner führen, die Themen mitbestimmen, ohne Angst, ob unsere Fragen auch stets „politisch-korrekt“ sind. Wir sollten uns wieder selbstbewusster zu den Werten unserer eigenen Kultur, Demokratie und Religion bekennen, uns nicht von Ideologen einhämmern lassen, mit einer Leitkultur wollten wir Immigranten eine „völkische Sicht“ aufzwingen. Das will niemand! Wir sollten aufhören, stets andere Weltreligionen unterwürfig zu hofieren. Wenn nur schon jede zweite kirchliche Akademietagung zum Themenkreis Islam und Buddhismus durch christliche Themen ersetzt würde, es wäre segensreich.

Vertrauen baut auf Wissen

Die Welt in „schwarz“ und „weiß“, in „zivilisiert“ und „unzivilisiert“ aufzuteilen, ist töricht und unfair. Dem Islam sollten wir mit Respekt, doch auch mit Entschiedenheit begegnen. Erfahrungsgemäß schätzen Moslems überzeugte Christen mehr als laue. Stimmungsmache gegen Araber und Muslime ist ungerecht und wässert den Nährboden des Terrorismus. Für die Greuel der Nazis gibt es keine Kollektivschuld der Deutschen, für die Greuel islamistischer Terroristen keine Kollektivschuld der Muslime.

Zugleich aber gilt: Anders als in fast allen islamischen Staaten, heißt jeder vernünftige Westeuropäer Andersgläubige in seinem Land willkommen, wenn er sich ihrer Friedfertigkeit und guten Absicht sicher sein kann. Solange es aber selbst unter führenden islamischen Vertretern Widersprüche und unterschiedliche Positionen über Scharia, Dschihad, Ziele des Islam und die Unterschiede zwischen Muslimen und Islamisten gibt, sind Vorsicht und Selbstschutz selbstverständlich und weitere Zugeständnisse, die zur Etablierung des Islam hier in Europa führen, sorgfältig zu prüfen.

Es gibt ihn längst in Europa, den „Kampf der Kulturen“. Man sollte sich nichts vormachen. Zu einem „heiligen Krieg“ allerdings wird es nie kommen. Denn wer sollte auf Seite der Christen wofür schon kämpfen? Nein, so wichtig ist den Christen ihr Glaube nun doch nicht. Sicher, man würde sich schon wehren wollen gegen lästige oder gar gefährliche Konsequenzen, die eine Islamisierung mit sich bringen würde. Und die die Erhaltung des privaten Status quo bei Wohlstand, Liberalität und Konsum gefährden könnte. Mehr aber auch nicht.


http://komma-magazin.de/cms/Islam/Europa

Arroganz und Aggression

Schlägt ein Migrant einen Deutschen nieder, haben wir ein Integrationsproblem. Im umgekehrten Fall liegt Rassismus vor.

Die Meldungen der Medien wechseln sich täglich ab: Prügel, Totschlag, Messerstiche, Missbrauch, Ehrenmord, Raub. Mitten in Deutschland. Fast immer besitzen die Täter einen „Migrationshintergrund“, wie das so nett heißt. Fast immer sind es Türken oder Araber. Meist sind sie nicht älter als 30 Jahre, häufig jünger als 20 Jahre. Und das sind Fakten, keine Stimmungsmache.

Auch wenn die Mainstream-Medien und unsere Politik es nicht zu glauben vorgeben: Es gibt mittlerweile in ganz Europa antiweißen beziehungsweise antieuropäischen Rassismus. So werden in heimischen U- und S-Bahnen Deutsche unter zusätzlichen Beschimpfungen wie „Scheißkartoffel“, „Schweinefleischfresser“ und „Scheißdeutscher“ verprügelt oder getreten. Werden Europäer Opfer übelster Übergriffe, findet – anders als bei Migranten – keine Lichterkette statt.

von Carsten Ostrowski

Es ist schon bizarr in diesem Land: Staatsanwälte dürfen nicht über Jugendkriminalität reden, die Medien sind angehalten, den „Migrationshintergrund“ bei Straftaten zu verschweigen und die Polizei? Sie ist ein armer Dackel, der möglichst nur noch deeskalierend mit dem Schwanz wedeln soll, wenn es Keile gibt oder Beleidigungen auf die Staatsdiener prasseln. Ist wohl auch besser so, denn Polizisten, die sich wehren, stehen ruck, zuck vor dem Kadi.

Ist die Integration also gescheitert? Und wenn: Tragen wir Deutschen die Schuld? Haben wir uns an der dritten Generation der Immigranten „versündigt“, wie uns das so manche Politiker einreden möchten? Was sind die Gründe hier in Deutschland für das tägliche Einknicken und jene Angst vor dem Islam beziehungsweise den immer unverschämter werdenden Forderungen ihrer Verbandsfunktionäre? Und schließlich: Wer die Dinge beim Namen nennt und sich wehrt – warum trifft ihn sogleich ausgerechnet die geballte Wut der Linken und ihrer SA-Schutztruppe „Antifa“? Freiheit und Sicherheit schwinden in unserem Lande. Und immer mehr Menschen geben zu, nicht ohne Angst auf die Straße zu gehen.

Roland Emmerich hat in seinem Leben schon einiges in die Luft fliegen lassen: das Empire State Building und das Weiße Haus („Independence Day“), die Hälfte von Manhattan („Godzilla“), das berühmte Hollywood-Zeichen in den Hügeln über Los Angeles („The Day after Tomorrow“). In seinem Dekonstruktionsfilm „2012“, der letztes Jahr in die Kinos kam, ging dann die ganze Welt zu Bruch und mit ihr einige der größten Schätze des Christentums: die Sixtinische Kapelle und der Petersdom.

Doch nicht die ganze Welt wurde zerstört, die muslimische Welt blieb verschont. Eigentlich wollte Emmerich auch die Kaaba in Mekka in die Luft jagen, eine der heiligsten Stätten des Islam und Ziel jedes muslimischen Pilgers. Doch der Regisseur gestand öffentlich: „Das wollte ich tun, muss ich zugeben. Aber mein Ko-Autor Harald (Kloser) meinte, er wolle sich keine Fatwa wegen des Filmes zuziehen. Er hatte natürlich recht, das müssen wir hier in der westlichen Welt bedenken. Man kann christliche Symbole zusammenfallen lassen, bei einem arabischen Symbol handelt man sich eine Fatwa ein, so ist halt im Augenblick der Stand der Dinge.“ Islamophobie?

Kein vernünftiger Mensch hegt Ressentiments gegenüber Ausländern

Selbstverständlichkeiten zu betonen, ermüdet. Und Selbstverständliches sagen eigentlich bloß Dummköpfe. Und trotzdem: Ein für allemal: Kein vernünftiger Mensch hat etwas gegen Ausländer! Mit vielen sind wir befreundet. Es geht nicht um den Döner-Bäcker an der Ecke oder die große Mehrheit der bei uns lebenden friedfertigen Ausländer, um unsere hilfsbereiten und fleißigen Kollegen, Sportskameraden, Nachbarn oder Freunde. Auch ist richtig, dass Deutschland in den 50er Jahren Arbeitskräfte im Ausland anwarb. Zunächst in Italien. Doch man vergaß, dass da nicht nur Produktionskräfte ins Land kamen, sondern Menschen, mit der ihnen eigenen Kultur und Religion.

Worum geht es dann: Es geht um die Muslimbruderschaften und so manche islamische Verbände, deren Ziel die weltweite islamische Herrschaft ist. Gesponsort werden sie von Saudi-Arabien und anderen islamischen Staaten. „Phase 7 soll 2020 abgeschlossen sein. Dann wird der Rest der Welt durch eineinhalb Milliarden Muslime niedergeworfen sein“, heißt es im Masterplan der Muslimbruderschaft.

Ebenso klar ist: Die Religionsfreiheit in unserem Lande und in Europa ist ein hohes Gut und so ist auch der Respekt vor dem Islam und der Bau ihrer Gebetshäuser selbstverständlich. Aber es muss Grenzen geben gegen Gigantomanie und völlig überzogene Forderungen. Und vor allem gegen die schleichende Einführung der furchtbaren Scharia.

„Die schleichende Islamisierung Europas zeigt sich in vielen Facetten“, schreibt der Islamexperte Dr. Udo Ulfkotte in seinem lesenswerten Buch „Heiliger Krieg in Europa“. Und er fährt fort: „So verschwinden in England etwa Sparschweine aus den Sparkassen, weil diese angeblich ‚den Islam beleidigen’. In den Alpenregionen fordern Muslime, auf den Gipfeln neben das ‚Gipfelkreuz’ künftig jeweils auch einen ,Gipfelhalbmond’ zu stellen.“ Und weil Muslime beim Toilettenbesuch ihren Rücken und ihr Gesicht nicht der Gebetsrichtung (Mekka) zuwenden dürfen, werden die Toiletten des staatlichen Gefängnisses HMP Brixton in London nun um 90 Grad versetzt und umgebaut. Zugegeben, das sind ganz amüsante Beispiele. Doch es gibt auch andere. Plötzlich verlassen immer mehr Holländer wegen der Islamisierung ihr Land, und der französische Staat zahlt nun jenen Muslimen Prämien, die Frankreich verlassen.

Fakt ist zudem, dass ein enorm großer Anteil der hier lebenden Ausländer sich nicht integrieren lassen will! Und dass wir Deutschen hier nicht die Bringschuld tragen! Ein aufrichtiges Bemühen, sich in dem Land zurechtzufinden, das jemanden aufgenommen hat, sollte doch wohl unstrittig sein. Integration bedeutet nicht, dass die bei uns auf Dauer lebenden Zuwanderer, ob sie nun die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen oder nicht, ihre kulturellen Wurzeln gänzlich kappen müssten. Wohl aber, dass sie selbstverständlich die Gesetze des Gastlandes und dessen tragenden Werte und Grundprinzipien als so genannte „Leitkultur“ akzeptieren. Und genau dies tun sie nicht. Sie sprechen ihre Heimatsprache, leben nach ihrem Ehrenkodex, holen sich junge Ehefrauen aus Anatolien, sehen ihre TV-Kanäle, ja, und auch das muss man sagen dürfen, verachten uns Deutsche, aber streichen gerne unsere Steuergelder ein.

Diskriminierung?

Auch das stimmt: Wir im Westen sind beileibe keine „Heiligen“. Wir haben zwei Weltkriege mit über 60 Millionen Toten hinter uns. Wir haben die Atombombe nicht nur erfunden, sondern auch eingesetzt. Millionen Juden auf barbarische Weise umgebracht. Völker ausgerottet, kolonialisiert und als Sklaven gehalten. Dabei spielt es keine Rolle, dass es durchaus auch einen islamischen Imperialismus gibt und die Sklaverei bis heute in islamischen Ländern und anderswo keineswegs ausgerottet ist. Die Frage ist nur, ob das ein Grund dafür sein kann, uns zerknirscht der Kritik von Muslimen zu unterwerfen, wenn sie unsere westliche Dekadenz anprangern und ihre eigene Diskriminierung beklagen?

Es gibt nicht mehr viele mutige Politiker, die öffentlich ihre Meinung kundtun und sich nicht vor Problemen wegducken. Ein Beispiel: Der 44jährige René Stadtkewitz ist einer der wenigen mutigen Politiker, der sich gegen die verordnete linke Mainstream-Meinung wehrt, die sich wie Mehltau über die Parteizentralen und Redaktionsstuben dieses Landes gelegt hat. Auch im Jahr 2010 schwingt noch immer und überall die vernichtende Nazikeule, wenn man über Probleme redet, die von ausländischen Mitbürgern verursacht werden. Wie Thilo Sarrazin damals spricht Stadtkewitz das offen aus, was ohnehin die meisten wissen, aber sich längst nicht jeder zu sagen traut: Es sind die muslimischen Einwanderer, um die es geht, wenn wir von Parallelgesellschaften, Integrationsverweigerung, Bildungsferne und Gewaltanwendung sprechen.

René Stadtkewitz ist Berliner CDU-Abgeordneter und Leiter des Arbeitskreises Bauen, Stadtentwicklung und Verkehr. Beim Stichwort Bauen hat er sich vehement gegen die Errichtung des Mohammedaner-Tempels der Ahmadiyya- Sekte in Pankow eingesetzt. Das hat ihm vom linken Straßenmob jede Menge üble Verleumdungen, Drohungen und auch einen Gruß in Form eines Molotow-Cocktails ins Wohnzimmer eingebracht. Aber Stadtkewitz lässt sich nicht einschüchtern.

Es geht um Menschenrechte, nicht um Rassismus

Wo immer sich in Deutschland couragierte Menschen zusammenfinden, um öffentlich auf die Menschenrechtsverletzungen im Islam aufmerksam zu machen, bilden sich Gegendemonstrationen aus dem links-grünen Milieu, die dies massiv verhindern möchten. So auch bei der in Berlin stattgefundenen „Bürgerbewegung Pax Europa“-Demo „Für Menschenrechte – Gegen Unterdrückung“, wo ein aus Bundesmitteln gefördertes „linkes Projekt“(!) zum Gegenprotest aufruft. Dabei könnte das Flugblatt, mit dem die BPE zur Teilnahme an der Demo aufrief, jeder Demokrat beruhigt unterschreiben. Ja, eigentlich müsste er es:

„Mitten in Europa fürchten Islam- Aussteiger um ihr Leben. Muslimische Frauen und Kinder werden durch Ehemänner und Verwandte brutal unterdrückt. Ehrenmorde, Zwangsheiraten, Genitalverstümmelungen und körperliche Gewalt sind noch immer an der Tagesordnung. Muslimische Gegengesellschaften werden durch überdimensionierte Moscheebauten und Zwangsverschleierung gefördert.

Der Druck, der seitens der meist aus dem Ausland gesteuerten islamistischen Verbände sowie ihrer Funktionäre und Helfer auf die zugewanderte und die einheimische Bevölkerung ausgeübt wird, nimmt stetig zu und behindert die erfolgreiche und dauerhafte Integration dieser Menschen von Generation zu Generation zunehmend. Immigranten, die den Zwängen der menschenverachtenden Scharia in ihren Heimatländern entkommen sind, werden mitten in Europa wieder von ihr eingeholt durch geduldete Schariagerichte und sogar eine Amtsrichterin, die es für richtig erachtet, dass Frauen sich von ihren Männern schlagen lassen müssen, falls sie Muslime sind.

Während die Unterstützung islamistischer Organisationen wie der HAMAS mit „Juden ins Gas“-Rufen auf Demonstrationen straffrei bleibt, wird allein das Zeigen einer israelischen Fahne an gleicher Stätte hierzulande neuerdings wieder mit Geldstrafe bedacht.“

Soweit die Einladung zur Teilnahme an einer Demonstration für Menschenrechte! Es geht um Fakten, um Menschen und deren Rechte – und keineswegs um braune Gesinnung. Doch die Fakten soll niemand hören. Und dafür sind die Linksradikalen dann zur Stelle. Und trotzdem hätschelt und tätschelt man sie gerne: die „Migranten U 30“. Also die jünger sind als 30 Jahre. Klar, sie gehören zur dritten oder vierten Einwanderer-Generation, sie haben keine Perspektive, die Deutschen integrieren sie nicht richtig, bringen ihnen kein vernünftiges Deutsch bei – also, was sollen sie schon anders machen als zu beleidigen und zu schlagen? Der Schwachsinn der beinahe einseitigen Bringschuld der Deutschen ist unerträglich geworden.

Während es hierzulande Neonazis schon mit Herumgröhlen in die Nachrichten deutscher Medien schaffen, wird die stark steigende Anzahl rassistisch motivierter Gewalttaten von Migranten gegen Deutsche von den deutschen Medien vertuscht und verschwiegen. Und wer die Dinge beim Namen nennt, gilt ruck, zuck als Faschist und natürlich als „Ausländerfeind“, obwohl er überhaupt nichts, aber auch gar nichts gegen Türken oder Japaner, Franzosen, Chinesen oder Belgier hat. Oder gar in den Schemata Rassen oder Hautfarbe denkt! Schauen wir doch mal rein in den Alltag in Deutschland:

„Alles nur Scheiß-Deutsche überall!“

Das Redeverbot, wonach über ausländische Jugendkriminalität oder solche mit Migrantionshintergrund nur im Zusammenhang mit Jugendkriminalität im Allgemeinen zu sprechen sei, ist Geschichte. Das hat nichts mit rechtsradikalen oder ausländerfeindlichen Tendenzen der Gesellschaft zu tun, sondern mit den Tätern selbst. „Sie verrichten ihre Taten nämlich nicht mehr stumm. Sie reden dabei“, schreibt der FAZ-Chefredakteur Frank Schirrmacher. „Das heißt nicht, dass sie schon eine Ideologie hätten. Aber sie haben begonnen, einen Feind zu identifizieren. Sie vollziehen immer häufiger einen Schritt, der die angestaute, nach Zufallsopfern suchende Aggressivität an einen Gegner heftet. Das sind ‚die Deutschen’.“

Die türkisch- und libanesischstämmigen Jugendlichen, die in Berlin einen Busfahrer mit dem Satz „Alles nur Scheiß-Deutsche überall!“ ohne Vorwarnung angriffen und verletzten, können sich aussuchen, was sie sind. Wir selber wissen noch nicht einmal, wie wir sie nennen sollen: Deutsche, Migranten, Deutsche mit Mitgrationshintergrund? Die radikalisierten Täter wollen Nicht-Deutsche sein.

Die Polizei bestätigt, dass deutschfeindliche Äußerungen bei den Angriffen zunehmen. Deutsche werden neuerdings bei grundlosen Attacken auch als „Schweinefresser“ bezeichnet, was den Konflikt bereits in die Sphäre des Kriegs der Kulturen transportiert. Man kann solche Äußerungen schon deshalb nicht auf die leichte Schulter nehmen, weil sie sich evolutionär in den Parallelwelten unserer Gesellschaft entwickeln. Die zweite und dritte Generation chancenlos gewordener Zuwanderer hat Teile Berlins nach den Worten der dortigen Bürgermeister unregierbar gemacht. Man fragt sich, warum Polizisten in diesen Gegenden überhaupt noch Präsenz zeigen, wenn sie von Politik und Justiz der Lächerlichkeit preisgegeben werden. Vor ihren Augen wird unbeirrt mit Drogen gedealt, Jugendliche spucken ihnen vor die Füße, beleidigen, schlagen und treten sie. Alles Einzelfälle, belehrt uns die Politik aus ihrem Elfenbeinturm.

Wo sind wir eigentlich? Darf man das noch laut fragen? Warum schreit das System gleich „Stammtisch“ angesichts der gesunden Formel: Ausländer sind willkommen, ausländische Kriminelle und Extremisten sollen das Land verlassen. Auch das sehen die meisten Ausländer so.

Dann das leidige Thema „Sprachkurse“. Wer als Ausländer oder Deutscher „mit Migrationshintergrund“ hier lebt, sollte sich selbst emsig darum bemühen müssen, die deutsche Sprache zu lernen. Nicht wir Deutschen haben hier wie so oft die Bringschuld, bitten und flehen Migranten an, diese Kurse – selbstverständlich kostenlos – zu besuchen sowie in ihren Familien und in der Schule möglichst Deutsch zu sprechen. Doch wie viele folgen der Bitte? Warum keine Deutschlehrer, die auf Staatskosten in den Wohnungen dieser Familien Sprachkurse erteilen? Wer kein Deutsch lernen möchte und somit keine Arbeit findet, darf auch keine staatliche Unterstützung erhalten. Er sollte gehen.

Thilo Sarrazin hat recht!

Vielleicht ist es schon zu spät, vielleicht aber lassen sich der Prozess der Überlagerung durch Zuwanderer und die schleichende Islamisierung noch stoppen. Mit seiner Aussage, dass 70 % der Türken und 90 % der Araber in Berlin weder integrationswillig noch -fähig seien, hat Thilo Sarrazin wütende Reaktionen der linksliberalen Meinungssoldaten ausgelöst, aber ebenso eine Welle der Zustimmung aus der Bevölkerung erhalten. Die Beschwichtigungsformeln der Gutmenschen und Multi- Kulti-Apostel können die Bürger nicht mehr ruhigstellen, die zunehmend sehen, wohin das Multi-Kulti-Experiment führt.

Die Zuwanderung und schnelle Vermehrung nicht integrierbarer Muslime wird nur noch von einer Minderheit von verblendeten Intellektuellen als „Bereicherung“ gesehen. In der (Ur-) bevölkerung wächst die Furcht, verdrängt und überlagert zu werden und in einer künftigen Multi-Minoritäten-Gesellschaft nicht mehr das eigene Schicksal bestimmen zu können, vom demokratischen Subjekt zum Objekt zu werden. Das hat nichts mit Xenophobie zu tun, sondern entspricht einem berechtigten Überlebenstrieb und dem Wunsch, die freiheitlich-demokratische Ordnung zu erhalten, auf die in Sonntagsreden so gepocht wird. Thilo Sarrazin hat diesen Sonntagsreden in gewohnt knorrig-offener Art ein paar ehrliche Worte hinzugefügt. Etwa sein Bekenntnis: „Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue Kopftuchmädchen produziert.“ Ein Volltreffer zwischen die Hörner der Gutmenschen!

Aus vollen Eimern schütteten die linken Medien ihre üblichen Schmutzvokabeln („Rassismus“ etc.) über den Bundesbanker Sarrazin. Dafür wird Sarrazin geprügelt, weil er sich in Deutschland „außerhalb des Korridors“ (FAZHerausgeber Berthold Kohler) der erlaubten Meinungen stellte und die Dogmen des gescheiterten Multikulturalismus anzweifelte. „Weil er so unvorsichtig war, auf die unleugbar vorhandene Integrationsscheu gewisser türkischer und arabischer Milieus in Berlin hinzuweisen“, schrieb Peter Sloterdijk im Cicero über Sarrazin, „ging die ganze Szene der deutschen Berufsempörten auf die Barrikaden, um ihm zu signalisieren: Solche Deutlichkeiten sind unerwünscht.“ Sloterdijk nennt die deutsche Meinungsszene und die „Meinungsbesitzer“ einen „Käfig voller Feiglinge“. Doch mit Kopf-in-den-Sand- Stecken können wir den Herausforderungen durch die Masseneinwanderung nicht begegnen. Die falsche Toleranz, die in Wahrheit eher Feigheit vor der Wahrheit ist und als Schwäche erkannt wird, trägt dazu bei, dass sich muslimische Ghettos und Gegengesellschaften ausbreiten und verfestigen. Bis auch in Berlin Tausende Autos brennen – wie in den Pariser Vorstädten?

„Das hier ist Slum“

Polizisten berichten von der erschreckenden Gewaltbereitschaft und Respektlosigkeit gegenüber dem deutschen Staat. „Wenn die Polizei von Auseinandersetzungen in bestimmten Gegenden hört, sammelt sie zunächst Kräfte, weil ein einzelner Wagen dort nicht hinfahren kann“, erzählt die Jugendrichterin Kirsten Heisig in der FAZ. „Da sind innerhalb von fünf Minuten zwanzig, dreißig, vierzig Jugendliche mit Migrationshintergrund, und alles wendet sich gegen die Polizei.“ Soweit sind wir: Dem Staat entgleitet das Gewaltmonopol, manche Teile der Hauptstadt und auch anderer Großstädte etwa im Ruhrgebiet entwickeln sich zu rechtsfreien Räumen. In diesen bilden sich neue, islamische Autoritäten – wie in den französischen Banlieus, wo während der Rassenunruhen 2005/2006 plötzlich weiß gewandete „Brüder“ auftauchten und auf die „Allahu Akbar“ schreienden Jugendlichen einwirkten. Diese neuen religiösen Autoritäten kommen aus den überall gebauten Moscheen; sie sind die Vorboten der schleichenden Islamisierung.

Was unsere Politik mit ihrer „Bereicherung durch Zuwanderung” erreicht hat, fassen die Berliner Polizisten mit wenigen Sätzen zusammen: „Das hier ist Slum, fast so schlimm wie in New York. Das ist nicht Deutschland, aber auch nicht die Türkei. Das ist Niemandsland.“

924 Polizisten wurden im vergangenen Jahr in Berlin verletzt, 3371 Mal kam es zu Widerstand gegen die Polizei. Die Zahl sei eigentlich viel höher, sagen Polizisten von Abschnitt 36. Denn viele Widerstandsdelikte meldeten Polizisten gar nicht. Und die Gewalt ist keineswegs ein Berliner Problem. In jeder größeren Stadt gibt es mittlerweile Problemviertel. Doch vielerorts verschweigt man die Situation, sei es aufgrund von Political Correctness, die lieber von Integrationserfolgen sprechen lässt, oder sei es, weil man sich seine Ohnmacht nicht eingestehen möchte.

Hauptmeister Ralf Reuting, den die Berliner Kollegen im Abschnitt 36 „Asterix“ nennen und der gemeinsam mit Polizeikommissar Patrick Unger in dieser Nacht durch die Straßen patrouilliert, ist seit mehr als zwanzig Jahren in Wedding unterwegs. Er kennt die Mauern, an denen „Fuck the Police“ steht. Er hat miterlebt, wie sich die Zeiten geändert haben. „Früher in den siebziger Jahren war es vorbei, wenn einer am Boden lag. Seit Ende der achtziger Jahre wird nachgetreten.“ Viele im Viertel hätten ihr eigenes Strafgesetzbuch. Und sie fühlten sich nur in der Gruppe stark. „Ist einer von denen alleine, kann er unter einen Teppich kriechen, ohne eine Beule zu machen.“ (…) Zwei Kollegen hat er verloren. Vor drei Jahren erschoss ein Drogenhändler einen Freund. Während der Trauerfeier hörten drei südländische Jugendliche Musik auf dem Friedhof. Sie bauten sich vor den trauernden Polizisten auf, verschränkten die Arme und grinsten.

Erobern die Türken Deutschland?

Wie es heißt, denkt Sarrazin darüber nach, ein Buch zu schreiben. Die letzte Warnung? Sie könnte die Bevölkerung aufrütteln. Die Stimmung in der Bevölkerung trifft wohl sein an Türken und Araber gerichteter Satz: „Meine Vorstellung wäre: Generell kein Zuzug mehr, außer für Hochqualifizierte, und perspektivisch keine Transferzahlungen mehr für Einwanderer.“ Die Immigration durch die Familienzusammenführung, durch immer neue türkische „Importbräute“, könnte dadurch gestoppt werden. Schwieriger wäre es, die demografische Dynamik umzukehren. Die hiesigen Türken und Araber haben eine doppelt bis dreifach so hohe Geburtenrate wie die Deutschen, die trotz der Krippenoffensive bei 1,2 Kindern je Frau liegen. Es hat fast den Anschein, dass dieses von Schuldkomplexen geplagte Volk den Lebenswillen verloren hat.

Diese Schwäche nutzen andere aus. In Sarrazins Klartext: „Die Türken erobern Deutschland genauso, wie die Kosovaren das Kosovo erobert haben: durch eine höhere Geburtenrate.“ Dieser Satz ließ die Gutmenschen aufheulen – aber er stimmt. Seltsamerweise war der Protest der Gutmenschen nicht zu hören, als vor einigen Jahren der türkische SPD-Politiker Vural Öger offenherzig plauderte: „Was Sultan Süleyman nicht geschafft hat (die Einnahme Wiens und die Eroberung Europas), das schaffen wir heute mit unseren gebärfreudigen türkischen Frauen.“ Auch von muslimischen Predigern und Politikern (etwa vom verstorbenen Jassir Arafat, wie Caldwell erinnert, dessen Palästinenser sich explosionsartig vermehrten) wird die „Geheimwaffe Gebärmutter“ strategisch-langfristig gesehen.

Vor 50 Jahren gab es kaum Muslime in Westeuropa, heute sind es schon 17 bis 20 Millionen. Wenn Einwanderung und Vermehrung als exponentieller Prozess weitergehen, ist absehbar, dass die düstere Prophezeiung des Princeton-Professors und Orientkenners Bernard Lewis in Erfüllung geht: „Gegen Ende des 21. Jahrhunderts wird Europa Teil des islamischen Machtbereichs sein.“ Es bleibt nicht mehr viel Zeit, dass wir aufwachen und uns dieser Herausforderung stellen. Sonst werden wir ihn haben, den Bürgerkrieg auf unseren Straßen. Bei solch einem wachsenden Chaos aus Straßenkriminalität, Islamisten, Linksradikalen, Neonazis, gewalttätigen Ausländern und Ghettoisierung.

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