Wie das Ego auf die Dualseele reagiert

Es gibt niemanden den man mehr fürchtet als die Dualseele.
Dualseelen lieben sich, das ist ohne Zweifel, doch wenn sie sich in ihrer ganzen Unreinheit begegnen, dann schämen sie sich voreinander. Dann möchten sie sich am liebsten zurückziehen in ihre dunkle Höhle, die ihnen Schutz bietet vor der Beleuchtung des anderen.
Das gilt für den männlichen Teil genauso wie für den Weiblichen.
Da gibt es keinerlei Unterschiede. Die Angst ist bei beiden gleichermaßen vorhanden.
Sie drückt sich auch genauso aus.
Man reagiert zickig auf die Liebesbekundungen der Dualseele. Man nimmt ihr die Liebesbekundungen nicht ab.
Bewusst will man die Dualseele und sehnt sich nach ihr, doch es gibt noch einen Punkt in einem, der diesbezüglich erst geheilt werden muss.
Dieser reagiert auf alle Liebesoffensiven des anderen mit Rückzug. Ganz automatisch, ohne dass wir bewusst dagegen steuern könnten.
Öffnet sich die andere Dualseele zu sehr, gibt es erst einmal einen Gang in die eigene Höhle. Fluchtartig.
Man ist zickig, gereizt und will diese Liebe nicht wirklich haben, obwohl man sich mit allem was man ist, danach sehnt.
Die Liebesbekundungen des anderen, zeigen uns unsere eigene Schwäche auf. Sie zeigen uns auf, dass auch wir noch Angst haben. Je intensiver der andere um einen wirbt, je mehr ziehen wir uns zurück.
Je mehr der andere in seiner Höhle verschwindet, je mehr kriechen wir aus ihr hervor.
Am besten ist, der andere stellt sich erst einmal tot.
Ab und zu kann er dann austesten, inwieweit seine Dualseele ihn schon annehmen würde, wenn er eine Liebesoffensive startet, was heißt, etwas mehr von sich und seiner Liebe zu zeigen.
Reagiert sie darauf wie immer, also erst einmal zickig und mit einer überaus großen Coolness, muss noch gewartet werden.