Vorsicht vor Beziehungen aus dem Internet

Das Internet birgt eine große Gefahr und zwar, dass man sich selbst täuscht.
Dies meine ich in Bezug auf Personensuche hinsichtlich der Partnerwahl.
Durch das Internet haben Energien die Möglichkeit, sich als besser zu verkaufen, als sie tatsächlich sind.
Nun wird sich der ein oder andere sagen, kein Problem, das stellt sich spätestens beim ersten Treffen heraus, doch da ist es in den meisten Fällen schon zu spät.
Durch die Kommunikation wurde eine innere Verbindung aufgebaut, die sich komplett auf Illusionen stützt.
Man interpretiert in sein Gegenüber seine Vorstellungen von einem Traumpartner. Die Worte die er in schriftlicher Form absondert, werden dechiffriert und in die Sehnsucht vom perfekten Partner eingebaut.
Im Grunde kommuniziert man nicht mit dem tatsächlichen Gegenüber, sondern mit einer Traumvorstellung von ihm.
Durch die Sehnsucht, endlich den heißerfüllten leeren Platz neben sich zu füllen, macht man aus seinem Gegenüber einen Gott, der er tatsächlich aber nicht ist.
Man pickt sich von den 99999 Eigenschaften die einem nicht gefallen eine heraus, die einigermaßen annehmbar ist und hält sich daran fest.
Baut sich auf dieser künstlich hochstilisierten Eigenschaft seine Traumwelt mit diesem Partner auf.
Das Gleiche geschieht auch im sogenannten realen Leben, wenn man sich direkt und unter Augenkontakt trifft, nur werden da zumindest, durch den direkten persönlichen Draht, nicht ganz so viele Illusionen über den Traumpartner verwurschtelt, weil er eben schon persönlich vor einem steht und man dadurch nur noch bedingt Material zur Verfügung hat.
Im Internet ist das überhaupt nicht der Fall. Hier verkauft sich das Gegenüber als so unwiderstehlich und schürt die eigenen Illusionen, dass man, wenn es dann endlich mal zu einem Treffen kommt, man zwar enttäuscht ist, man sich selbst aber die Enttäuschung schön redet, weil man auf sich selbst hereingefallen ist.
In diesem Fall müsste der Mensch eigentlich ehrlich sein, doch das kann er nicht. Da er ja annimmt, dass ihm als personifizierter Gott keine Fehler unterlaufen, spielt er das Spiel, in das er sich selbst gebracht hat, mit.
Ansonsten müsste er sich die Frage stellen, wie er sich emotional so auf einen Menschen hat einlassen können, obwohl er ihm bis dahin noch nie persönlich begegnet ist.
Diese bereits geknüpfte innere Emotionalität führt dazu, dass man eben nicht mehr so ohne weiteres aus dieser Beziehung austreten kann.
Man ist schon zu sehr in seinen Illusionen gefangen.
Deshalb nutzen immer mehr Menschen das Internet zur Partnersuche, weil man sich dort gut verkaufen kann.
Wenn es dann zur Übergabe kommt, ist das Kind schon in den meisten Fällen in den Brunnen gefallen.
Selbstverständlich gilt dieses Prinzip für alle karmatisch geknüpften Verbindungen, auch für die Zwangsheirat, in der sich emotional mit dem Täter arangiert wird, so wie für alle auf Pseudoreligion aufgebauten Verbindungen oder allgemein durch weltliche Einflüsse geknüpften Beziehungen.
Man kann sich gar nicht vorstellen, was für einen Zirkus das menschliche Ego um seine Beziehungen aufbauen kann, wenn es darum geht, den fehlenden Platz an seiner Seite aufzufüllen.
Da werden reihenweise Frösche zu Prinzen gemacht.
Nur in den allerwenigsten Fällen, bleibt nach dem Wurf an die Wand, auch tatsächlich ein Prinz übrig.
In den allermeisten Fällen prangt dort nur ein klebriger rot-grüner Fleck.