Lichtblick

Es zieht der Saft der Zeit,
wie Blutegel mein Licht aus mir,
doch nährt der Glanz des Unendlichen,
die Lücken stets sofort.
Es kann nicht mindern mich,
der dunklen Affenbisse auf meiner Haut,
wenn ein Blick von mir genügt,
dass Haut sich wieder in sich selbst erbaut.
Der Tod er kümmert nicht,
denn tot bin ich nur hier,
wenn du mich fesseln willst,
dann nähre mir die Glieder.
Du willst mich ringen nieder,
glaubst Macht zu haben über mich,
das einzig was ist dir erlaubt,
ist zu beschleunigen mein Weg ins Licht.
Das ist das einzig was ich dir erlaube,
all deine Widerwärtigkeit,
dein Hass und dein Dämonenblut zum Trotz,
du willst mich niederringen in des Teufels Hölle,
doch all dein Ersinnen,
öffnet nur beschleunigt mir das Tor zum Licht.