Diffamierende Bezeichnungen

Um Menschen für die Allgemeinheit zu diffamieren, werden sie mit Wörtern belegt, die der Allgemeinheit signalisieren sollen, sich ja nicht mehr mit diesen Menschen einzulassen, da sie "Bebbe" sind.
So wie bei Kleinkindern wird den anderen durch Funk, Fernsehen und Politikern eingebleut, dass bestimmte Menschengruppen mit bestimmten Meinungen, Weltanschauungen und Äußerungen zu meiden sind.
Es genügt, Menschen mit bestimmten Worten zu diffamieren, ohne dass sich die Allgemeinheit wirklich mit der Meinung des Betreffenden auseinandergesetzt hat. Wie der Scharlachrote Buchstabe im Mittelalter, werden diese Begriffe dem zu Diffamierenden angehängt.
Diese aufgenähten Wörter an Personen lauten heutzutage:
"Rechtsextremist"
"Linksextremist"
"Rassist"
"Ungläubiger"
"Terrorist"
"Hartz IV Empfänger"
"Kommunist"
"Schmarotzer"
"Hausfrau"
"Arbeitsloser"
"Esoteriker"
"Gedankenverbrecher"
"Systemverweigerer"
"Rechter"
"Linker"
"Nazi"
"NPD-Mitglied"
"Roter Gesinnungsgenosse"
"Demonstrant"
"Obdachloser"
"Unruhestifter"


Wenn sie mit einem von diesen Worten in der Öffentlichkeit gekennzeichnet wurden, dann können sie sicher sein, dass sie von der breiten Masse gemieden werden.
Sie gehören zu den Stigmatisierten.
Zu den Menschen, auf die man nicht mehr hören muss.
Zu den Menschen, deren Meinung in diesem Land nichts mehr zählt.