Der einzige Gott für einen Mann ist eine Frau

An alle Männer,

ihr dürft gerne Gott ablehnen, sich mit billigem Ersatz zufrieden geben, sie für einen Mann halten, für einen Propheten, für einen Erlöser und für Allah.
Ihr dürft gerne euch selbst anbeten und euch für das Göttliche halten, dürft deshalb in eurer Selbsterhöhung euch weiterhin selbst abschlachten, Kriege führen, Frauen vergewaltigen und Kinder verstümmeln, doch am Ende werdet ihr feststellen, dass es euch keinen Frieden bringt, wenn ihr euch selbst einen Tempel baut, der nur Leere verspricht, weil er nicht mit dem ausgefüllt wurde, was wirklich zu eurer Befreiung führen wird.
Tagtäglich bekommt ihr die Strafe dafür, dass ihr euch selbst zum Nabel der Welt gemacht habt, dass ihr tagtäglich das Göttliche mit Füßen tretet, es übervorteilt, ausraubt, unterdrückt und in jeglicher Form in den Schmutz wirft, in dem ihr euer Haupt dem zuwendet, was niemals euer Gott sein kann.
Ihr betet eure Selbstherrlichkeit an, euren Hochmut, euren eigenen Wahnsinn.
Den vergöttert ihr.
Für den könnt ihr euch auch fünf mal am Tag niederbeugen.
Da ist euch kein Aufwand zu viel. Mit jeder Beuge verachtet ihr das Göttliche, mit jeder Beuge begeht ihr Verrat an ihr.
Mit jeder Handlung, die nicht aus ihr heraus entstanden ist, die euch euer eigener wahnsinnigier Verstand aufdiktiert hat, begeht ihr Verrat an euch selbst.
Durch euren Hochmut, eure Selbstherrlichkeit und eurem eigenen Wahnsinn, betoniert ihr euch selbst tagtäglich in euer Leid.
Aus eurem Wahnsinn heraus glaubt ihr dadurch noch, ins Paradies zu kommen.
Schaut euch an, was euch euer Verhalten gebracht hat. Schaut euch um, wie ihr in eurem eigenen Morast gefangen seid. Wie ihr durch Gewalt Energien an euch gebunden habt, die euch verachten.
Legt endlich euren Wahnsinn ab und erkennt, dass für euch das Göttliche in Form einer Frau geboren wird.
Dass ihr irgendwann einmal das Glück habt, ihm in dieser Form begegnen zu dürfen.
Dafür müsst ihr aber erst euren Blick von dem wenden, was ihr euch selbst als Göttlich auserkoren habt.
Müsst euch von eurer eigenen Selbstherrlichkeit und eurem eigenen Hochmut verabschieden.
Dann erst kann das Göttliche in euer Haus einziehen.
Für heute, für morgen, für immer.