Wann haben sie das letzte Mal ihr Scheißhaus geputzt?

Sind sie auch jemand, der diesen Dreck lieber von anderen entfernen lässt? Ihre Scheiße!
Kümmern sie sich um alle anfallenden Hausarbeiten und den Dreck, den sie tatsächlich verursachen oder haben sie die Verantwortung darüber lieber einem anderen überlassen?
DAS ist die Hauptarbeit eines Menschen. Den Dreck den er verursacht, auch selbst aufzuräumen.
Findet er für diese Tätigkeit einen Ersatz, wie zum Beispiel Frauen, die man über die Ressourcenkontrolle oder über Gewalt zu solchen Arbeiten nötigt, dann ist man noch größenwahnsinnig.
Dann hat man noch nicht genügend Demut und Achtung vor dem Leben erlernt und dann wird man noch sehr viel scheißen müssen in seinem Leben.
Gerade der Umstand, dass man lernt seine eigene Scheiße wegzuräumen und den Dreck den man macht auch wirklich zu putzen, lässt einen erkennen, dass man noch nicht so göttlich ist, wie man selbst von sich glaubt.
Umgeht man diese Tatsache, in dem man jemand anderen diese Arbeit erledigen lässt, umgeht man die Wahrheit.
Versucht man, sich aus dieser Tatsache zu entfernen und fängt dabei an, sich selbst zu belügen.
Es ist gerade die Konfrontation mit der täglichen Scheiße die man produziert, die einen den Blick immer wieder auf die Tatsache, dass man eben nicht perfekt ist, visualisiert.
Die Materie hilft einem dabei.
Es hat schon seinen Sinn, dass es Staub gibt, dass es Dreck macht, wenn man Nahrung zu sich nimmt und Arbeit kostet, sich diese Nahrung zuzubereiten. Es hat seinen Sinn, dass man stinkt, schwitzt, und tagtäglich in diesem Körper Dreck produziert, den man gezwungen ist, immer wieder wegzuwaschen.
Die Materie will uns damit etwas ganz Wichtiges sagen!
Wir können uns selbstverständlich so gut es geht in Rosen hüllen, jeden Staubkorn finden, der sich in unserem Lebensraum ausgebreitet hat, doch ganz zum Schluss werden wir diesen immerwährenden Arbeitskampf verlieren. Es macht eben müde, mehr darstellen zu wollen, als man tatsächlich ist.