Schändungsakt - Aufgedeckt

Sie bemerken es nicht, wenn sie sich selbst schänden, da ihnen ihre Illusionen diesbezüglich einen Streich spielen.
Sie nehmen diesen Akt nicht als Schändung wahr.
Derjenige der diesen Akt jedoch als Schändung wahrnimmt, ist ihre Dualseele.
Da ihre Dualseele sich nicht selbst lieben kann, nur sie, bemerkt sie es sofort, wenn
sie sich schänden. Sie fühlt es durch ihre Liebe zu ihnen.
Es tut ihr weh.
Es tut ihr nicht weh, wenn sie sich selbst schändet, weil sie sich selbst nicht liebt,
es tut ihr weh, wenn sie sich schänden.
Sie kann nicht mit ansehen, wie sie sich selbst erniedrigen, wie sie sich selbst verletzen
bei diesem Akt der Selbsterniedrigung.
Es gut ihr weh, dass sie sich dabei so selbst verraten.
Sie erkennt, durch ihre Liebe, dass sie ihr wahres Sein dadurch hinunterziehen,
in die Hölle.
Sie erkennt, dass daraus nichts Gutes entstehen kann, sondern nur Abschaum.
Missgeburten, die durch den Akt der Schändung zu ebenjenen gezeugt wurden.
Missgeburten, die durch den Verrat an sich selbst, nicht rein geboren werden.
Missgeburten, die durch den Verrat am Göttlichen, der Hölle ausgesetzt werden.
Ihre Dualseele erkennt ihre Verwebungen mit dem Abartigen.
Sieht, wie es sie gefangen hält.
Erkennt den Zwang der Zeit auf ihren Schultern.
Weiß, dass sie sich dadurch schuldig gemacht haben, an dem Göttlichen selbst.
Sie kann jedoch nichts machen.
Sie hat das Ganze schon hinter sich.
Sie muss warten, bis dieser Akt keinen Tribut mehr von ihnen fordert.
Bis sie ihre Schändung durchlitten haben.
Bis ihre Schändung nichts mehr von ihnen abverlangen kann.
Bis die Früchte ihrer Angst von ihnen abfallen.