Wie Putin vom Westen in ein schlechtes Licht gerückt wird




Wer genau beobachten will, wie es geht, wenn man öffentlich diffamiert wird, der soll sich die momentane Berichterstattung über Putin ganz genau ansehen.
Dort wird lehrreich demonstriert, wie die Presse und die Politiker und alle offizell von den Eliten eingestellten über Putin berichten.
So erging es in der Geschichte jedem, der sich gegen die Machtinteressen der Eliten stellte.
Im Moment wird Putin von der westlichen Presse als machtgeiler Psychopath hingestellt.

http://www.bild.de/politik/ausland/wladimir-putin/jetzt-ist-er-der-maechtigste-mann-der-welt-35142238.bild.html

"Wirklich mächtige Männer brauchen keine Begründung für das, was sie tun. Sie tun es einfach, weil sie es können. So ein Mann ist Putin..."

Dieser Satz suggeriert den Leser, dass Putin ohne jegliche Gründe so handelt wie er es tut. Einfach weil er machtgeil ist.
Im Gegensatz zu ihm, haben die USA zumindest vorgeschobene erfundene Gründe, um das Volk zu täuschen.
Putin hat wirkliche Gründe, welche die westlichen Medien jedoch lieber nicht veröffentlichen oder kommentieren wollen.

"Die Krim-Krise macht klar: Russlands Präsident Wladimir Putin (61) ist der neue mächtigste Mann des Planeten."

Dieser Satz suggeriert dem Leser, dass Hitler auf dem Vormarsch ist!

"Ein sagenhafter Aufstieg vom gewichtigen, aber auch oft belächelten Herrscher, der sich oben ohne mit Jagdgewehr zeigte, zum Über-Zaren, vor dem die Welt zittert."

Anders ausgedrückt, er kann nichts und ist eigentlich eine Witzfigur, was man ganz klar an seinem "Oben ohne" Auftritt sehen konnte.
Mir ist ein Mann oben ohne lieber, der mit einem Jagdgewehr hantiert, als ein Mann in Uniform, der den Knopf für eine Atombombe drückt.
Der letzte Satzabschnitt drückt wieder aus, dass Putin ein Diktator ist.
Solche Behauptungen sollen durch Wiederholungen in das Unterbewusstsein des Lesers gepflanzt werden.

"PUTIN – der Mann, der sich nimmt, was er will. Der den Westen demütigt."

Zum dritten Mal die Wiederholung, dass wir es hier mit einem Diktator zu tun haben. Wenn es der geneigte Leser jetzt nicht gefressen hat, wann dann?
Letzter Satz zeigt auf, was für einen miesen Charakter Putin doch hat, wenn er den unschuldigen Westen, der keiner Fliege etwas zuleide tut, einfach so mir nichts dir nichts demütigt.
Es ist ganz klar, dass der Westen es als Demütigung empfindet, wenn er auf jemanden trifft, der seinem Raub- und Beutezug etwas Einhalt gebietet. Da kann man schon, von "Demütigung" sprechen.

"Während der Kreml-Chef Panzer, Tausende Soldaten schickt, sich die Krim einverleibt, tadelt er selbstherrlich den schockerstarrten Westen: „Unsere westlichen Partner, angeführt von den Vereinigten Staaten, halten sich nicht an internationales Recht, sie bevorzugen die Herrschaft des Gewehrs.“

SO kann man es natürlich auch nennen, wenn Putin Soldaten in die Krim schickt, um der geputschten Übernahme durch den Westen, Einhalt zu gebieten.
Selbstverständlich ist das dann für den selbstverliebten Westen so etwas wie ein Schock, ist er ja so eine Behandlung schon seit längerem nicht mehr gewohnt.
Dieses Gefühl muss man erst einmal verarbeiten.

"Die Welt, wie Putin sie sieht, hat mit der wahren Welt nicht viel zu tun."

Zumindest nicht mit den Illusionen der westlichen Welt, nämlich so weitermachen zu können wie gewohnt!

"Aber sie wird immer mehr so, wie er sie sich wünscht"

.....und viele andere im Westen!

"– weil niemand ihn aufhält."

Es ist ja nicht so, dass "Niemand" nicht wollte, doch im Moment kann "Niemand" noch nicht so, wie "Niemand" gerne wollte. Deshalb bettelt "Niemand" auch in der deutschen Presse um Unterstützung.

Nicht Washington, nicht Brüssel oder Berlin.

Hier wird einsugeriert, dass das komplette deutsche Volk nach seinen Erlösern in Washington, Brüssel und Berlin schreit und die jedoch momentan einfach zu feige sind, um Putin wegzupumpen.
Wenn Washington, Brüssel und Berlin dann einschreiten, fühlt sich der Leser als Sieger, weil die Bild ja quasi seine Wünsche ausgedrückt hat, die dann von Washington, Brüssel und Berlin erhört wurden.
Nur gut, dass wir so eine hervorragende deutsche Presse haben, die immer den Willen der breiten Masse ausdrückt - Nicht.


"Aber seit Monaten veröffentlicht Snowden in der Obhut von Putins Geheimdienstlern Dokumente, die Amerika bloßstellen, blamieren, das Verhältnis zu seinen Verbündeten massiv schädigen."

Dann muss man sich eben vorher überlegen, ob man jede E-mail und jedes Telefonat seiner Freunde aufzeichnet. So ein Verhalten kann nun mal das Verhältnis zwischen Verbündeten massiv schädigen. Hinterher zu jammern, wenn man erwischt wird, ist nicht gerade die feine amerikanische Art.

"Im August 2013 setzt Syriens Diktator Bashar Assad Giftgas im Krieg gegen das eigene Volk ein. 1400 Tote. Assad überschreitet damit die „rote Linie“, die Barack Obama (52) gezogen hat. Doch der US-Präsident schreckt im letzten Moment vor einem Militärschlag gegen das Assad-Regime zurück."

Nach dem die False Flag Operation in Syrien nicht so verlaufen ist, dass am Ende auch jeder der offiziellen Version geglaubt hätte, war sich Barack Obama nicht mehr sicher, ob sein Militärschlag nicht zu viel Unfrieden in der aufgeklärten Nation heraufbeschworen hätte.

Putin wittert Schwäche, Unentschlossenheit des Westens. 

Putin wird hier wie ein Tier hingestellt, das etwas wittert. Er soll gar nicht mehr als Mensch wahrgenomen werden. 
Das Einzige was Putin in dem Fall wahrgenommen hat war, dass die Menschen immer aufgeklärter werden, durch das Internet und deshalb der Westen nicht mehr so kann, wie er gerne wollte.

"Im Weißen Haus habe es Putin mit „einem müden Jura-Professor zu tun, der die Beine übereinanderschlägt“, ätzt die „New York Times“.

Auch hier wird dem Leser einsuggeriert, dass er mutiger ist, wie Barak Obama.
Wenn das mal nicht zur Schlacht ruft! Da bekommt man ja als Leser mal wieder so richtig Lust!

"Und jetzt Sewastopol. Als sich die Chance bietet, die Krim zu erobern, zögert Putin nicht."

Putin gehörte der Hafen von Sewastopol schon, und zwar durch Pachtrechte, die er sich bis zum Jahre 2042 gesichert hat.

Von Sewastopol, Hafen der russischen Schwarzmeerflotte, rollen seine Truppen über die Halbinsel.

Die rollen deshalb da, weil der Westen ihn von dem Hafen vertreiben wollte, um dort die Energiewege zu kontrollieren.

Lau drohen sie ihm mit Absage des G8-Gipfels in Sotschi. Putins kühle Antwort: „Wenn sie nicht kommen wollen, dann eben nicht.“

An Putins Stelle, hätte ich auch keine Lust mehr, mit solchen Menschen an den Verhandlungstisch zu treten, geschweige denn mich noch dafür zu entschuldigen, dass sie mich nicht über den Tisch ziehen konnten.

Botschaft: Der mächtigste Mann der Welt muss niemanden um etwas bitten...

Bei dem Satz, sind wir uns ja alle mal einig!


Putin, Hitler und die Clinton
Aussagen zu Ukraine-Krise Clinton relativiert Hitler/Putin-Vergleich 
http://www.sueddeutsche.de/politik/aussagen-zu-ukraine-krise-hillary-clinton-hitlerputin-vergleich-war-kein-vergleich-1.1905684

http://german.ruvr.ru/2014_04_05/Deutsche-nicht-so-blod-wie-Medienkartell-meint-5829/

http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-krise-400-us-soeldner-von-academi-kaempfen-gegen-separatisten-a-968745.html