Gelbwurst - Das Tor zur Hölle

Selbstverständlich müssen die lieben Kleinen so früh wie möglich an die blutrünstigen Rituale der Erwachsenen herangeführt werden und womit geht es besser, als erst einmal dem Kleinkind kein blutiges Steak über die Theke zu reichen oder ihm aufzuzeigen, dass es gerade das Gehirn eines kleinen Kälbchens zum Essen bekommt. Wie harmloser kommt doch da die Verpackung dieser Tatsache in Form einer Gelbwurst daher. Das Hirn wurde so lange vermanscht, bis es sich durch die kleinen Zähnchen der Neuankömmlinge problemlos zerlegen lässt. Selbst zahnlose "Tiger" können so schon problemlos an ihr nuckeln. Dabei spielt auch eine große Rolle, dass diese Wurst nicht so aussieht, als ob jemals ein Tier dafür sterben musste. Von Blut keine Spur. Wie soll da so ein unschuldiges Kind darauf kommen, dass es sich gerade schuldig macht an einer unschuldigen Rasse, die ihr Gehirn gerne weiterhin zum Denken benutzt hätte. Stattdessen wird dem neuen Erdenbürger dieses auf hinterhältige Weise in die Kiemen gedrückt, in der Hoffnung, dass etwas davon im eigenen Gehirn hängen bleibt. Wahrscheinlich ist das der Grund, warum den Kleinen immer Gelbwurst an der Theke als Geschenk angeboten wird. Ihr Hirn soll durch eine kleingemahlene tote Hirnmasse ersetzt werden.
Die Eltern tun eben ihr Bestes, die lieben Kleinen so früh wie möglich an ihren eigenen Brei anzupassen.