Die Opferrolle des Mannes

Es genügt nicht, dass der Mann die Frau zur Nutte degradiert, nein, er muss ihr dafür auch noch die Schuld in die Schuhe schieben.
Dafür benutzt er eine ganz einfache Ausrede, er unterstellt der Frau, dass sie sich durch Anpassung an seine Unterdrückung doch dann das holt, was sie will.
Das ist pervertiertes Denken in seiner Reinform.
Somit macht Mann das Opfer von Gewalt wieder zum Täter.
Männer fühlen sich dann noch "ausgenutzt", wenn sich Frauen an ihre Fersen heften, denen sie vorher durch ihre zutiefst frauenverachtenden Systeme die Ressourcen zum Überleben abgegraben haben.
Sie unterstellen der Frau dann auch noch Raffinesse.
Nur mal so viel. Eine Frau empfindet es tief in ihrem Inneren als absolut widerwärtig, sich solchen Männern an den Hals werfen zu müssen, damit sie hier überleben kann.
Sie findet es widerwärtig, dass ihr ein Mann als Partner aufgezwungen wurde, weil sie sonst ihr Kind nicht großziehen kann.
Sie findet es widerwärtig, dass der Mann ihr das Kind wegnimmt, wenn sie nicht bei ihm bleibt.
Sie findet es widerwärtig, wenn der Mann in seiner Verblendung das nicht erkennt.
Erst die Frauen zur Nutte werden lassen um ihr dann hinterherzuschreien: "Hey, du Nutte".
Es würde keine einzige Nutte auf diesem Planeten geben, wenn der Mann genug Achtung und Respekt vor sich selbst hätte, um sich mit Nutten überhaupt abzugeben, geschweige denn, Nutten durch Zwangsheirat, Ressourcenkontrolle und Gewaltausübung überhaupt erst entstehen zu lassen.