Tot dem Schwein - Es lebe die Giraffe!

Es war mal wieder so weit. Wie schon bei anderen Gelegenheiten, machte sich mal wieder der gemeine Fleischfresser alibiartige Luft, wenn es darum ging, ein auserkorenes Tier seiner Wahl für seine Mitgefühlsnummer zu missbrauchen.
Dass sich die Fleischfresser damit des Tierrassismus schuldig machen, merken sie nicht.
Um sich selbst das Gefühl zu geben, doch ein mitfühlendes Wesen zu sein, wird ab und zu, zwischen dem vielen sinnlosen Töten und Versklaven von Millionen hochintelligenter Tiere, eines herausgepickt, bei dem man dann ganz seine Tiershow abziehen kann.
Auf dieses Tier wird dann alles übertragen, was man normalerweise nicht ist. Dort lässt man dann den Tierliebhaber raushängen, wie man ihn sonst nur bei Veganern vorfindet.
Es wird auf die Tränendrüse gedrückt und in theatralischer Weise soll dem Umfeld vermittelt werden, wie tierlieb man doch ist.
Zu dieser Show wurde nun die ehemalige Giraffe "Marius" missbraucht. Stellvertretend für alle geschundenen Tiere des Fleischfressers, sollte sie nun als Alibitier für den Fresswahn der menschlichen Spezies dienen.
Dadurch wurde sie ungewollt als Verräter an ihrer eigenen Spezies missbraucht. Musste das arme Tier nicht schon vollkommen sinnlos sterben, machten die Fleischfresser aus seinem Kadaver für sich eine Alibiorgie die sich nur so gewaschen hat, stolz begleitet von der deutschen Presse.
Diese hat Erfahrung darin, bestimmte Fälle hochzupushen, um somit dem gemeinen Volk zu signalisieren, wie moralisch es doch ist, um dann genauso unmoralisch weitermachen zu können.
Wer so etwas weiß, der bekommt einen langen Hals.
Möge "Marius" in Frieden ruhen, bis zum nächsten öffentlichen Alibischlachtfest der Fleischfresserfraktion.


Millionen Schweine sind tot, es lebe die Giraffe!
http://www.sueddeutsche.de/panorama/debatte-um-getoetete-tiere-millionen-schweine-sind-tot-es-lebe-die-giraffe-1.1887226
"Um eines kleinen Bissens Fleisches willen..."
http://www.vegetarismus.ch/heft/98-2/schlacht.htm