Die Illusion von Macht

Was wird sich bei den gespaltenen männlichen Energien auf die Schulter geklopft, dass Mann es der weiblichen Energie mal wieder so richtig besorgt hat.
Da wird Zwangsenteignet, die Ressourcen wie die Kinder, vergewaltigt, übervorteilt und der Wille der weiblichen Energie herabgewürdigt, dass nur so die Schwarte kracht.
Dann fühlt Mann sich wie ein ganzer Mann.
Der gespaltene Mann definiert sich in seiner Männlichkeit darüber, wie er am besten und gezieltesten über der weiblichen Energie stehen kann.
Da werden ganzen Religionsbüchern eine Minderwertigkeit der weiblichen Energie hinzugedichtet, da werden Männer mehr verehrt, als die weibliche Energie.
Es ist lachhaft, wenn solche Männer, welche die männliche Energie mehr anbeten als ihren weiblichen ergänzenden Teil, sich tatsächlich darüber aufregen, dass es auch noch andere homophobe Männer gibt, die ihre Männerverherrlichung nicht nur im Geiste abspielen.
In Wirklichkeit zeigen diese Herrschaften nur den letzten Zipfel der Selbsterniedrigung der männlichen Energie, in dem sie die weibliche Energie auch im sexuellen Bereich ablehnen.
Deren geistigen Vorbilder sind jedoch um keinen Deut besser.
Ein Moslem, ein Christ oder ein Buddhis erniedrigt sich, hinsichtlich der Verehrung der männlichen Energie als männlicher Teil, selbst.
Er ist nicht viel besser als die Männer, die das dann noch in die Sexualität transferieren.
Es ist aber auch klar, dass das schlechte Gewissen über diese frevelhafte Gesinnung, umso mehr ihre Entladung darin findet, die anderen, die den letzten Schritt diesbezüglich getan haben, umso mehr abzustrafen, will man somit sein Gewissen beruhigen und sich als wahrer Mann aufspielen, den Mann, den Mann selbst schon lange verloren hat. Mann kann sich dabei nur selbst täuschen und sich selbst versuchen ein Alibi zu geben, doch Frau täuscht er nicht.
Die weibliche Energie schaut diesem männerverherrlichendem Treiben in vollkommener Gelassenheit zu, weiß sie, dass er ohne sie nichts ist.
Sie lässt ihn austoben, bis er sich hinsichtlich seiner Trennung von ihr beruhigt hat.
Mehr kann sie auch gar nicht machen.
Soll er sich doch auch die weiteren Jahrtausende weiter anhimmeln, solange er nicht weiß wo sein Platz ist, wird ihm das nicht viel nützen. Da kann er sich gerne einreden, dass die Unterdrückung der weiblichen Energie seine Männlichkeit beweist. Wenn er aufgewacht ist, wird er erkennen, dass wahre Macht bedeutet, sie aufzugeben. Dass wahre Macht bedeutet, sie nicht zu leben. Dass wahre Macht bedeutet, sich seinem Schicksal hinzugeben. Es hat immer nur darauf gewartet, dass er es erkennt.