In allem ist das Göttliche

Wenn du jemanden schlecht behandelst, egal wen, dann
behandelst du das Göttliche selbst schlecht.
Wenn du ein Tier versklavst, dann versklavst du Gott.
Wenn du einen Menschen mit Gewalt zu etwas treiben
willst, dann treibst du Gott mit Gewalt zu etwas.
Wer das Göttliche wirklich erkennt und wen das Göttliche
gestreift hat oder noch besser, wer gleich das Göttliche
verkörpert, der ist zu keinerlei Gewalttat gegenüber dem Leben
mehr fähig, denn er weiß, dass er damit nur dem Göttlichen selbst
schadet.
Hierzu gehört auch den anderen ihre Ressourcen streitig zu machen
um sie nach seinem Willen tanzen zu lassen.
Man erniedrigt dabei nicht andere Menschen, sondern das Göttliche.
Alles was sich auch nur irgendwie gegen andere richtet,
erniedrigt das Göttliche.
Wenn wir Frauen auf den Strich schicken, indem wir ihnen vorher
die Ressourcen streitig gemacht haben, erniedrigen wir das Göttliche.
Wenn wir Frauen zur Zwangsheirat demütigen, erniedrigen wir das Göttliche.
Jegliche Form einem anderen Menschen unseren Willen aufzuzwingen,
erniedrigt das Göttliche.
Wenn wir unsere Kinder schlagen, erniedrigen wir das Göttliche.
Wenn wir unsere Kinder von klein auf nach unseren Traditionen,
Religionen und Vorstellungen prägen, erniedrigen wir das Göttliche.
Wenn wir ausnützen, dass Kinder sich noch nicht so gut äußern können
und uns körperlich noch unterlegen sind, erniedrigen wir das Göttliche.
In jedem Kind steckt ein alter Geist der schon zigmal reinkarniert ist.
Wir müssen ihn nicht mit unseren Vorstellungen wie ein Mensch zu sein
hat zubetonieren. Dieser Mensch gehört uns nicht.
Wir haben keinerlei Anrechte auf ihn.
Je eher wir das begreifen, je schneller werden wir damit aufhören das
Göttliche nach unseren Vorstellungen formen zu wollen.
Wir haben nur ein einzige Anrecht, nämlich uns selbst zu formen, dass
wir das endlich kapieren.