Bio-Lebensmittel sind die normale Nahrung

Unsere Vorfahren einschließlich unserer Großeltern, haben sich ausschließlich von Bio-Produkten ernährt.
Erst nach dem Krieg wurde massiv auf gespritztes, schnell wachsendes Obst und Gemüse umgestellt.
Das sorgte für eine größere Gewinnspanne bei den Herstellern unserer Nahrung.
Die Dünge- und Spritzmittelfirmen konnten so ihren Umsatz steigern und die Bauern auch.
Man brauchte sich weniger um das Gleichgewicht der Erde zu kümmern und haute das Zeug einfach mal schnell auf unsere Lebensmittel. Alles was man ansonsten natürlich regeneriert hatte, wurde jetzt mit künstlichen Phramaprodukten niedergemäht. Wie dabei der Urboden versaut wurde, für die nachfolgenden Genergationen war vollkommen egal, einfach drauf damit.
Je schneller das Zeug wuchs, je besser. Dass unsere Nahrung selbstverständlich damit nicht mehr den Qualitätsanforderungen unserer Vorgängergenerationen entsprach war klar.
Ökologischer Landbau bedeutet nichts anderes, als die Nahrung wieder so anzubauen, wie alle unsere Vorgängergenerationen vorher, ohne dass unsere Nahrung versaut wurde durch Gewinnstreben der Bauern und Pharmaindustrie.
Wenn wir zu biologisch angebauter Ware greifen, dann greifen wir zu natürlich gewachsenen Lebensmitteln, wie sie eigentlich sein sollten und bis zu dieser ausufernden Gier auch waren.
Wir können unsere Gesundheit und unsere Umwelt selbstverständlich auch weiterhin der Gier von ein paar Wenigen opfern, wir können aber auch wieder dorthin zurück, wo wir schon einmal waren, zu einer Nahrung, die diesen Namen auch verdient.
Diese muss bei weitem nicht teurer sein wie gespritzte Nahrung. In vielen Fällen kostet Bio weniger wie gespritztes konventionelles Zeug. Da können Strauchtomaten im Supermarkt schon mal 3,99 Euro pro Kilo kosten, während die geschmacklich weltklasse Tomaten im Naturkostladen im Angebot nur 1,80 Euro pro Kilo zur gleichen Zeit kosten oder Erdbeeren am Markt 4,90 Euro kosten und im Naturkostladen 3,50 Euro.
Ganz besonders merkt man es auch am Spargel. Der kostet am Markt weitaus mehr wie im Naturkostladen, wo das Pfund nur 3,98 Euro kostet und geschmacklich den konventionellen Spargel um Längen schlägt.
Vergleichen ist hier einfach alles, aber nicht gleich von vornherein abwinken und schreien, "Bio" ist viel zu teuer und nur eine Geschäftemacherei, denn das trifft nur auf die Ware zu, die man sich schon seit Jahrzehnten durch gut gemachte Propaganda der konventionellen Anbauer unterjubeln hat lassen und bei der man bis heute deshalb noch glaubt, dass sie die normale Nahrung sei.



Vorteile des ökologischen Landbaus
Gesunder Boden
Zentrales Anliegen der ökologischen Landwirtschaft ist es, die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten und zu verbessern. Der Einsatz von mineralischen Stickstoffdüngern ist verboten. Stattdessen werden mit organischen– möglichst hofeigenen- Düngern die Kleinstlebewesen und Mikroorganismen in der Erde gefördert. Durch schonenden Umgang mit der Humusschicht, den Anbau von Zwischenfrüchten und Gründüngung soll die Bodenstruktur und das Wasserhaltevermögen verbessert werden.

Vorbeugender Pflanzenschutz statt Pestizide

Die starke Verunkrautung, der Anstieg von Pflanzenkrankheiten und Insektenbefall stehen häufig in direktem Zusammenhang mit dem Einsatz von Kunstdünger. Zum Alltag in der konventionellen Landwirtschaft gehört dementsprechend der massive Einsatz von Herbiziden und Insektiziden. Schadstoffe und Rückstände von Pflanzenschutzmitteln können sich in Böden und Pflanzen anreichern. Der biologische Landbau ist nicht restlos vor den Auswirkungen der konventionellen Landwirtschaft geschützt wie beispielsweise der Nitrofenskandal wieder einmal bewiesen hat.

Künftig sollen gentechnisch verändertes Saatgut und entsprechende Spritzmittel die Probleme der industriellen Landwirtschaft lösen. Chemisch-synthetisch hergestellte Pestizide und erbgutverändertes Saatgut sind in der ökologischen Landwirtschaft verboten. Schutz vor Schädlingen, Pilzbefall und Krankheiten wird durch die Gesamtheit aller Kulturmaßnahmen und richtige Sortenauswahl erreicht. Bei Befall kommen biologische Schädlingsbekämpfungsmittel oder Nützlinge zum Einsatz, neben einigen ausdrücklich in der EG-Öko-Verordnung erlaubten mineralischen Mitteln bei bestimmten Krankheiten.


Folgen der konventionellen Landwirtschaft
Immer höhere Erträge in immer kürzerer Zeit zu erzielen geht auf Kosten der Natur und der Gesundheit von Mensch und Tier. Auswirkungen sind:
• mit Nitraten/Phosphaten belastete Böden und Gewässer
• mit Pestizidrückständen belastete Lebensmittel
• unwürdige Massentierhaltung (Legebatterien, Spaltenböden, Tiermehlverfütterung, Verwendung von Antibiotika, Hormonen, tierquälerische Schlachttransporte)
• Umwandlung von Kulturlandschaften in „ausgeräumte Agrarsteppen“
• Klimaveränderung
• vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten
• skrupellose Ausnutzung von Land und Menschen, um billigst Produkte wie Bananen, Kaffee, Tee, Baumwolle, Blumen usw. zu produzieren.


http://www.momonaturkost.de/bioladen/bioanbau.html








Studie beweist: Bio-Anbau ist effizienter


UN sagt: Globale Nahrungsmittelproduktion könnte so verdoppelt werden

Eine 30 Jahre lang andauernde US-amerikanische Studie lässt keinen Zweifel offen: Bio-Anbau ist konventionellen Methoden überlegen – in jeder Beziehung. Somit sind Behauptungen, wir müssten Pestizide usw. in Kauf nehmen, um die Menschheit mit Nahrung zu versorgen, endgültig widerlegt.
Das Rodale Institute in Pennsylvania beobachtete den Ertrag von konventionell und biologisch bewirtschafteten Feldern und machte eine beeindruckende Entdeckung: Nach einer Übergangsperiode von nur drei Jahren erbrachten die neu biologisch bewirtschafteten Felder bereits denselben Ertrag wie die weiter konventionell bestellten Felder. 
Darüber hinaus waren die Bio-Pflanzen widerstandsfähiger. In Jahren mit anhaltenden Trockenperioden wurde z.B. auf Bio-Mais-Feldern bis zu 31 Prozent mehr Ertrag erzielt. Damit schnitten sie auch weit besser ab als genmanipulierte Varianten, die eigens dafür ausgelegt wurden, Dürre zu tolerieren. Diese Gen-Sorten brachten nur zwischen 6,7 und 13,3 Prozent mehr Ernte als konventionelle, nicht-manipulierte Varianten.

Bio ist drei Mal profitabler

Was für die Bauern allerdings wirklich zählen dürfte, ist ihr Einkommen. Bio-Betriebe zeigten sich in den vergangenen 30 Jahren dieser Studie drei Mal profitabler als konventionelle Systeme. Die Kunden schätzen die gelieferte Qualität und sind bereit, einen angemessenen Preis dafür zu zahlen. Darüber hinaus sollen Bio-Bauern etwas niedrigere Investitionskosten haben, das berichtet The Star Phoenix. Insgesamt sollte es ein Warnsignal der Studie sein, dass Bauern mit genetisch manipulierten Pflanzen langfristig am wenigsten verdienen.
Bio-Anbau erfordert 45 Prozent weniger Energie als die konventionelle Landwirtschaft, ist 28 Prozent effizienter, verbessert nachhaltig die Bodenqualität und beugt der Bodenerosion vor. Wasser, das bei konventionell bewirtschafteten Feldern von der Oberfläche abläuft und Erde mit sich nimmt, sickert bei Bio-Böden mühelos durch – bis zu 20 Prozent mehr kommt im Grundwasser an. Eine UN-Studie kommt außerdem zu dem Schluss, dass Bio-Bauernhöfe bis zu 30 Prozent mehr Arbeitsplätze schaffen. Die einzigen, die vom Bio-Anbau nicht profitieren, sind die großen Chemiekonzerne.
Das Ergebnis dieser Langzeit-Studie zeigt deutlich, dass wir auf kleinbäuerlichen Bio-Anbau setzen sollten, um dem globalen Bedarf effektiv zu begegnen. Mit derlei Methoden könnten wir die weltweite Nahrungsmittelproduktion in den nächsten zehn Jahren sogar verdoppeln, so die Erkenntnis eines UN-Berichts.

http://www.weeyoo.de/studie-beweist-bio-anbau-ist-effizienter/

Greenpeace warnt schon lange davor und fordert auch Grenzwerte für den Einsatz von mehreren Giftstoffen. Denn in Deutschland werden über 30.000 Tonnen Pestizide auf Äckern, Weinbergen und Obstpantagen gesprüht. Das hat nicht nur Folgen für die Lebensmittel, sondern diese Giftstoffe gehen auch in unser Grundwasser, wo es in die Nahrungskette übergeht und wir alle es in unserem Trinkwasser zurück bekommen. Auch die Tierwelt ist von den Giftstoffen betroffen. 2008 gab es ein Massensterben der Bienen, für das das Insektizid Clothianidin von der Firma Bayer CropScience AG (BCG) verantwortlich gemacht wurde. Diese Firma ist ein selbständiger Teilkonzern der Bayer AG. Interessant ist, dass der Schwerpunkt dieser Firma in der Herstellung von chemischen und pharmazeutischen Produkten liegt. Praktisch, wenn jemand auf Grund der Spritzmittel eine Allergie entwickelt, kann die gleiche Firma auch ein Medikament anbieten. Der Gewinn bleibt in einer Hand.
Bei vielen Obst- und Gemüsearten kann man heute nicht mehr von gesunder Ernährung reden, sondern jeder sollte sich bewusst machen, dass man zusätzlich auch einen Giftcocktail an Schadstoffen zu sich genommen hat.

http://www.vitaminanalyse.de/2012/06/bio-oder-konventioneller-anbau/

Sechs Gründe für Bio-Lebensmittel
http://www.raus-aus-der-box.com/sechs-grunde-fur-bio-lebensmittel/

Hier die absolute und beste Methode mit unserer Erde umzugehen.
Auch das wäre möglich und würde alle mit Nahrung versorgen, weil wir keine
Nahrungsenergie mehr aufgrund dessen, dass wir sie erst an Tiere verfüttern, verschleudern würden.

http://www.lebegesund.de/UserFiles/Image/docs/friedfertiger_landbau.pdf

Ökologische Folgen des Fleischkonsums
http://www.vegetarismus.ch/info/oeko.htm