Wenn der Himmel entscheidet

Ja, wir haben eine bestimmte Vorstellung von uns, eine bestimmte Vorstellung wie alles ist und wie wir sind, doch in unserem gespaltenen Ausdruck ist diese Vorstellung falsch.
Wir glauben zu wissen, doch wir wissen in diesem Zustand nichts. Deshalb werden wir in Situationen versetzt, müssen Dinge tun, von denen wir nicht wirklich wollten, dass wir sie tun und dennoch sind sie passiert.
Dinge die wir in unserer Verurteilung uns selbst gegenüber gelegt haben. Dinge die wir nicht verstehen und die wir anderen übel nehmen und die wir deshalb genau aus diesem Grunde tun werden.
Das ist der Weg. Nur so wachsen wir aus unserer eigenen Selbstverurteilung wieder heraus. Indem wir Dinge tun, die wir verurteilen.
Erst wenn wir diese Dinge getan haben, selbst getan haben, wissen wir, dass auch jeder andere ebenfalls keine Wahl hatte, das zu tun. Dass ihn seine Verurteilung über sich selbst dahin getrieben hat, so wie uns jetzt.
Erst wenn wir am eigenen Leib erkennen, dass wir in bestimmten Situationen nicht mehr unser eigener Herr sind, können wir uns erst wieder auf den Weg zu uns selbst machen.
Deshalb tun wir Dinge die wir verachten. Dinge die wir hassen. Weil wir so lernen, jeden anderen zu verstehen, der diese Dinge tat. Nur so kommen wir wieder aus unserer Verurteilung heraus.
Wir sagen heute, das würden wir nie tun, nur um es morgen machen zu müssen.
Das zeigt uns auf, wie wenig mehr wert wir denjenigen gegenüber sind, die es gestern schon machten.
Plötzlich sind wir derjenige selbst. Sind in seinen Fußstapfen und am Ende des Weges gibt es keine Verurteilung mehr.
Nicht gegen andere, nicht gegen uns selbst.
So ist das Leben.
So ist der Weg.