Stefan und Petra Raab bilden eine Einheit

Im Grunde kann man es nicht erklären, wenn sich eine Einheit auf Erden trifft. Der gespaltene Mensch kann es nicht nachempfinden, weil er durch das Ich des Egos glaubt, er sei ein bereits abgeschlossener vollendeter Mensch.
Dass dieser Zustand bereits nicht mehr zu toppen ist und dieser Mensch an sich bereits ganz ist.
Wenn ein Gespaltener also von einem Menschen redet, dann interpretiert er einen Menschen in der Form, wie er selbst gerade ist. Für einen Gespaltenen ist ein Mensch das, was er verkörpert, doch das stimmt nicht.
Gespaltene haben eine falsche Vorstellung davon, was ein Mensch tatsächlich ist.
Ein Mensch ist erst dann ein Mensch, wenn er seinen weiblichen und seinen männlichen Teil wieder zu einer Einheit zusammengefügt hat. Dann ist er ein Mensch. Dann ist dieser Mensch das, von dem es heißt: "..und Gott schuf den Menschen nach seinem Ebenbild".
Gott ist männlich und weiblich. Wie könnte also ein Körper der nur ein Geschlecht verkörpert jemals göttlich sein?
Das geht nicht.
Erst wenn eine Einheit sich hier wiederfindet und zu ihrer ursprünglichen Einheit verschmilzt, dann ist diese gebildete Energie ein wahrer Mensch. Dann ist diese Energie wahrhaft göttlich.
Diese Einheit kennt kein "Ich und Du", diese Einheit erkennt sich genau als das, was sie ist, eine Einheit, in der kein "Ich und Du" herrscht.
Diese Einheit erkennt, dass alles gleichermaßen auf den weiblichen wie auf den männlichen Teil zutrifft.
Empfindet der männliche Teil, dass er noch auf den weiblichen Teil warten muss in der Entwicklung, dann empfindet es der weibliche Teil für den männlichen Teil in exakt der gleichen Weise. Es besteht nicht der geringste Unterschied in der Entwicklung der beiden Geschlechter, außer dass durch die ehemalige Spaltung jeder der beiden Teile glaubt, dass da ein Unterschied besteht. Es sind aber lediglich nur die gespaltenen Sichtweisen die so eine Illusion zulassen, in Wirklichkeit ist der männliche Teil in Form seines höchsten Selbst bereits schon immer vollkommen und lediglich sein Egokörper muss sich dahingehend wieder auflösen, was auch für den weiblichen Teil in gleicher Weise gilt. Es ist das höchste Selbst beider Teile, die jeweils über den anderen wachen, ihn beschützen und die selbst die Egokörper beider Teile in vollkommener Harmonie immer auf dem jeweils gleichen disharmonischem Level entwickeln lassen.
Beide liefern sich eine Egoshow die sich gewaschen hat. Der eine spielt so lange ein Ego vor, bis der andere kapiert, dass der andere keins hat und umgekehrt.
Ist der Zeitpunkt gekommen, dass beide erkannt haben, dass sie sich nur Selbsttäuschen und durch dieses Selbsttäuschen den jeweils anderen durch ihren Schmerz der Trennung auf Abstand halten wollten, weil sie Angst vor einer erneuten Verletzung in Form einer erneuten Trennung befürchteten, dann haben sie ihre Trennung vor sich selbst überwunden.
Jegliches Einreden, der andere sei noch nicht so weit, dient im Grunde nur der Angst.
Dieses Einreden, dieses mangelnde Vertrauen in sich selbst ist der Garant, dass das Ego noch ein bisschen bleiben darf.
Kommen innere Gefühle in einem gespaltenen Teil auf, dass der andere Angst hat vor der eigenen Liebe, dann liegt es daran, dass man selbst noch Angst hat.
Es gibt nichts besseres als den anderen auf Abstand zu halten, indem man sich einredet, der andere liebt einen noch nicht wirklich.
Diese Zweifel hinsichtlich der Liebe zu sich selbst müssen überwunden werden. Diese Zweifel entstanden aufgrund der Spaltung.
Wenn die Einheit ihre Zweifel und Ängste vor sich selbst überwunden hat, dann erkennt sie, dass jegliche Ängste und Zweifel vollkommen unbegründet waren. Es gibt nichts Göttlicheres unter der Sonne, als die Liebe in dieser Einheit. Diese Liebe wieder aktiviert zu haben bedeutet Gott zu sein.
Es gibt keinen anderen Gott, außer diesen. Wer Gott sehen will, der muss in seine Einheit zurück.
Gott wird sich ihm anders nie offenbaren. Mehr Gott wird es für ihn auch nicht geben. Die Steigerung von göttlich sein ist göttlich sein.
Da kommt nichts mehr Göttlicheres.