Der gewaltbesetzte "Familienmensch"

Jegliche Gewalt die ein Mensch gegenüber anderen Menschen auslebt, tut er sich selbst an.
Wenn jemand Frauen auf den Strich schickt, dann schickt er damit gleichzeitig seine eigene Mutter auf den Strich und seine eigenen Töchter.
Wenn jemand andere erpresst durch Gewalt, wenn jemand andere ausbeutet, erniedrigt und unterdrückt durch Gewalt, dann muss er sich einfach nur vorstellen, dass er das gerade seinen liebsten Familienmitgliedern antut. Seiner Mutter. Seiner Frau, seinen besten Freunden. Dann weiß man, wie gut so ein Mensch wirklich ist. Wie verlogen auch seine Beziehung zu seinen eigenen Familienmitgliedern ist.
So ein Mensch weiß gar nicht, was Familie wirklich bedeutet. So ein Mensch kennt keine Liebe zu anderen Menschen, denn dann würde er alle Menschen gleichermaßen mit dieser Liebe die angeblich in ihm innewohnt behandeln. Ein liebender Mensch hat gar nicht die Energie, Gewalt an anderen auszuleben.
Wer also sagt, er sei ein guter Mensch und lebt gleichzeitig Gewalt gegen andere Menschen, der lügt.
Der ist noch lange davon entfernt, ein wirklich gutes Familienmitglied zu werden.