Der Dämon

In dem Moment wo der Mensch gespalten wird, wird er zum Dämon.
Er wird der Abschaum des Kosmos, gelenkt von seinem Schmerz der Spaltung.
Er ist der personifizierte Hass, der in seiner Denk- und Handlungsweise nichts Liebendes mehr verkörpert.
Sein ganzes Wesen schwingt ohne jegliche Liebe die ersetzt wurde durch Selbsthass. Dieser Dämon hasst sich. Er hasst alles. Da er aber seine eigene Spaltung verdrängt hat, denkt das Wesen immer noch von sich es sei göttlich, deshalb beherrscht es sich in seinem Handeln um nicht zu manifestieren, was er tatsächlich ist.
Würde er das tun, müsste er erkennen, was er tatsächlich ist. Was für eine Energie ihn tatsächlich lenkt und wie er so in diesem gespaltenen Zustand wirklich ist. Deshalb kaschiert er das mit einem Schauspiel, in dem er sich lieb gibt.
Es nützt jedoch nichts das nur zu spielen, wenn die Energie die er in sich trägt genau das Gegenteil verkörpert. Dadurch wird er nicht liebend, sondern dadurch wird er erst recht falsch.
Er schwingt in dieser kompletten Falschheit, auch wenn er für das Auge etwas komplett anderes versucht darzustellen.
Der Mensch ist was er schwingt, nicht was er schauspielert.
Das Unterbewusstsein eines jeden Einzelnen weiß um dieses große Schauspiel was sich hier die Dämonen gegenseitig abliefern, deshalb fußt hier auch nichts auf Ehrlichkeit. Es ist ein gegenseitiges ständiges sich fertig machen wollen, Machtkämpfe, die das Zusammenleben bestimmen.
In jeder Wortwahl, in jedem Gedankengang geht es lediglich darum, wie man seinen Selbsthass am besten an den Mann oder die Frau bringen kann.
Hier herrscht das reinste Chaos, die reinste Gewalt. Es gibt keine zwischenmenschlichen Beziehungen, es gibt nur Dämonenkampf.
Wirkliches Denken, wirkliches Lieben findet nicht statt. Es sind lediglich einprogrammierte Muster die den Dämonen lenken.
Er selbst merkt gar nicht wie er von seinem unbewussten Schmerz geführt wird. Wie er anders fühlt, handelt und denkt wie er von sich denkt.
Wie er lieblos ist. Wie manipulativ er ist. Wie er bereits aus seinem Unterbewusstsein heraus versucht jeden um sich herum so zu steuern und so zu missbrauchen, dass er das Beste für sich dabei herausschlagen kann.
Es geht ihm in seiner kompletten Handlungs- und Denkweise nur darum, für sich selbst den größtmöglichen Nutzen zu ziehen. Es geht ihm darum, die Energie von anderen für sich selbst auszubeuten, so viel wie möglich für seine eigene Verwirklichung zu bündeln und sich somit über die anderen zu erhöhen.
Je mehr Energien der anderen er dabei für sich ausnützen, versklaven und auf sich bündeln kann, je besser geht es ihm. Je mehr fühlt er sich darin bestärkt doch schon Gott zu sein.
Das ist die Energie die einen Dämon antreibt. Das ist die einzige Energie, die einen Dämon antreibt. Sich selbst ein Schauspiel zu liefern um sich einreden zu können, in diesem gespaltenen Zustand bereits göttlich zu sein.