Das Ego und sein Dualseelengegenargument

Immer wieder liest man vom gespaltenen Menschen das Argument, dass der Mensch keine Dualseele benötigt und in sich selbst die männlichen und weiblichen Anteile trägt und sie nur wieder ausgleichen, kommen lassen oder sonst was muss, damit er wieder seine Göttlichkeit erlangt.
Dieses Argument ist mit absolut einfacher Logik zu widerlegen.
Wenn dem wirklich so wäre, dann hätte der Mensch seine Göttlichkeit nie verloren.
Wie sollte er auch seine Göttlichkeit verlieren, wenn er immer sich als göttliches Wesen hatte?
Wie kann von einem Gott etwas verloren gehen? Gott ist die höchste Energie im Universum, was könnte mehr Macht haben im Universum als Gott oder das Göttliche persönlich?
Es gibt nichts, was eine göttliche Einheit in einen nichtgöttlichen Zustand versetzen könnte, deshalb heißt es ja göttliche Einheit. Wer eine göttliche Einheit ist, dem kann keiner seinen göttlichen Status nehmen. Der ist eine göttliche Einheit und fertig. Wenn ein Mensch so wie er jetzt ist, wieder göttlich werden könnte, dann hätte er seinen Gottstatus nie verloren.
Das ist eine absolut einfache Logik, denn wenn er in diesem Zustand seiner Manifestation göttlich war, wäre er es so auch immer geblieben. Also war und ist er in diesem Zustand seiner Manifestation nicht göttlich.
Es ist so vollkommen einfach, nur das Ego lügt den Menschen diesbezüglich an, weil es sich dadurch nicht eingestehen muss, dass es
1. Gespalten wurde
2. Machtlos ist
3. Weder liebesfähig, noch bei vollem Bewusstsein in diesem Zustand ist.
4. So nicht göttlich ist
5. So nicht wieder göttlich werden kann
6. Nur ein kleines Würstchen ist, das sich in seinem gespaltenen Zustand ständig und permanent einredet, dass er es auch gespalten irgendwie wieder hinbekommen könnte, wenn er nur feste und immer wieder daran glaubt, dass er als gespaltene Einheit nicht seine ergänzende andere Hälfte benötigt um wieder ganz zu werden.
7. Weil er Riesenangst vor dieser Begegnung hat.
8. Weil er weiß, dass dann sämtliche Lügengeschichten um seinen Zustand vorbei sind.
9. Weil er sich dann WIRKLICH mit sich auseinandersetzen muss.
10. Weil das WIRKLICH schmerzhaft ist.
11. Weil sämtliche Selbstlügen dann den Bach runter gehen.

DESHALB lügt sich der gespaltene Mensch ständig und permanent an und sagt, ach ich brauche niemanden. Ich werde schön alleine irgendwann wieder göttlich. Dass er immer noch göttlich wäre, wenn er sich so in diesem Zustand als Gott genügen würde, bemerkt er nicht.
Verdrängt er. Ignoriert er.
Er ist jedoch ABHÄNGIG von jemanden, MACHTLOS diesem Jemand gegenüber und genau
das macht ihm Angst. Das will er nicht. Diese Hingabe an jemand anderen. Diese Selbstaufgabe.
Das empfindet er als mangelnde Liebesfähigkeit. Es ist jedoch genau umgekehrt. Es ist diese Hingabe, diese Selbstaufgabe zu jemand anderen, die einen erst göttlich macht. Dieses Loslassen des eigenen Egos, hin zu einem anderen, um diesen einfach zu lieben, weil man nicht anders kann. Weil es schon immer so war. Weil das seine Bestimmung ist. DAS ist wahres Lieben. Ohne Sinn und Verstand. Ohne die Kontrolle zu behalten. Sich einfach dieser Energie die einem gegenübertritt und die man als Gott erkannt und anerkannt hat, sein Leben übergeben. Nichts mehr von sich festhalten. Nicht warten, bis man glaubt auch ohne dieses Gegenüber irgendwann wieder lieben zu können. Könnte man das, würde man seine Liebesfähigikeit nie verloren haben. Deshalb kann und wird man es auch nie in diesem Zustand seiner eigenen Gespaltenheit jemals können, weil das, was als Selbstliebe ständig vom Ego als Liebe ausgerufen wird, nichts anderes ist wie Egoliebe. Wie das Umschmeicheln von seinem eigenen Ego, das sich einredet, wenn es sich selbst nur genügend liebt, dann kommt schon irgendwann diese Göttlichkeit zurück. Schon mal sich selbst gestreichelt? Was empfindet man so, wenn man meint sich körperlich auch vollkommen ohne jemand anderen befriedigen zu können? Wenn doch der Liebesakt so wunderbar mit sich selbst funktioniert, warum dann noch krampfhaft als Gott jemanden suchen mit dem es mehr Spaß macht als alleine? Genügt sich Gott also doch nicht? Braucht Gott jemand anderen, um wahrhaftige sexuelle Befriedigung zu erfahren? Also im gespaltenen Ausdruck als eine Hälfte Gottes, sieht es zumindest sehr danach aus.
Da wird krampfhaft versucht diese Lücke irgendwie wieder aufzufüllen. Müsste man ja gar nicht, wenn man so in diesem Ausdruck schon Gott ist. Kinder zeugen und Leben erschaffen kann man so als Gott in seinem Ausdruck natürlich auch schon ganz alleine. Ach nein, da fehlt tatsächlich noch die andere Hälfte.
Hoppala, habe ich tatsächlich die andere Hälfte gesagt. Ups, das kann ja gar nicht sein. Was für eine andere Hälfte? Genau, ebenjene andere Hälfte, mit der Mann oder Frau erst göttlich wird.
Milliarden Menschen leben diesen Verlust von sich selbst tagtäglich vor. In dem sie wie aus einem inneren Wissen heraus ständig und permanent meinen das andere Geschlecht ergattern zu müssen.
Milliarden Menschen sind das kleine Beispiel. Milliarden Menschen und ihr gelebtes Beispiel, können nicht irren. Im Großen wie im Kleinen.
Der gespaltene Mensch redet sich aber trotz dieses, seines gelebten Umstandes, in dem er auch noch diese Göttlichkeit versucht zu leben, ein, dass er an sich aber wirklich niemanden benötigt, um schon göttlich zu sein. Der Partner von solchen Menschen, dient dann als was nochmal genau?
Für was haben dann solche Menschen die so großartig schwadronieren, dass sie ja eigentlich von ganz alleine göttlich werden, überhaupt einen Partner?
Die zeigen doch schon alleine dadurch, dass sie sich selbst anlügen. Ja, ich brauch ja niemanden, gleichzeitig wohnen sie aber mit einem Partner zusammen, leben also diesen Umstand, alleine eben nicht vollkommen zu sein putz und munter dabei aus.
Ja, der Mensch ist wirklich gespalten.
Das beweist er sich tagtäglich auf´s Neue.