Ehebruch, die Geliebte und seine aufgestellten Regeln

Ein Ehebruch ist nur dann möglich, wenn der Ehemann und die Geliebte stillschweigen darüber bewahren.
Das ist die oberste Regel bei einem Ehebruch.
Eine Geliebte hat nicht das Recht zur Ehefrau zu gehen und dort klaren Wein einzuschenken über die Machenschaften des Mannes.
Warum eigentlich nicht?
Wer hat solche Regeln aufgestellt?
Genau, der Mann, der sich somit seine Geliebte und seine Ehefrau halten kann.
Bei der einen muss man nichts verändern am Leben, was zuweilen zu Streß führen kann und bei der anderen bekommt man den Sex den einen die Ehefrau schon lange verwehrt.
So schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe.
Schlecht ist es nur, wenn die Geliebte dann nach einiger Zeit dieses Spiel durchschaut, dann wird es immer enger für den Mann, der diese Situation bis zu seinem Tod aufrecht erhalten kann.
Während die Geliebte sich auf Dauer immer eine Partnerschaft mit dem Mann ersehnt und sich nur deshalb sexuell mit dem Mann eingelassen hat, will der Mann ausschließlich Sex mit der Geliebten.
Als Partner hat er ja seine Frau. Selbstverständlich benutzt er als Ausrede gerne einmal, dass das zu große Umstände machen würde, seine Frau zu verlassen, doch wer möchte schon als Frau unwichtiger sein als irgendwelche äußeren Umstände, wie ein Haus, Kinder oder sonst irgendein Kram den er sich für seine Ausrede so alles ausdenkt. Wer mit jemanden ins Bett steigen kann, der kann auch die dementsprechenden Konsequenzen aus seiner Handlung ziehen, denn einen Vater oder Ehemann der sich wie ein Freier aufführt, wollen ohnehin keine Kinder und die Ehefrau schon gleich zweimal nicht.
Von daher ist es immer gut, wenn nach einer kurzen Zeit Klartext geredet wird. Die Geliebte sollte einfach zu der Ehefrau hingehen und ihr sagen, dass ihr Mann eine Affäre mit ihr hat. Das schafft klare Verhältnisse und ist ehrlich.
Lassen sie sich nicht als Geliebte davon abbringen, weil das in der Gesellschaft für das Verhalten von Geliebten nicht so vorgesehen ist. So eine Mär vom falschen Verhalten der Protagonisten hat der Ehemann in Umlauf gebracht. Er zwingt die Geliebte dazu, sich an dieser Lüge mit zu beteiligen. Er zwingt sie dazu, unehrlich und unaufrichtig zu sein. So ein Mann kann sie gar nicht lieben. So ein Mann weiß gar nicht, was Liebe bedeutet. Niemand der wirklich liebt will, dass seine Geliebte zur Lügnerin wird.
Niemand der eine Ehefrau wirklich liebt will, dass sie belogen wird. Machen sie das Spiel als Frau nicht zu lange mit. Für einen kurzen Moment OK, bis er die neue Situation geklärt hat, zieht er es unnütz in die Länge, dann seien sie als Geliebte zur Ehefrau ehrlich. Sie haben das Recht dazu, denn deren Ehemann vögelt sie.
Sie sind nicht nur so ein Zuschauer oder eine fremde Person, sie sind mittendrin, statt nur dabei.
Eher gesagt, er ist mittendrin, in ihnen. Von daher schämen sie sich nicht, wenn sie Ehrlichkeit von ihm fordern, das hat seine Frau und sie verdient. Ist er dazu zu feige, dann machen sie das für ihn.
Es kann natürlich sein, dass er hinsichtlich ihres Mutes dann den Schwanz einzieht, weil ihr Mut ihm aufzeigt wie feige er ist.
Mit diesem Rückzieher können sie dann aber leben, denn so ein Mann war in jeglicher Hinsicht ohnehin nicht der Bringer.