"Die Deutschen haben den Krieg angefangen"

Eines der geisteskrankesten Argumente die man immer wieder mal in Diskussionen mit Deutschenhassern bekommt ist die Aussage: "Die Deutschen haben den Krieg angefangen".
Mit diesem Argument soll das ermorden von 6 Millionen unschuldigen Frauen, Kindern und Männern durch die Alliierten gerechtfertigt werden.
Dieses Argument reicht für viele aus, dass man Völkermord betreiben darf. Wer jedoch nur ein kleines bisschen weiter denkt wird erkennen, dass genau so auch die Nazis im Dritten Reich argumentiert haben.
"Die Juden haben doch angefangen". Die Juden haben uns ausgenommen und übervorteilt. Jeder der Gewalt an anderen ausübt sagt immer: "Der hat doch angefangen".
Damit werden dann die Gewalttaten an anderen gerechtfertigt. Es gibt aber keine Rechtfertigung für Gewalttaten an anderen. Derjenige der Gewalt an Unschuldigen ausübt ist immer schuld. Egal was für Begründungen er auch immer dafür anführen will. Bei den Juden begreifen das die Menschen, bei den Deutschen nicht. Das ist gelebter Rassismus gegen ein ganzes Volk. Damit zeigen die Menschen nur, dass sie noch nichts begriffen haben. Dass sie mit zweierlei Maß messen. Solche Menschen haben noch kein Gerechtigkeitsempfinden. Solche Menschen sind noch nicht geprägt von Gleichheit für alle. Solche Menschen sind Rassisten. Solche Menschen sind Nazis. Jeder der das Argument bringt,die Deutschen haben doch angefangen, also haben sie es auch verdient, dass ihr ganzes Volk bestialisch durch Bomben der Alliierten verbrannt, zerfetzt und ermordet wurden und deshalb muss man auch diesen Völkermord nicht mit dem der Juden gleichsetzen, der ist ein Rassist.
Ein anderes rassistisches Argument was man immer wieder mal von Deutschenhassern hört ist, dass diese doch etwas gegen den Holocaust hätten unternehmen können. Auch diese Argumentation ist Rassismus gegen die Deutschen. Wer sich heutzutage umschaut der wird erkennen, dass kein einziges Volk weltweit in der Lage dazu ist, auch in Friedenszeiten, die Ausbeutung, Versklavung, Eliminierung, Folterung, Kriege gegen ganze Nationen und deren Ausplünderung, systematische Völkervernichtung etc. auch nur im Ansatz zu unterbinden. Den Deutschen wirft man aber auch noch heute als einziges Land auf der Welt vor, dass sie das doch hätten tun können. Auch hier sieht man wieder einmal, wie hier mit zweierlei Maß gemessen wird.
Die Menschen sind nicht in der Lage sich selbst zu reflektieren. Sie leben so derartig in ihrer Verurteilung eines bestimmten Volkes gegenüber, dass sie ihre eigene Feigheit gar nicht wahrnehmen können. Dass sie gar nicht erkennen können, dass sie JETZT in einer Zeit leben, in der Eliten den Menschen in ihrem eigenen Land die Existenz nehmen und das millionenfach. Gegen dieses jetzige Leid gegen ganze Völker und Nationen, gegen diese Menschenverachtung schaffen sie es nicht im Hier und Jetzt vorzugehen und dies zu ändern.
Verurteilen aber gleichzeitg andere, dass sie dazu nicht in der Lage waren. So geisteskrank und gespalten ist der jetzige Mensch, dass er nur das Fehlverhalten von anderen wahrnimmt aber sein eigenes Fehlverhalten, seine eigene Feigheit und seinen eigenen Rassismus vollkommen ausblendet.


Die Deutschen sind genauso Opfer wie die Juden
http://petraraab.blogspot.de/2012/05/die-deutschen-sind-genauso-opfer-wie.html