Das Leben ist Arbeit

Wer glaubt, dass der Mensch arbeitslos ist, wenn er nicht bestimmte Tätigkeiten ausführt, der irrt.
Die Eliten des Landes bestimmen, was als Arbeit zählt und was nicht, durch ihr Kapital. Damit entwerten sie alle Arbeiten, die dennoch Arbeiten sind, wie zum Beispiel die Arbeit der Mütter.
Eliten haben einfach beschlossen, dass das keine Arbeit ist, also gibt es dafür auch kein Geld. Das ist jedoch die Hauptarbeit im Volk. Kinder großzuziehen. Das wurde jedoch auf ein Nebengleis verschoben und so hingestellt, als ob es überhaupt keine Arbeit mehr ist. Andere Arbeiten widerum, die ein Volk gar nicht für seine Entwicklung benötigt und die nur dazu da sind, das Volk systematisch auszubeuten, gelten als Arbeit.
Zu so einem asozialen Verein ist die Menschheit verkommen. Das liegt daran, dass die Arbeit an sich selbst, die Weiterentwicklung hin zu einem anständigen und moralischen Menschen, nicht mehr als Arbeit gewertet wird. Das ist jedoch mit dem Kindergroßziehen das Wichtigste an Arbeit überhaupt. Für diese Arbeit haben wir jedoch keine Zeit mehr, weil wir damit beschäftigt sind, in großem Stil andere abzuzocken und ihrer Ressourcen zu berauben, was wir dann als Arbeit titulieren.
Das heißt also, die tatsächliche Arbeit im Volk wird vernachlässigt oder bleibt gleich ganz liegen.
Wenn natürlich so viel Faulheit im Volk gefördert wird, dann ist es auch kein Wunder, dass hier alles den Bach runtergeht.
Dass die breite Masse immer weiter verarmt und zum Schluss nur noch die Asozialsten und Skrupellosesten im Volk übrig bleiben.
Mit Entwicklung hat das natürlich dann nichts mehr zu tun. So kann sich ein Volk selbstverständlich nicht weiterentwickeln, wenn man die tatsächliche Arbeit im Volk überhaupt nicht mehr entlohnt.
Wenn man den Wert eines jeden einzelnen Menschen für die Gemeinschaft nicht mehr schätzt. Wenn man nicht schätzt, dass er alleine schon deshalb eine Bereicherung für die Gemeinschaft ist, weil er da ist.
Weil er durch seine Energie dafür sorgt, dass andere sich dadurch gereizt, geborgen, provoziert, gefordert, gestützt etc. fühlen. Alleine für diese Arbeit an anderen, die er mit seiner Anwesenheit auslöst, gebührt ihm ein bedingungsloses Grundeinkommen. Wie könnte sich ein Mensch hier überhaupt weiterentwickeln, wenn die anderen nicht da wären. Liegt es deshalb nicht auf der Hand, dass hier alle, immer Arbeiter sind.
Warum wird diese Arbeit nicht honoriert? Warum zählt diese Arbeit, hier zu sein, zu leben und sich weiterzuentwickeln und andere mit, nicht als Arbeit für die Gemeinschaft?
Warum wird das Leben an sich, nicht als Arbeit betrachtet? Liegt es vielleicht daran, dass man dann nicht in großem Stil seine Mitmenschen ausbeuten kann. Dass man dann keine Macht mehr über sie aufbauen kann. Dass man sich dann ihnen gegenüber nicht mehr erhöhen kann. Dass man dann keine Prostituierten mehr hat. Dass man dann keine Sklaven mehr hat. Dass man dann seine ganze Macht und Gewalt nicht mehr über diesen Planeten säen kann.
Deshalb muss man mit seinem Kapital bestimmen, was als Arbeit auf diesem Planeten gilt und was nicht. Nur derjenige der für das Kapital arbeitet und der dabei das Kapital dabei immer weiter auf die Spitze mit seiner Arbeitskraft verteilt, gilt als Arbeiter.
Alle anderen Arbeiten werden als null und nichtig erklärt.
So kann man sich als Volk auch selbst aushungern.