Wie Männer bei Twitter auf den #Aufschrei reagieren

Zuerst wäre da einmal die Klientel zu nennen, die sich extra wegen diesem Hashtag bei Twitter angemeldet haben. Warum? Was bezwecken sie damit? Was wollen sie der Frau die sich und ihre Erlebnisse unter diesem Hashtag mitteilen will sagen? Was wollen sie unter dem Hashtag, in dem Frauen endlich mitteilen können, was sie an sexistischen Männern stört dort sagen?

1. Hey, das stimmt nicht!
2. Heute schon gefickt?
3. Du bist doch einfach nur frustiert.

oder

4. Es sind nicht alle Männer so! 

Ach ne! Als wenn Frauen das nicht auch ohne diesen ständig permanente Wiederholungsschleife nicht auch gewusst hätten.

5.Frauen sind auch sexistisch!

Nein meine Herren, im Gegensatz zu ihnen, gibt es keine einzige Frau auf der ganzen Welt die sexistisch ist.
Die paar Ausnahmen die sich im Promillebereich befinden werden hier aus Achtung vor den Frauen nicht weiter erwähnt.

6. Sexismus ist keine Gewalt!

Doch meine Herren, Sexismus ist Gewalt, deshalb auch dieser Hashtag, bei dem sich Frauen über diese Gewalt auslassen können.

7. Du schreibst bitte das was ich dir sage!

Ja, solche Männer gibt es zuhauf bei diesem Hashtag. Männer die einen direkt anschreiben und wollen, dass man die Worte so formuliert wie Mann es tut.

8. Das hat doch gar nichts mit Sexismus zu tun!

Wie soll man bitte diesen Männern erklären, dass dieser Hashtag ins Leben gerufen wurde, damit sie erfahren was für Frauen Sexismus bedeutet.

9. Dein Tweet ist einfach nur doof!

Es gibt tatsächlich Männer, die einen direkt anschreiben, wenn sie einen Tweet nicht toll finden.
Sagt mal, was ist das denn bitte! "Ich finde deinen Tweet doof".
Schlimmer wie im Kindergarten.

10. Direkte Beschimpfungen und Beleidigungen gegen die eigene Person.

In ihrem Unmut, weil da eine Frau ihre Meinung über sexistische Männer abgibt, wird der Frau nicht selten mangelnde Intelligenz unterstellt.

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Hey Männer, ihr habt da nicht mitzudiskutieren, da gibt es nichts zu diskutieren. Sexismus kann man nicht wegdiskutieren. Man kann ihn auch nicht versuchen zu entschärfen. Er ist da und er will gehört werden. Diese Plattform gehört den Frauen alleine und ihr habt dort nur eins zu tun:
Zu lesen und das Gelesene zu verarbeiten.